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Freitag, 18. August 2017
Aktuelles
Demonstration gegen Atomtransporte zum Fukushima-Jahrestag

(Di., 14.03.17/SW) Auch in Hamburg mahnten ein paar Hundert Menschen - auch unter dem Eindruck der aktuellen Vorfälle in den norddeutschen AKW - an die Atomkatastrophe von Fukushima und forderten die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Der Fokus der Hamburger Demo lag auf den annähernd täglichen Atomtransporten durch den Hafen, die regelmäßig radioaktives Material für den Betrieb von Atomanlagen in aller Welt verschiffen. Auf der Abschlusskundgebung vor der Firma MACS am Alten Holzhafen wurde der Senat der Stadt erneut dazu aufgefordert, den Hamburger Hafen endgültig für Atomtransporte zu entwidmen. Dass dies möglich ist, wo ein politischer Wille dazu vorhanden ist, hat die Hansestadt Bremen in 2015 erwiesen. Siehe auch Atomtransporte durch Hamburg stoppenRegionalkonferenz Grohnde

 
Adrett und forsch und voll daneben

(Mo., 13.03.17/LW) Heinen-Esser in Essen - 09.März: Sechstes Essener Fachgespräch Endlagerbau der DMT GmbH im Technologiepark Essen. Vier mehr oder weniger interessante Vorträge zu verschiedenen Themen rund um den Umgang mit Atommüll: ein Simulationsmodell für Anlieferungsabläufe bei KONRAD, ein Beitrag zum Sicherheits- und Nachweiskonzept im Endlagerbau am Beispiel des neu zu errichtenden Schachts an der Asse, „Endlageroptionen“ für Länder mit geringen Abfallmengen und ein Bericht von der Planung eines Lagers für Stilllegungsabfälle in Bulgarien.

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Wir schließen das AKW Brokdorf

Foto: C. Lecomte RobinWood
(Fr., 10.03.17) : Heute früh nehmen Aktivisten von ContrAtom, Robin Wood und der BI Kiel gegen Atomanlagen die Schließung des Atomkraftwerks Brokdorf selbst in die Hand. Seit den frühen Morgenstunden sind die beiden Einfahrten des AKW nicht mehr passierbar. Die Aktivisten fordern anlässlich des Fukushima-Jahrestages die sofortige Schließung aller Atomanlagen weltweit. In den letzten Wochen war während der Revision des AKW Brokdorf herausgekommen, dass die Brennelemente außergewöhnlich starke Oxidschichten gebildet hatten. Daran wird wieder einmal deutlich, dass niemand die Prozesse im Reaktor auch nur nachvollziehen kann – auch vor diesem Hintergrund ist es ein Skandal, die Abschaltung des von PreussenElektra (E.ON) betriebenen Kraftwerks auf 2021 zu datieren. weiterlesen RobinWood | NDR: AKW Brokdorf: Demonstranten blockieren Tore

 
Störfall in Norwegen?

(Fr., 10.03.17/ Umweltfairändern/Dirk Seifert) Vor einigen Wochen stellten zahlreiche Messinstitute eine geringe Erhöhung des radioaktiven Jod 131 fest. Ausgehend von Stationen in Skandinavien wurde diese Emission auch in Deutschland und Frankreich gemessen. Es handelte sich dabei um Werte im Bereich von Micro-Becquerel. Eine Ursache konnten die Behörden für diese Werte jedoch nicht angeben. Nun berichtet Detlef zum Winkel bei Telepolis über einen Störfall in einer Atomforschungsanlage in Norwegen, die möglicherweise als Verursacher in Frage kommen könnte. Der Störfall habe bereits im Oktober 2016 stattgefunden, berichtet zum Winkel. Der Autor stützt sich in seinem Bericht auf Angaben einer norwegischen Umweltorganisation und schreibt: „Am 3. März veröffentlichte die norwegische NGO Bellona einen Bericht über einen Störfall im Forschungsreaktor Halden nahe der Grenze zu Schweden. Er ereignete sich bereits am 24. Oktober 2016, wurde von einer Handvoll englischsprachiger Medien gemeldet und alsbald wieder vergessen.“ Mehr auf Telepolis

 
Sinnbilder für den Schrecken nuklearer Katastrophen

(Di., 07.03.17/EuWA-BS) Vom 10.03. bis 07.05.2017 finden die diesjährigen Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ / Region Braunschweig statt. Schwerpunktmäßig wird die dreiteilige Ausstellung Das Kreuz von Tschernobyl und Fukushima“ - „Das Kreuz von Asse und Konrad“ - „Entdeckung der Radioaktivität“ in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel mit entsprechendem Rahmenprogramm zu sehen sein. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 10.03. um 19.00 Uhr. Weiterer Schwerpunkt sind die Tschernobyl- und Fukushima-Zeitzeugen, die sowohl in das offizielle Programm mit eingeplant werden, aber auch  (kostenlos) für Berichte und Gespräche in Schulen und Gruppen gebucht werden können. Darüber hinaus gibt es weitere interessante Veranstaltungen zu den Themen „Gedenken an Tschernobyl und Fukushima“. Ansprechpartner: paul.koch47(ätt)gmx.de

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Atomnarren mit dem Asse-Geisterschiff beim Braunschweiger Schoduvel dabei

Geisterschiff-crew in freudiger Erwartung durch den Schoduvel zu schippern ;-)
(Di., 28.2.17/MN) 20 Atomnarren als rostende Fässer, mit in die Jahre gekommenen Fässern, die sich nur noch mit Rollatoren fortbewegen können, das Geisterschiff mit goldenen Jubiläumsschildern am Bug und am Heck ausgestattet, die auf die 1. Einlagerung der ersten Atommüll-Fässer in die Asse vor genau 50 Jahren hinweisen - so zogen die Atomnarren die Aufmerksamkeit von 155.000 Besuchern des Schoduvel auf sich. "Von Geisterschiff bis Martin Luther", so titelt dann auch der NDR: ein "Geisterschiff", das auf einer Welle aus Atommüll-Fässern daher schwamm.

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