Home arrow Aktuelles
Mittwoch, 20. September 2017
Aktuelles
Uranfabriken schließen, Atomkraftwerke abschalten, Brennstoff-Exporte stoppen

(Mi.,13.09.17/MN) Mit diesen Forderungen im Gepäck setzte sich am letzten Samstag der von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD gecharterte Bus vom ZOB in Braunschweig in Bewegung nach Lingen zur internationalen Demo für einen sofortigen und weltweiten Atomausstieg. Alle stiegen noch etwas müde um 8 Uhr in den Bus; z.T. einfach auch geschafft von den vielfältigen Aktivitäten der letzten Wochen zum 30jährigen Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Das konnte der guten Laune "an Bord" aber nichts anhaben, auch die Regenwolken und eine eher "graue" Wetterprognose konnten diese nicht trüben.

weiter …
 
Workshop Jugend trifft Erfahrung 12.-14.10. Karlsruhe

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden, doch die Probleme sind damit noch lange nicht vorbei. Die Anlagen müssen zurückgebaut werden. Und wie die radioaktiven Abfälle über hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden können, ist nach wie vor ungeklärt. Klar ist allerdings: Die nächste Generation wird sich mit den Problemen auseinandersetzen müssen auch wenn sie die Nutzung der Atomenergie nicht zu verantworten hat. Um den Stand der langwierigen Rückbauprojekte und der Lagerung des Atommülls in Augenschein zu nehmen werden wir im Rahmen des Workshops Jugend trifft Erfahrung vom 12.-14.10. in Karlsruhe eine Exkursion zu der Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe GmbH unternehmen.

Mehr Informationen

 
Friede, Freude, Endlagerkuchen

(Mo., 04.09.17/SW) Vor 3 Wochen erreichte den Vorstand der AG Schacht KONRAD ein Einladungsschreiben der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung), die mit uns am Dienstag, den 5. September in Berlin den „Beginn des Standortauswahlverfahrens“ einleiten möchte. Auf Grund des angekündigten Formats der Veranstaltung gehen wir davon aus, dass wir als Eingeladene in der Veranstaltung kein Rederecht bekommen werden, so wie wir es schon aus der Vorgängerbehörde - dem Bundesamt für Strahlenschutz - kennen. Wir erinnern hier z.B. an die Veranstaltung vom 28.04.2016 in der Braunschweiger Stadthalle, in der sogar der Stadt Salzgitter verweigert wurde, eine Stellungnahme vorzutragen. Die vorgesehene RednerInnenliste für die Berliner Veranstaltung hingegen lässt ahnen, in welche Richtung der Zug fahren wird:

weiter …
 
Neustart statt „neue“ Akteure
(Mo., 28.08.17/ KONPress) "Vielmehr als eine neue Behördenstruktur braucht es eine neue Debatte um den Umgang mit Atommüll. Die Konzepte aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben an den Beispielen Asse II und Morsleben gezeigt, dass sie nichts taugen. Wer heute noch an einer nicht-rückholbaren Atommülllagerung unter Tage festhält, hat in den letzten 40 Jahren nichts dazu gelernt“, erklärt Silke Westphal vom Vorstand der AG Schacht KONRAD anlässlich der morgigen Einführungsveranstaltung der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) in Salzgitter-Lebenstedt.
weiter …
 
Nachlese zur Sommerakademie

(Do., 17.08.17/UT) Zwanzig junge Menschen, StudentInnen und DoktorantInnen nahmen Anfang August an der Sommerakademie „Atomares Erbe – Herausforderung für die nächste Generation“ in Wolfenbüttel teil. Einige haben mit Vorträgen und/oder Infoplakaten zu ihren eigenen Projekten und Aktivitäten die Sommerakademie bereichert.

Leben mit dem Gau
Katharina Ebinger studiert an der Universität in Friedrichshafen Politik, Verwaltung und Internationale Beziehungen. Außerdem ist sie Vorstandsmitglied im BUND Baden-Württemberg. Bei ihrem Vortrag - einem Reisebericht zu Belarus (Weißrussland) und Japan - ging es keineswegs um Vergnügungsreisen, sondern vielmehr um einen „trinationalen Erfahrungsaustausch“ - subjektive Begegnungen - mit den Menschen, die unmittelbar von den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima sowie den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki betroffen sind.

weiter …
 
50.000 bei Menschenkette - jetzt nachlegen! +++ Demo 9.9. in Lingen +++

(So., 13.08.17/SW) Am 25. Juni kamen 50 000 Menschen zur 90 km langen Menschenkette durch drei Länder von Aachen über Maastricht nach Tihange! Damit war dies mit Abstand die größte Anti-Atom-Demo seit langem und eine deutliche Forderung, dass nicht nur die Risse-Rreaktoren in Tihange und Doel, sondern auch die AKW in Frankreich, den Niederlanden und hier in Deutschland sofort abgeschaltet werden müssen!

Die Bundesregierung sowie die NRW-Landesregierung und die künftige niedersächsische Landesregierung müssen endlich ein Exportstopp für Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau verhängen, damit die Belieferung der Pannen-Reaktoren aufhört. NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) kündigte im Juni an, er wolle in Berlin nun einen Exportstopp für Brennelemente aus Lingen nach Belgien fordern. Die zuständige SPD-Ministerin Hendricks weigert sich jedoch hartnäckig und der Bundestag stimmte dagegen.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 6 von 501