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Samstag, 29. April 2017
Aktuelles
Letzte Zeugenanhörung in der Zaunklage

(Mo., 28.11.16/BISS) Bei der letzten Zeugenanhörung in der Schadensersatzklage von Eckert & Ziegler gegen Teilnehmer einer BISS Demo erbrachten einige Zeugenaussagen kein genaues Bild der Situation am 17. Juni 2015 während der Demo gegen den illegalen Zaunbau. Auch waren immer noch nicht alle Zeugen gehört worden. Am kommenden Donnerstag, 01.12.2016 - 10.30 Uhr, dem wahrscheinlich letzten Gerichtstermin vor dem Urteil, werden die noch ausstehenden Zeugen gehört. Es geht um 1500,- € Schadensersatz, die Eckert & Ziegler fordert. Darum haben bereits einige Unterstützer Spenden gesammelt und der  Rechtshilfefonds Strahlenschutz e.V. seine finanzielle Hilfe zugesagt. Die Verhandlung ist öffentlich. Um 10.00 Uhr ist eine Mahnwache vor dem Amtsgericht. Ort: Amtsgericht Raum E06, An der Martinikirche 8, 38100 Braunschweig

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Tschernobyl - Die Atomruine bekommt einen neuen ‚Sarkophag‘

(Di.,22.11.16/MN) 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe wird der bisherige Sarkophag ersetzt. Bei der Reaktorkatastrophe am 26.04.1986 zerstörte in der Nacht um 1.23.58 Uhr eine Serie von Explosionen Reaktor und Gebäude des 4.Energieblocks im AKW Tschernobyl. Schon frühzeitig Mitte der 90er Jahre, 10 Jahre nach der Katastrophe war deutlich, dass der eilends nach der Katastrophe bis November 1986 errichtete Sarkophag ersetzt werden muss. Unter dem kaum als Schutzhülle zu bezeichnenden Sarkophag befinden sich ca. 190 Tonnen Uran, Strontium, Caesium und Plutonium, bei deren Zerfall zum Teil noch gefährlichere Isotope frei werden. Die Halbwertzeiten schwanken zwischen 14 und 6537 Jahren. Mithilfe der sog. Liquidatoren (insgesamt gab es lt. WHO ca. 600.000 - 800.000 Menschen), wurde eine provisorische Schutzhülle aus Sand und Blei aufgebaut, auf die dann 7.000 Tonnen Stahl und mehr als 400.000 Kubikmeter Beton auf den havarierten Reaktor aufgetürmt wurden. Von den Liquidatoren sind inzwischen mehr als ein Viertel tot.

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3:2 für Alemannia-Sieg für Atomprotest

(Mo., 14.11.16/LW) Weit über 20.000 Zuschauer sind zum Spiel der Aachener Alemannia gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Köln gekommen um gemeinsam gegen den Weiterbetrieb des AKWs im belgischen Tihange zu protestieren und Unterstützung für weitere Aktionen zu leisten. Tore gab´s darüber hinaus auch zu sehen: die Alemannia siegte 3:2 und rückte damit auf Platz fünf der Regionalliga West vor. Alles weitere hier: Fußball gegen Tihange 

 
Stop Tihange - Alemannia Aachen setzt Zeichen
(Mi., 09.11.16/LW) Alemannia Aachen-1.FC Köln II, 17. Spieltag der Fußballregionalliga West an einem Samstagnachmittag im November 2016, Tabellenachter gegen Tabellenelfter, komplett langweilig (gähn…), vor allem wenn man grad das Derby zwischen Eintracht und 96 mit all dem Hype drumherum erlebt hat. Trotzdem hat es dieser Samstag in sich: Was es nämlich noch nie gegeben hat: ein Fußballspiel wird unter das Motto „Stop Tihange“ gestellt, womit die Alemannia ein sensationelles Zeichen setzt. Beide Mannschaften werden an diesem Tag im Tivoli mit „Stop Tihange“-Trikots auflaufen. Die Sponsoren verzichten auf ihre Werbung und die Gewinne des Spiels kommen einer grenzüberschreitenden Anti-Atom-Initiative zugute.

Die Alemannia hat für alle Interessierten zudem ein Sondershirt aufgelegt, das im Fanshop für 5 EUR angeboten wird. Das hat mittlerweile auch schon den Weg ins KONRAD-Haus gefunden.

 
Atomindustrie auf dem absteigenden Ast

Mycle Schneider präsentiert in Berlin den „World Nuclear Industry Status Report 2016
(Fr., 04.11.16/Juliane Dickel) Am Dienstag präsentierte Mycle Schneider in Berlin den „World Nuclear Industry Status Report 2016" (Bericht über den Zustand der weltweiten Atomindustrie). Etwa 70 Personen hatten sich zur Fachdiskussion „Gestresst und gespalten: Die Lage der Atomindustrie weltweit“ in der Heinrich-Böll-Stiftung eingefunden. In 30 Minuten erklärte der Atompolitikberater und Co-Autor des Berichts, dass es mit der Atomindustrie bergab gehe.

Abwärtstrend und „Ausnahmefall China“ - Die Atomindustrie hätte ihren Zenit Ende der 80er Jahre gehabt und somit lange überschritten. Die Atomkatastrophe in der japanischen Stadt Fukushima hatte einen einschneidenden Effekt auf die Atomindustrie. 2015 gingen erstmals wieder signifikant viele, nämlich zehn Reaktoren, ans Netz. Acht davon in China, dem einzigen Land, das massiv zugebaut habe. Aber selbst unter Berücksichtigung des „Ausnahmefalls China“, zeige die Atomindustrie einen „global rückläufigen Trend“. Die anderen beider 2015 in Betrieb genommenen Reaktoren wären in Südkorea und in den USA – aber an letzterem sei auch 43 Jahre gebaut worden. weiterlesen Juliane Dickel

 
Zwischenlager statt Grüne Wiese

(Di., 01.11.2016/US) Über Jahrzehnte haben die Betreiber von Atomanlagen propagiert, dass nach dem Rückbau der Anlagen eine „Grüne Wiese“ zurückbleiben würde. Abgesehen davon, dass an 14 AKW-Standorten Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente stehen, werden an fast allen Standorten Zwischenlager für Betriebs- und Abrissabfälle errichtet, teilweise in den alten Gebäuden, teilweise als Neubau. Diese Zwischenlager werden noch weit nach dem Abriss hinaus vor Ort in Betrieb sein. Eine detaillierte Übersicht gibt es auf www.atommuellreport.de . Um die Probleme bei der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle geht es bei einer Fachtagung des Atommüllreports am 25.11. in Würzburg. Um Anmeldung wird gebeten.

 
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