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Freitag, 25. Mai 2018
Aktuelles
Un-Ruhetag im Wendland

(So., 03-10-2010/Di) Seit dem 1.Oktober darf das Endlagerbergwerk in Gorleben weitergebaut werden. An spontanen Protesten dagegen im Rahmen eines Un-Ruhetages beteilgten sich am Samstag, dem 2. Oktober auch Menschen aus Braunschweig und Salzgitter. Sie stoppten den Verkehr auf der B 216 vor der Ortschaft Göhrde und informierten über die Blockaden im gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg und den geplanten Gorleben-Ausbau. Insgesamt beteiligten sich mehr als tausend Menschen mit Tracktoren, Wagen und vielen phantasievollen Ideen an 10 Orten an der Aktion. Die Polizei verhielt sich friedlich und Ausschreitungen blieben aus.

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Bundesregierung manövriert sich in Sackgasse

RWE-Chef Grossmann und  Angela Merkel
(Mi., 29-09-2010/Di) Begleitet von Protesten hat das Bundeskabinett gestern erwartungsgemäß und trotzig beschlossen, dass die Atomkraftwerke der Stromkonzerne länger laufen und der Ausbau der Erneuerbaren in der Fläche verlangsamt werden soll. Neben der offensichtlichen Lobbypolitik für einige wenige industrielle Großstrukturen scheint auch der Irrglaube an einen wesentlichen Beitrag zur Sanierung des Bundeshaltes hier eine gewisse Rolle zu spielen. Gleich fünf Bundesminister überschütteten sich bei einer anschließenden Pressekonferenz mit Eigenlob, was allerdings weder bei anderen gesellschaftlichen Akteuren noch in den Medien auf Verständnis stieß.

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Repnik warnt vor negativen Folgen von Akw-Laufzeitverlängerung

(Mo., 27-09-2010) Der Vorsitzende des Rats für nachhaltige Entwicklung, der CDU-Politiker Hans-Peter Repnik, hat vor der Gefahr negativer Folgen der Verlängerung von Akw-Laufzeiten gewarnt. "Wir müssen auf alle Fälle verhindern, dass die Laufzeitverlängerung den Weg in eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien verbaut", sagt Repnik dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Zwar begrüßte er nachhaltige Zielformulierungen, die im Energiekonzept der Bundesregierung enthalten seien; diese Ziele müssten aber auch konkret umgesetzt werden.

 
Bananenrepublik Deutschland?

Kommentar von Ursula Schönberger / 8.9.2010

Die Frage, wer der Souverän in der Bundesrepublik Deutschland ist, scheint spätestens seit dem letzten Wochenende geklärt: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Gegen die Interessen aller anderen Akteure in diesem Land, gegen die Stadtwerke, die Branche der regenerativen Energien, die Stimmen aus allen Bereichen der Gesellschaft vom Kartellamt über Umweltorganisationen bis hin zu den Kirchen setzt die Bundesregierung die Wunschliste der Energiekonzerne um. Selbst die eigenen Parteifreunde vor Ort sind entsetzt.

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Dieses Wochenende: Der ShowDown beginnt !

AtomFassKegeln am 3. September im Berlin
(Sa. 04-09-2010/Di./HH) Am morgigen Sonntag soll eine Ministerrunde im KanzlerInnenamt eine Zahl auswürfeln, um wieviele Jahre die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden sollen. Der BUND und Campact rufen auf, sich um 12.30 Uhr beim Kanzleramt zu treffen und den einfahrenden Ministern einen lautstarken Empfang zu bereiten. 

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Tag der Braunschweigischen Landschaft 2010 in Wolfenbüttel

Heiko Judith im Gespräch mit David McAllister
McAllister besucht ASSE II-Stand.

(So., 29-08-2010/Di) Ob nun der politischen Großwetterlage geschuldet oder einem neuen Stil: Anders als sein Vorgänger Wulf ignorierte der neue Niedersächsische Ministerpräsident McAllister die ASSE-Problematik nicht, sondern folgte beim 10. Tag der Braunschweigischen Landschaft am Sonntag in Wolfenbüttel einer Einladung an den Stand des ASSE-II-Koordinationskreises (A2K). Zum Glück war die meteorologische Kurzzeitprognose irrig: Das Wetter war zwar durchwachsen,  aber der befürchtete Dauerregen blieb aus und die gesamte Veranstaltung und der Stand des A2K erfreuten sich reger Beteiligung.

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