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Montag, 27. Februar 2017
Aktuelles
Zu Gast im Wendland: Podiumsgespräch zu 40 Jahren Standortbenennung Gorleben

(Fr., 24.02.17/LW) Ortsüblicher Empfang im wendländischen Dünsche: Polizeiwagen vor der Kneipentür des Gasthauses Sültemeier; die Menschheit muss vor gefährlichen Treckern geschützt werden. Im gut gefüllten Saal dann eröffnet Wolfgang Ehmke die Veranstaltung mit einer Hörprobe: die Tagesschau vor 40 Jahren, Ernst Albrecht (spricht exakt wie die heutige Verteidigungsministerin) erklärt Gorleben zum Standort für das nationale Entsorgungszentrum. Es folgt ein kurzer Rückblick auf eine lange Widerstandsgeschichte und der Verweis auf Berge von Akten und Gutachten, die in 40 Jahren erstellt, gelesen und bearbeitet wurden. Nichts ist wirklich vom Tisch.

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Atomtransporte durch Braunschweig, Peine und Salzgitter?

(Mi., 22.02.17/SW) Zu einer Infoveranstaltung über das geplante Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet zwischen den Ortschaften Geitelde, Stiddien, Timmerlah, Groß Gleidingen, Üfingen, Sauingen und Beddingen hatten die Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) und der CDU-Ortsverband am Dienstag Abend in das TSV-Sportheim Geitelde geladen. Mehr als 150 Leute waren gekommen, es wurden noch Stühle geholt und viele Bänke  zusammen geschoben, trotzdem konnten einige Gäste den Wortbeiträgen der 2-stündigen Veranstaltung nur stehend oder vom Flur aus folgen. Was brennt hier so unter den Nägeln?

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Dringende Mailingaktion: Dienstag Entscheidung im Rat!

(Mo., 20.02.17/SW) Braunschweig ist auf dem Weg zum ersten Atommüllwohnort Deutschlands. Das kann auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt nur die SPD verhindern. Diese müsste sich dafür allerdings gegen den SPD-Oberbürgermeister stellen, was leider nicht zu erwarten ist. Deshalb fordert die BISS e.V. auf: Schreibt an die SPD, per Mail oder auf Facebook, und macht Ihnen klar, worum es hier geht: Wenn, wie der Oberbürgermeister es wünscht, das Thema Strahlenschutz im neuen Bebauungsplan nicht aufgenommen wird, verschenkt er damit die Sicherheit der Bevölkerung. Dabei ist dies dem Lüneburger Urteil, auf das sich der Oberbürgermeister beruft, nicht zu entnehmen.

Der Musterbrief kann natürlich nach Belieben umgeschrieben werden, er dient als selbsterklärende Vorlage. Wir freuen uns, wenn er möglichst oft weiterverbreitet wird!

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Stadt Braunschweig will die neue Atommüll-Halle im Schnelldurchlauf genehmigen!

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(Do., 16.02.17/MH) Nach dem verlorenen Prozess um den Bebauungsplan der Stadt Braunschweig gegen Eckert & Ziegler will die Stadtverwaltung Braunschweig der Firma nun in einem neuen Bebauungsplan weitreichende Zugeständnisse machen und ihr vorab sogar die neue Konditionierungs-Halle genehmigen. Die BISS (Bürgerinitiative Strahlenschutz e.V.) ist entsetzt, dass die Stadtverwaltung derart umfassend einknickt. Während der Rechtsanwalt der Stadt „von in die Enge getrieben“ spricht, hat die Fachanwältin Fr. Hess im Auftrag der BISS bereits nachgewiesen, dass es sehr wohl andere Lösungen gibt:

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Rückbau HZG? - So nicht!

Atomforschungsanlage GKSS bei Geesthacht
(Mo., 13,02.17/SW) Die ehemalige Atomforschungslage GKSS bei Geesthacht soll stillgelegt werden. Gegen die Art und Weise jedoch hat die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. fristgerecht eine Einwendung erhoben. Diese wendet sich in 11 Punkten gegen das Vorhaben des Rückbaus des Forschungsreaktors, der heißen Zellen, gegen die Zerlegung des Reaktordruckbehälters des ehemaligen Atomschiffes Otto Hahn und insbesondere gegen die Errichtung einer Transportbereitstellungshalle auf dem Gelände der heutigen Helmholtz-Gesellschaft Geesthacht (HZG) östlich von Hamburg. Die Begründung ist hier nachzulesen. Einwendungen der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD

 
Flamanville: AKW stilllegen und Brennelementexporte aus Lingen für AKWs in Frankreich stoppen!

Flamanville-Wikimapia
(Fr., 10.02.17/MN) Gestern gab es eine Explosion im nicht-nuklearen Teil im AKW Flamanville an der Atlantikküste Nordfrankreichs. Dabei erlitten fünf Menschen Rauchvergiftungen. Ein Reaktor der beiden Reaktoren wurde heruntergefahren. Ein dritter wird gerade gebaut. Lt. einem Behördenvertreter „handelt es sich um einen bedeutsamen technischen Vorfall, aber nicht um einen Atomunfall". Der Zwischenfall wurde um zwölf Uhr für beendet erklärt. Auch eine Explosion im nicht-nuklearen Teil kann schnell für das gesamte AKW schwerwiegende Konsequenzen haben.

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