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Samstag, 29. April 2017
Aktuelles
Teilerfolg gegen Atommülllager in Frankreich

(Fr., 05.08.16/SW) Im lothringischen Bure, ca. 120 km von der deutschen Grenze entfernt, versucht die französische Atommüllagentur ANDRA (Agence Nationale pour la Gestion des Déchets Radioactifs) ein „Versuchslabor“ für die Endlagerung von hochradioaktivem Müll zu errichten. Begonnen wurden die Bohrarbeiten 1994, mindestens so alt ist dort auch der Widerstand. In diesem Sommer gibt es erneut zahlreiche Proteste gegen das CIGÈO (Centre industriel de stockage géologique pour les déchets , dt. = umkehrbares geologisches Endlager für radioaktiven Abfall), die jetzt Erfolge zeigen: Gericht von Bar-le-Duc verurteilt die ANDRA!

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100 Kerzen auf der Oker

(M0., 01.08.16/SW) Mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu erinnern die Einwohner von Hiroshima seit 71 Jahren an den Abwurf der ersten Atombombe auf ihre Stadt und an die zahllosen Opfer. Die schwimmenden Lichter erinnern symbolisch an die ungezählten Menschen, die am 6. August 1945 mit einem Sprung in das kühlende Wasser verzweifelt versuchten, dem "atomare Feuer" zu entkommen. Das Braunschweiger Bündnis für Frieden gedenkt am kommenden Freitag, 5. August am "Hiroshima-Ufer" an der Oker mit einer Lichterprozession und einer Lesung der Opfer von Hiroshima und Nagasaki.

Treffpunkt ist um 20:00 Uhr auf der Okerbrücke Jasperallee, von dort aus startet um 21:00 Uhr eine Lichterprozession zum Hiroshima-Ufer und zu der dort stattfindenden Lesung.

 
Wieder auf Sand gebaut

(Mi., 27.07.16/SW) Heute läuft die Einwendungsfrist gegen die Abrisspläne der E.ON Kernkraft GmbH für das AKW Grafenrheinfeld ab. Die Arbeitsgemeinschaft hat beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fristgerecht eine umfangreiche Einwendung erhoben, die wir hier zur Einsicht stellen. Der Kernpunkt dabei bleibt der fehlende Entsorgungsnachweis für die atomaren Abfälle. Offenbar geht E.ON wider besseren Wissens weiterhin davon aus, dass für einen Großteil der Abfälle ein Atommüllager in Schacht KONRAD zur Verfügung steht. Der Verweis auf eine Inbetriebnahme von Schacht KONRAD als Entsorgungsnachweis hat - nicht nur in Unterfranken - eine lange Tradition:

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Deutsche Atomexporte illegal?

22-07-16: IPPNW-Presseerklärung

Rechtsgutachten zum Export von Brennelementen aus Lingen: Bundesregierung muss Brennstofflieferung in die AKWs Doel, Fessenheim und Cattenom stoppen

Ein von der internationalen Ärzteorganisation IPPNW in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten der Juristin und Atomgesetzexpertin Dr. Cornelia Ziehm wurde heute in Hannover auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Demnach sind die grenznahen belgischen und französischen Atomkraftwerke nach deutschem Atomgesetz nicht genehmigungsfähig, woraus sich in logischer Konsequenz ergibt, dass Deutschland diese nicht mit Brennelementen aus Lingen beliefern darf. Das Gutachten untermauert die Forderung der Anti-AKW-Bewegung, die Brennelementefabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau in den Atomausstieg miteinzubeziehen. Zahlreiche Initiativen und Verbände unterstützen IPPNW und fordern die Bundesregierung auf, die Exporte konsequent zu untersagen und rufen für den 29. Oktober zu einer Großdemonstration in Lingen auf. www.lingen-demo.de

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Grafenrheinfeld: Einwendungen bis 27. Juli einlegen

(So., 17.07.16/SW) Der BUND Naturschutz in Bayern und die BA-BI in Schweinfurt rufen dazu auf, bis zum 27. Juli Einwendungen gegen die Abrisspläne der e.on des AKW Grafenrheinfeld einzulegen. Der BUND Naturschutz widerspricht dem geplanten Vorgehen des Unternehmens e.on und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zum Abriss entschieden.

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Gekommen, um zu bleiben
(Di., 12.07.16/SW) Diese Aufschrift auf einem Transparent macht deutlich, wie ernst es die AtomkraftgegnerInnen meinen, die seit den frühen Morgenstunden des 11. Juli die Zufahrten zur Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau blockieren.Die in Gronau produzierten atomaren Brennstoffe sind die Grundlage für den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke nicht nur in Deutschland, sie werden weltweit exportiert. Während Deutschland offiziell seine Vorreiterrolle als "Atomausstiegsland" spielt, versorgt diese Anlage unbeachtet von der Öffentlichkeit die Energiekonzerne in aller Welt mit Brennelementen.
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