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Dienstag, 21. November 2017
Aktuelles
Schacht KONRAD und die Anderen im Niedersächsischen Koalitionsvertrag

(Di., 21.11.2017 / UT) Während in Berlin die Sondierungsgespräche für eine „bunte“ Koalition mit großem Getöse ins Scheitern geführt wurden, brachte Niedersachsen seine Koalitionsverhandlungen, still, fast unbemerkt unter Dach und Fach. Die Konstituierung einer Großen Koalition aus SPD und CDU lässt für Atomkraftgegner kaum auf ein Dreamteam hoffen, das auf sichere Lösungen in der Atommülllagerung pochen wird. Was also steht zu KONRAD im neuen niedersächsischen Koalitionsvertrag? Was zur ASSE? Wie wird es weitergehen im Weltatomerbe Braunschweiger Land? 

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Es liegt Radioaktivität in der Luft

(Mo.,20.11.17/BISS) Das Abluftproblem - Während das Umweltministerium in Hannover noch nach Jahren die Genehmigungen überprüft, wird dem aufmerksamen Beobachter schnell klar: Nicht nur die 2000-Stunden-Regelung, sondern auch die Genehmigung für Radioaktivität in der Abluft sind haarsträubende Fehlentscheidungen. Die 2000-Stunden-Regelung ist bundesweit einmalig und erlaubt am Zaun der Braunschweiger Nuklearfirma Eckert&Ziegler Strahlendosen, die 14,5-mal so hoch sind wie am Atomlager Gorleben. Dieser Skandal wurde inzwischen in der Öffentlichkeit wahrgenommen, sodass Eckert & Ziegler im Rahmen des „Gesamtpaketes“ in Zukunft auf diesen unhaltbaren Zustand verzichten will.

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Atompolitische Forderungen an die mögliche Jamaika-Koalition

Da war doch noch was? Es laufen noch Atomkraftwerke in Deutschland, die Urananreicherungs- anlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen sind vom Atomausstieg ausgenommen – und die Atommülllagerung ist noch lange nicht gelöst. Thema für die Jamaika-Runde war das offensichtlich nicht, wenigstens nicht bisher.
Gemeinsam haben sich deshalb die BI Umweltschutz und die AG Schacht Konrad an zwei grüne Verhandlungsführer gewandt: Simone Peters und Jürgen Trittin. Sie bekamen folgenden Brief zu lesen:

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Weltatomerbe Braunschweiger Land setzt Zeichen in Bonn
Demo in Bonn Foto: BI Lüchow-Dannenberg
(Di.,14.11.17/MN) Unter dem Motto „Schluss mit dem faulen Zauber - Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus“ starteten tausende Demonstranten pünktlich um 11.11 Uhr vom Bahnhofsvorplatz durch die Bonner Innenstadt zum Konferenzgelände. Atomkritische Aktivisten aus dem Weltatomerbe Braunschweiger Land war es durch einen eiligen und erfolgreichen Spendenaufruf gelungen, UnterstützerInnen dafür zu gewinnen, dass das ASSE-Geisterschiff per Tieflader nach Bonn gebracht wird, um ein deutliches NEIN aus der Region Braunschweig zu setzen:
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Stresstest für Eckert & Ziegler: Evakuierung bis Innenstadt realistisch

(Mi., 08.11.17/ Pressemitteilung BISS) Braunschweiger Stadtrat verzichtet trotzdem auf Strahlenschutz

Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) forderte bereits 2013 eine umfassende Betrachtung des Nukleargeländes neben Wohnhäusern. Das Niedersächsische Umweltministerium und die Stadt Braunschweig geben sich mit einer Störfallanalyse zufrieden, Anwohnern und Eltern von Grundschulkindern reicht diese „Schmalspur-Betrachtung" nicht. Aus diesem Grund erneuerten Mitglieder der BISS die Berechnungen der ESK mit den tatsächlichen Strahlengenehmigungen für Eckert & Ziegler und übergaben das Ergebnis gestern zusammen mit Eltern der Grundschule Wenden Stadtbaurat Leuer. Herr Leuer teilte mit, dass Braunschweig diesen Stresstest an das Niedersächsische Umweltministerium weiterleitet. Braunschweig selbst wird den Stresstest nicht auswerten.
Abbildung radioaktive Ausbreitungswolke | Protest im Rathaus: BISS übergibt Stresstest an Stadtbaurat

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Gesicht zeigen im Stadtrat: Strahlenschutz berücksichtigen!

(Mo., 06.11.17) Am Dienstag, 07. November um 16.30 Uhr übergibt die Bürgerinitiative StrahlenSchutz Braunschweig BISS die Ergebnisse ihrer Stresstest-Berechnungen, die aufzeigen, welche radioaktive Wolke sich bei einem Störfall vom Gelände der Atomfabrik Eckert&Ziegler ausbreiten würde, an Oberbürgermeister Markurth. Die BISS ruft auf, sich mit Kind & Kegel an der Übergabe während der Ratssitzung zu beteiligen und zum Rathaus Braunschweig zu kommen. Die BISS fordert, dass die Stadt Braunschweig diesen Stresstest, sowie grundsätzlich den Strahlenschutz, bei der Erstellung des neuen Bebauungsplans berücksichtigt und nicht wie geplant von vorn herein ausschließt.

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