Home arrow Aktuelles
Freitag, 24. März 2017
Aktuelles
Grafenrheinfeld: Erörterungstermin verkam zur Farce

(26.10.2016/US) Der Bund Naturschutz Bayern und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad haben heute Mittag den Erörterungstermin in der Kulturhalle Grafenrheinfeld unter Protest verlassen. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen erklärten ausdrücklich ihr Verständnis für den Auszug und teilten den Ärger über die Genehmigungsbehörde.

weiter …
 
Mia san' mia

(25-10-2016/US) Erster Tag des Erörterungstermins zur Stilllegung und Rückbau des AKW Grafenrheinfeld - Es sei das Wesen des Föderalismus, dass die Behörden ihren Ermessensspielraum unterschiedlich auslegen, so der Vertreter des bayerischen Umweltministeriums im Erörterungstermin Grafenrheinfeld. Und so könne die bayerische Genehmigungsbehörde (anders als das niedersächsische Umweltministerium im Esenshamm-Verfahren) entscheiden, die Errichtung des Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle BeHa in Grafenrheinfeld ohne Öffentlichkeitsbeteiligung in einem gesonderten Verfahren zu behandeln. Am ersten Tag des Erörterungstermins zur Stilllegung und Rückbau des AKW Grafenrheinfeld geht es vor allem um Verfahrensfragen. Und schon hier gibt es erhebliche Kritik.

weiter …
 
Jede Atomkatastrophe beginnt auch in Deutschland

(Mo, 24.10.16/SW) Gemeinsam mit 122 Initiativen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich rufen wir alle Mitglieder und FreundInnen der Arbeitsgemeinschaft auf, mit uns am kommenden Samstag zur Großdemonstration nach Lingen zu fahren. Warum ist (uns) das so wichtig?

Trotz in Deutschland 2001 beschlossenem „Atomausstieg“ laufen die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen immer noch mit unbefristeter Betriebserlaubnis. Von hier wird hemmungslos geliefert, was Atomkraftwerke in aller Welt brauchen: frisches Uran für immer wieder neue Spaltprozesse.

weiter …
 
Probleme bei der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle
(Mi., 05-10-16/US) In 38 Lagerstätten lagern in Deutschland hoch radioaktive Abfälle. Selbst in der zuversichtlichsten Annahme der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe dauert die Einlagerung der Abfälle in eine tiefengeologische Lagerstätte bis 2070. 23 - 36 Jahre nachdem die Betriebsgenehmigungen für die Zwischenlager erloschen sind. Was passiert mit den Castoren in der Zwischenzeit? Und wie sicher sind die Zwischenlager? Im Rahmen einer Fachtagung des Projetkes Atommüllreport am 25.11.2016 in Würzburg soll kontrovers über sicherheitstechnische und konzeptionelle Fragen diskutiert werden. Umfangreiche Informationen zum Thema gibt es auf www.atommuellreport.de.
weiter …
 
Gemeinsam mit dem Bus zur Anti-Atom-Demo in Lingen

(Sa., 01.10.16) Die Arbeitsgemeinschaft hat einen Bus gechartert und ruft auf, am Sa., 29. Oktober zur Anti-Atom Demonstration „Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen! Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!“ nach Lingen(Ems) zu fahren.

Mit dem Bus nach Lingen: 

Abfahrt:       08.30 Uhr ZOB Braunschweig (beim Hbf), Ankunft: 12.00 Uhr Bahnhof Lingen
Rückfahrt:   16.00 Uhr, Ankunft Braunschweig ca. 19.30 Uhr
Preis:          Karte 22,- Euro / Ermäßigung nach Absprache möglich

weiter …
 
Atommüllkonferenz fordert: Gesundheit vor wirtschaftlichen Interessen 

Oda Becker, Physikerin und Sprecherin der BUND Atom- und Strahlenkommission (BASK) auf der Atommüllkonferenz in Göttingen
(Mi, 28.09.16/KONPress)Das neue Strahlenschutzgesetz muss sich an dem Schutz des ungeborenen Lebens orientieren“, forderte Oda Becker, Physikerin und Sprecherin der BUND Atom- und Strahlenkommission (BASK) auf der Atommüllkonferenz in Göttingen am letzten Wochenende. Zwei Tage zuvor war der Referentenentwurf des neuen Strahlenschutzgesetzes vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit versandt worden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass in diesem Gesetz der Strahlenschutz explizit und an erster Stelle an wirtschaftlichen Interessen relativiert werden soll“, so Becker. In dem Gesetzentwurf werden Erkenntnisse über die schädliche Wirkung niedriger Strahlendosen, die insbesondere in medizinischen Studien in den letzten 15 Jahren gewonnen wurden, überhaupt nicht berücksichtigt. Aus den Reihen der Atommüllkonferenz wird es deshalb eine kritische Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf geben.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 37 - 42 von 474