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Freitag, 28. April 2017
Aktuelles
Förderbewilligung für Bildungsprojekt zur Atommülldebatte

(v.l.) Thorben Becker (BUND), Gert Sanders (BUNDjugend Bundesverband), Ursula Schönberger (Trägerkreis Atommüllreport) und Dr. Matthias Miersch, MdB und DBU-Kuratoriumsmitglied, Franz-Georg Elpers (Pressesprecher der DBU)
(Mi., 05.04.2017 /UT) 109.000 Euro hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) jetzt für ein Bildungsprojekt bewilligt, das junge Menschen befähigen soll, sich fachkompetent an der Atommülldebatte zu beteiligen. Für eine Million Jahre müsse eine sichere Atommülllagerung gewährleistet werden. Diese zeitliche Dimension sei unvorstellbar, sagte MdB Dr. Matthias Miersch heute Morgen bei Übergabe der Förderbewilligung vor Schacht KONRAD1 in Salzgitter-Bleckenstedt. Antragsteller war der Trägerkreis Atommüllreport, der dieses anderthalbjährige Projekt nun in Kooperation mit der BUNDjugend durchführen wird.

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Jetzt auch Brennelemente aus Lingen für maroden Reaktor Tihange 2 in Belgien

(Do., 30.03.17/MN) Bundesumweltministerin Hendricks gibt grünes Licht für Export. Dazu das Statement der atomkritischen Initiativen: Ministerin leistet aktive Beihilfe zum AKW-Betrieb!

Die Brennelementefabrik in Lingen beliefert mit Billigung des Bundes­umwelt­ministeriums seit Anfang März erstmals auch den aus Sicherheitsgründen heftig umstrittenen Pannenreaktor Tihange 2 bei Lüttich in Belgien mit Brennelementen. Das geht aus der aktuellen Transportliste des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken sowie Recherchen des WDR hervor. Insgesamt gab es wohl 17 Transporte im Zeitraum von Juni 2016 bis 2017.

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Der "Strich der Natur ist zerbrochen"

Diakon i.R. Paul Koch bei der Ausstellungseröffnung
(Mi., 15.03.17/MN) Mit einer beeindruckenden Auswahl an Kunstwerken und den Kreuzen ASSE II und Schacht KONRAD aus unserer Region wurde am Freitagabend, am Vorabend zum 6. Jahrestag der nuklearen Katastrophe in Fukushima, die Ausstellung „Das Kreuz von Tschernobyl und Fukushima“ im Rahmen der Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima eröffnet.

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Demonstration gegen Atomtransporte zum Fukushima-Jahrestag

(Di., 14.03.17/SW) Auch in Hamburg mahnten ein paar Hundert Menschen - auch unter dem Eindruck der aktuellen Vorfälle in den norddeutschen AKW - an die Atomkatastrophe von Fukushima und forderten die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Der Fokus der Hamburger Demo lag auf den annähernd täglichen Atomtransporten durch den Hafen, die regelmäßig radioaktives Material für den Betrieb von Atomanlagen in aller Welt verschiffen. Auf der Abschlusskundgebung vor der Firma MACS am Alten Holzhafen wurde der Senat der Stadt erneut dazu aufgefordert, den Hamburger Hafen endgültig für Atomtransporte zu entwidmen. Dass dies möglich ist, wo ein politischer Wille dazu vorhanden ist, hat die Hansestadt Bremen in 2015 erwiesen. Siehe auch Atomtransporte durch Hamburg stoppenRegionalkonferenz Grohnde

 
Adrett und forsch und voll daneben

(Mo., 13.03.17/LW) Heinen-Esser in Essen - 09.März: Sechstes Essener Fachgespräch Endlagerbau der DMT GmbH im Technologiepark Essen. Vier mehr oder weniger interessante Vorträge zu verschiedenen Themen rund um den Umgang mit Atommüll: ein Simulationsmodell für Anlieferungsabläufe bei KONRAD, ein Beitrag zum Sicherheits- und Nachweiskonzept im Endlagerbau am Beispiel des neu zu errichtenden Schachts an der Asse, „Endlageroptionen“ für Länder mit geringen Abfallmengen und ein Bericht von der Planung eines Lagers für Stilllegungsabfälle in Bulgarien.

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Wir schließen das AKW Brokdorf

Foto: C. Lecomte RobinWood
(Fr., 10.03.17) : Heute früh nehmen Aktivisten von ContrAtom, Robin Wood und der BI Kiel gegen Atomanlagen die Schließung des Atomkraftwerks Brokdorf selbst in die Hand. Seit den frühen Morgenstunden sind die beiden Einfahrten des AKW nicht mehr passierbar. Die Aktivisten fordern anlässlich des Fukushima-Jahrestages die sofortige Schließung aller Atomanlagen weltweit. In den letzten Wochen war während der Revision des AKW Brokdorf herausgekommen, dass die Brennelemente außergewöhnlich starke Oxidschichten gebildet hatten. Daran wird wieder einmal deutlich, dass niemand die Prozesse im Reaktor auch nur nachvollziehen kann – auch vor diesem Hintergrund ist es ein Skandal, die Abschaltung des von PreussenElektra (E.ON) betriebenen Kraftwerks auf 2021 zu datieren. weiterlesen RobinWood | NDR: AKW Brokdorf: Demonstranten blockieren Tore

 
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