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Freitag, 24. März 2017
Aktuelles
3:2 für Alemannia-Sieg für Atomprotest

(Mo., 14.11.16/LW) Weit über 20.000 Zuschauer sind zum Spiel der Aachener Alemannia gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Köln gekommen um gemeinsam gegen den Weiterbetrieb des AKWs im belgischen Tihange zu protestieren und Unterstützung für weitere Aktionen zu leisten. Tore gab´s darüber hinaus auch zu sehen: die Alemannia siegte 3:2 und rückte damit auf Platz fünf der Regionalliga West vor. Alles weitere hier: Fußball gegen Tihange 

 
Stop Tihange - Alemannia Aachen setzt Zeichen
(Mi., 09.11.16/LW) Alemannia Aachen-1.FC Köln II, 17. Spieltag der Fußballregionalliga West an einem Samstagnachmittag im November 2016, Tabellenachter gegen Tabellenelfter, komplett langweilig (gähn…), vor allem wenn man grad das Derby zwischen Eintracht und 96 mit all dem Hype drumherum erlebt hat. Trotzdem hat es dieser Samstag in sich: Was es nämlich noch nie gegeben hat: ein Fußballspiel wird unter das Motto „Stop Tihange“ gestellt, womit die Alemannia ein sensationelles Zeichen setzt. Beide Mannschaften werden an diesem Tag im Tivoli mit „Stop Tihange“-Trikots auflaufen. Die Sponsoren verzichten auf ihre Werbung und die Gewinne des Spiels kommen einer grenzüberschreitenden Anti-Atom-Initiative zugute.

Die Alemannia hat für alle Interessierten zudem ein Sondershirt aufgelegt, das im Fanshop für 5 EUR angeboten wird. Das hat mittlerweile auch schon den Weg ins KONRAD-Haus gefunden.

 
Atomindustrie auf dem absteigenden Ast

Mycle Schneider präsentiert in Berlin den „World Nuclear Industry Status Report 2016
(Fr., 04.11.16/Juliane Dickel) Am Dienstag präsentierte Mycle Schneider in Berlin den „World Nuclear Industry Status Report 2016" (Bericht über den Zustand der weltweiten Atomindustrie). Etwa 70 Personen hatten sich zur Fachdiskussion „Gestresst und gespalten: Die Lage der Atomindustrie weltweit“ in der Heinrich-Böll-Stiftung eingefunden. In 30 Minuten erklärte der Atompolitikberater und Co-Autor des Berichts, dass es mit der Atomindustrie bergab gehe.

Abwärtstrend und „Ausnahmefall China“ - Die Atomindustrie hätte ihren Zenit Ende der 80er Jahre gehabt und somit lange überschritten. Die Atomkatastrophe in der japanischen Stadt Fukushima hatte einen einschneidenden Effekt auf die Atomindustrie. 2015 gingen erstmals wieder signifikant viele, nämlich zehn Reaktoren, ans Netz. Acht davon in China, dem einzigen Land, das massiv zugebaut habe. Aber selbst unter Berücksichtigung des „Ausnahmefalls China“, zeige die Atomindustrie einen „global rückläufigen Trend“. Die anderen beider 2015 in Betrieb genommenen Reaktoren wären in Südkorea und in den USA – aber an letzterem sei auch 43 Jahre gebaut worden. weiterlesen Juliane Dickel

 
Zwischenlager statt Grüne Wiese

(Di., 01.11.2016/US) Über Jahrzehnte haben die Betreiber von Atomanlagen propagiert, dass nach dem Rückbau der Anlagen eine „Grüne Wiese“ zurückbleiben würde. Abgesehen davon, dass an 14 AKW-Standorten Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente stehen, werden an fast allen Standorten Zwischenlager für Betriebs- und Abrissabfälle errichtet, teilweise in den alten Gebäuden, teilweise als Neubau. Diese Zwischenlager werden noch weit nach dem Abriss hinaus vor Ort in Betrieb sein. Eine detaillierte Übersicht gibt es auf www.atommuellreport.de . Um die Probleme bei der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle geht es bei einer Fachtagung des Atommüllreports am 25.11. in Würzburg. Um Anmeldung wird gebeten.

 
Brennelemente aus Lingen – Die Achillesferse der Atomindustrie

Demo Lingen 29.10.2016 (Foto Publixviewing)
(Mo.; 31.10.2016/UT) Das war eine gute Demonstration in Lingen. Galt die Stadt mit ihren Atomanlagen und den damit verbundenen Steuereinnahmen, als hartes Pflaster für Atomkraftgegner. Doch damit ist nun Schluss. Über 700 Demonstranten aus dem In- und Ausland zogen am Samstag im bunten Zug vom Lingener Bahnhof zum Marktplatz, um die sofortige Schließung der Brennelementefabrik in Lingen und der Urananreicherung in Gronau zu fordern. Treffpunkt Lingen: denn hier befindet sich die Achillesferse der Atomindustrie. Fiele die Brennstoffversorgung durch Lingen und Gronau aus, würde den maroden Atomkraftwerken in Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim oder Cattenom automatisch der Hahn abgedreht.

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Katastrophe könnte ganz NRW treffen

(28.10.2016/SW) Rechtzeitig vor der großen Demonstration in Lingen ist jetzt eine Studie zum belgischen Pannenreaktor Tihange veröffentlicht worden. In Auftrag gegeben hatte sie die StädteRegion Aachen, da diese bei einem Reaktorunfall die Hauptbetroffene wäre. Dies bestätigte jetzt die Studie die gestern öffentlich vorgestellt wurde.

Wolfgang Renneberg (Professor am Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien) stellte die zentralen Ergebnisse der Studie vor. Alfred Böcking (Facharzt für Pathologie und Mitglied der „Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges“, IPPNW) erläuterte die konkreten gesundheitlichen Gefahren und eventuelle Schutzmöglichkeiten.

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