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Freitag, 18. August 2017
Aktuelles
Nachlese zur Sommerakademie

(Do., 17.08.17/UT) Zwanzig junge Menschen, StudentInnen und DoktorantInnen nahmen Anfang August an der Sommerakademie „Atomares Erbe – Herausforderung für die nächste Generation“ in Wolfenbüttel teil. Einige haben mit Vorträgen und/oder Infoplakaten zu ihren eigenen Projekten und Aktivitäten die Sommerakademie bereichert.

Leben mit dem Gau
Katharina Ebinger studiert an der Universität in Friedrichshafen Politik, Verwaltung und Internationale Beziehungen. Außerdem ist sie Vorstandsmitglied im BUND Baden-Württemberg. Bei ihrem Vortrag - einem Reisebericht zu Belarus (Weißrussland) und Japan – ging es keineswegs um Vergnügungsreisen, sondern vielmehr um einen „trinationalen Erfahrungsaustausch“ - subjektive Begegnungen - mit den Menschen, die unmittelbar von den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima sowie den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki betroffen sind.

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50.000 bei Menschenkette - jetzt nachlegen! +++ Demo 9.9. in Lingen +++

(So., 13.08.17/SW) Am 25. Juni kamen 50 000 Menschen zur 90 km langen Menschenkette durch drei Länder von Aachen über Maastricht nach Tihange! Damit war dies mit Abstand die größte Anti-Atom-Demo seit langem und eine deutliche Forderung, dass nicht nur die Risse-Rreaktoren in Tihange und Doel, sondern auch die AKW in Frankreich, den Niederlanden und hier in Deutschland sofort abgeschaltet werden müssen!

Die Bundesregierung sowie die NRW-Landesregierung und die künftige niedersächsische Landesregierung müssen endlich ein Exportstopp für Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau verhängen, damit die Belieferung der Pannen-Reaktoren aufhört. NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) kündigte im Juni an, er wolle in Berlin nun einen Exportstopp für Brennelemente aus Lingen nach Belgien fordern. Die zuständige SPD-Ministerin Hendricks weigert sich jedoch hartnäckig und der Bundestag stimmte dagegen.

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Sommerakademie: Atomares Erbe - Austausch junger WissenschaftlerInnen

(Mo., 07.08.2017/Ut) Schon die Teilnehmerliste ließ ein lebendiges Seminar erwarten. Zwanzig StudentInnen und DoktorandInnen aus Medizin, Umwelttechnik, Physik, Geografie, Forstwirtschaft, aus Politik, Philosophie und Anthropologie… Junge WissenschaftlerInnen der gesamten Bundesrepublik, sogar aus Ungarn, waren zu einer fünftägigen Sommerakademie in die Schünemannsche Mühle nach Wolfenbüttel gekommen, um sich über Details und Problematik radioaktiver Hinterlassenschaften kundig zu machen und auszutauschen. Veranstalter dieser Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe - Herausforderung für die nächste Generation“ waren Trägerkreis und fachlicher Beirat des Atommüllreports www.atommuellreport.de. Ihr Ziel: Sich explizit an die Generation zu wenden, die eine Hauptlast des atomaren Erbes zu tragen hat.

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Energie zukünftiger Generationen

(Mi., 02.08.17/SW) Welches atomare Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Um dieser Frage nachzugehen, hatten sich knapp 20 junge Aktivist/-innen und Studierende zur 4-tägigen Sommerakademie des Atommüllreports eingeschrieben. Für das "warming up" und den Einstieg in die Debatte sorgte am Mittwochabend Bernward Janzing mit seinem Bildervortrag über die Geschichte der Atomkraft, ihre Befürworter/-innen und ihre Kritiker/-innen. Im Anschluss entwickelte sich eine erste spannende Diskussion um künftige Energiesysteme, die auch gleichzeitig in den Zusammenhang mit der aktuellen Auseinandersetzung um fossile Energieträger und intelligente Elektromobilität gesetzt wurde. Schon am ersten Veranstaltungsabend wurde deutlich: hier trifft eine Gruppe energischer Menschen zusammen, die recht konkrete Vorstellungen von einer besseren Zukunft haben. Die Sommerakademie verheißt spannend zu werden (Bericht).

 

 
Workshop "Jugend trifft Erfahrung" 15.-17.9. Wendland

Zu einem generationenübergreifenden Austausch über die Geschichte des gesellschaftspolitischen Konfliktes, die Erfahrungen und die Sichtweise der heutigen jungen Generation lädt das Projekt Atommüllreport gemeinsam mit der BUNDjugend vom 15.-17. September nach Tüschau ein. Die "Erfahrenen" sind Axel Mayer, ein Anti-Atom-Kämpfer der 1. Stunde, Peter Dickel aus Braunschweig und Birgit Hüneke, die Leiterin des Gorleben-Archivs sowie die Vollzeitaktivistin und Bewegungsarbeiterin, Cécile Lecomte, die ehemalige Sprecherin von X-tausendmal quer, Luise Neumann-Kosel und Clara Tempel von JunepA. Wer unter 28 Jahre ist und an dem Workshop teilnehmen möchte, kann sich bis zum 24. August anmelden. Mehr Informationen

 
Schrubben und Schaufeln

(So., 30.07.17/SW) Auch in diesem Jahr waren wir wieder auf der "e-Ventschau", die nun schon zum 5. Mal im kleinen Örtchen Ventschau zwischen Göhrde und Elbe stattfand. Das zweitägige Festival, das nicht kommerziell organisiert wird, sammelt Spenden für die von Strahlung betroffenen und erkrankten Kinder von Tschernobyl und Fukushima und war das Ziel von Steffi, Silke und Henning am vergangenen Wochenende. Das Auto bis zum Dach vollgepackt nicht nur mit Zelten, Luftmatratzen und Schlafsäcken, sondern auch mit unserem Infostand samt neu erstellten Infoblättern. Unsere aktuelle Ausstellung zu "30 Jahre AG Schacht KONRAD e.v.", die jetzt sechs doppelseitige Tafeln umfasst, war auch im Gepäck und fand wieder viele interessierte Betrachter. Doch nicht nur Südniedersachsen hat zurzeit mit viel Wasser zu kämpfen, sondern auch wir.

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