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Freitag, 24. März 2017
Aktuelles
Landesregierung bestellt Jodtabletten
(Fr, 19.08.16/SW) In Nordrhein-Westfalen stehen keine Atomkraftwerke, doch die Sorge um die Folgen eines Reaktorunfalls ist hier besonders groß. Eine Pannenserie in den belgischen Atommeilern Doel in der Nähe von Antwerpen und Tihange, das etwa 70 Kilometer von Aachen entfernt liegt, beunruhigt jetzt auch das Innenministerium des bevölkerungsreichen Bundeslandes. Anfang August hat das Land auf eigene Kosten einen Vorrat von 21 Millionen Tabletten geordert, der im Herbst an die Katastrophenschutzämter verteilt werden soll.
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Homepage Atommüllkonferenz online

(So, 14.08.16/SW) Im Juni 2012 ins Leben gerufen, startet die Atommüllkonferenz mittlerweile ins fünfte Jahr ihres Bestehens und nimmt ordentlich an Fahrt auf. Allerhöchste Eisenbahn also für ihren eigenen Internet-Auftritt, den wir aus Spendengeldern finanzieren konnten und der seit dem 1. Juli online ist.

Auf der neuen Homepage www.atommuellkonferenz.de findet sich nicht nur die Einladung und das Programm der 9. Atommüllkonferenz, die am 24. September in Göttingen stattfinden wird, sondern auch alle bisherigen Arbeitsergebnisse. Wir wollen damit eine Plattform für die weitere Zusammenarbeit schaffen und freuen uns, wenn der Link weiter verbreitet bzw. auf anderen Homepages eingebaut wird.

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I have a dream?

(Mo., 08.08.16/SW) Mehr als überfällig war der Besuch eines amerikanischen Präsidenten in Hiroshima, um den mehr als 140.000 Opfern des Atombombenabwurfs Respekt zu erweisen. Ganze 71 Jahre dauerte es, bis Barack Obama am 27. Mai diesen Jahres diesen Schritt ging. Eine ebenso überfällige Entschuldigung kam dem Mann, der zum Beginn seiner Amtszeit den Friedensnobelpreis 2009 dafür erhielt, dass er in ferner Zukunft von einer „Welt ohne Atomwaffen“ träumt, nicht über die Lippen.

Zum Ende seiner Amtszeit ist ein neues Wettrüsten ist im Gange. Die großen Atommächte wollen über eine Billion Dollar in ihre Nuklearwaffen investieren. Welche Rolle spielt Deutschland darin?

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Thema "Endlagerung" auf atommuellreport.de

(Mi., 03-08-16/US) Die Bilanz nach 50 Jahren Endlagerpolitik in Deutschland fällt nüchtern aus: Zwei havarierte Salzstöcke, ein dritter, der seit 40 Jahren heftig umstritten und geologisch ungeeignet ist und ein genehmigtes Erzbergwerk, dessen Umbau zu einem Atommülllager erhebliche Probleme mit sich bringt. Mit zwei Standorten beschäftigten sich bereits Parlamentarische Untersuchungsausschüsse, der niedersächsische Landtag 2009 - 2012 mit der ASSE II und der Deutsche Bundestag 2010 - 2013 mit Gorleben. Bei der Wismut in Sachsen und Thüringen werden einfach die Halden und Absetzbecken als oberflächennahe, dauerhafte Abfalllager für radioaktiven Schrott und Bauschutt genutzt. Auf atommuellreport.de wird jetzt die Geschichte der sogenannten Endlagerprojekte sowie des Rechtes und der Sicherheitsanforderungen in diesem Bereich aufgezeigt. www.atommuellreport.de

 
Teilerfolg gegen Atommülllager in Frankreich

(Fr., 05.08.16/SW) Im lothringischen Bure, ca. 120 km von der deutschen Grenze entfernt, versucht die französische Atommüllagentur ANDRA (Agence Nationale pour la Gestion des Déchets Radioactifs) ein „Versuchslabor“ für die Endlagerung von hochradioaktivem Müll zu errichten. Begonnen wurden die Bohrarbeiten 1994, mindestens so alt ist dort auch der Widerstand. In diesem Sommer gibt es erneut zahlreiche Proteste gegen das CIGÈO (Centre industriel de stockage géologique pour les déchets , dt. = umkehrbares geologisches Endlager für radioaktiven Abfall), die jetzt Erfolge zeigen: Gericht von Bar-le-Duc verurteilt die ANDRA!

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100 Kerzen auf der Oker

(M0., 01.08.16/SW) Mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu erinnern die Einwohner von Hiroshima seit 71 Jahren an den Abwurf der ersten Atombombe auf ihre Stadt und an die zahllosen Opfer. Die schwimmenden Lichter erinnern symbolisch an die ungezählten Menschen, die am 6. August 1945 mit einem Sprung in das kühlende Wasser verzweifelt versuchten, dem "atomare Feuer" zu entkommen. Das Braunschweiger Bündnis für Frieden gedenkt am kommenden Freitag, 5. August am "Hiroshima-Ufer" an der Oker mit einer Lichterprozession und einer Lesung der Opfer von Hiroshima und Nagasaki.

Treffpunkt ist um 20:00 Uhr auf der Okerbrücke Jasperallee, von dort aus startet um 21:00 Uhr eine Lichterprozession zum Hiroshima-Ufer und zu der dort stattfindenden Lesung.

 
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