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Samstag, 29. April 2017
Aktuelles
Störfall in Norwegen?

(Fr., 10.03.17/ Umweltfairändern/Dirk Seifert) Vor einigen Wochen stellten zahlreiche Messinstitute eine geringe Erhöhung des radioaktiven Jod 131 fest. Ausgehend von Stationen in Skandinavien wurde diese Emission auch in Deutschland und Frankreich gemessen. Es handelte sich dabei um Werte im Bereich von Micro-Becquerel. Eine Ursache konnten die Behörden für diese Werte jedoch nicht angeben. Nun berichtet Detlef zum Winkel bei Telepolis über einen Störfall in einer Atomforschungsanlage in Norwegen, die möglicherweise als Verursacher in Frage kommen könnte. Der Störfall habe bereits im Oktober 2016 stattgefunden, berichtet zum Winkel. Der Autor stützt sich in seinem Bericht auf Angaben einer norwegischen Umweltorganisation und schreibt: „Am 3. März veröffentlichte die norwegische NGO Bellona einen Bericht über einen Störfall im Forschungsreaktor Halden nahe der Grenze zu Schweden. Er ereignete sich bereits am 24. Oktober 2016, wurde von einer Handvoll englischsprachiger Medien gemeldet und alsbald wieder vergessen.“ Mehr auf Telepolis

 
Sinnbilder für den Schrecken nuklearer Katastrophen

(Di., 07.03.17/EuWA-BS) Vom 10.03. bis 07.05.2017 finden die diesjährigen Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ / Region Braunschweig statt. Schwerpunktmäßig wird die dreiteilige Ausstellung Das Kreuz von Tschernobyl und Fukushima“ - „Das Kreuz von Asse und Konrad“ - „Entdeckung der Radioaktivität“ in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel mit entsprechendem Rahmenprogramm zu sehen sein. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 10.03. um 19.00 Uhr. Weiterer Schwerpunkt sind die Tschernobyl- und Fukushima-Zeitzeugen, die sowohl in das offizielle Programm mit eingeplant werden, aber auch  (kostenlos) für Berichte und Gespräche in Schulen und Gruppen gebucht werden können. Darüber hinaus gibt es weitere interessante Veranstaltungen zu den Themen „Gedenken an Tschernobyl und Fukushima“. Ansprechpartner: paul.koch47(ätt)gmx.de

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Atomnarren mit dem Asse-Geisterschiff beim Braunschweiger Schoduvel dabei

Geisterschiff-crew in freudiger Erwartung durch den Schoduvel zu schippern ;-)
(Di., 28.2.17/MN) 20 Atomnarren als rostende Fässer, mit in die Jahre gekommenen Fässern, die sich nur noch mit Rollatoren fortbewegen können, das Geisterschiff mit goldenen Jubiläumsschildern am Bug und am Heck ausgestattet, die auf die 1. Einlagerung der ersten Atommüll-Fässer in die Asse vor genau 50 Jahren hinweisen - so zogen die Atomnarren die Aufmerksamkeit von 155.000 Besuchern des Schoduvel auf sich. "Von Geisterschiff bis Martin Luther", so titelt dann auch der NDR: ein "Geisterschiff", das auf einer Welle aus Atommüll-Fässern daher schwamm.

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Zu Gast im Wendland: Podiumsgespräch zu 40 Jahren Standortbenennung Gorleben

(Fr., 24.02.17/LW) Ortsüblicher Empfang im wendländischen Dünsche: Polizeiwagen vor der Kneipentür des Gasthauses Sültemeier; die Menschheit muss vor gefährlichen Treckern geschützt werden. Im gut gefüllten Saal dann eröffnet Wolfgang Ehmke die Veranstaltung mit einer Hörprobe: die Tagesschau vor 40 Jahren, Ernst Albrecht (spricht exakt wie die heutige Verteidigungsministerin) erklärt Gorleben zum Standort für das nationale Entsorgungszentrum. Es folgt ein kurzer Rückblick auf eine lange Widerstandsgeschichte und der Verweis auf Berge von Akten und Gutachten, die in 40 Jahren erstellt, gelesen und bearbeitet wurden. Nichts ist wirklich vom Tisch.

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Atomtransporte durch Braunschweig, Peine und Salzgitter?

(Mi., 22.02.17/SW) Zu einer Infoveranstaltung über das geplante Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet zwischen den Ortschaften Geitelde, Stiddien, Timmerlah, Groß Gleidingen, Üfingen, Sauingen und Beddingen hatten die Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) und der CDU-Ortsverband am Dienstag Abend in das TSV-Sportheim Geitelde geladen. Mehr als 150 Leute waren gekommen, es wurden noch Stühle geholt und viele Bänke  zusammen geschoben, trotzdem konnten einige Gäste den Wortbeiträgen der 2-stündigen Veranstaltung nur stehend oder vom Flur aus folgen. Was brennt hier so unter den Nägeln?

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Dringende Mailingaktion: Dienstag Entscheidung im Rat!

(Mo., 20.02.17/SW) Braunschweig ist auf dem Weg zum ersten Atommüllwohnort Deutschlands. Das kann auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt nur die SPD verhindern. Diese müsste sich dafür allerdings gegen den SPD-Oberbürgermeister stellen, was leider nicht zu erwarten ist. Deshalb fordert die BISS e.V. auf: Schreibt an die SPD, per Mail oder auf Facebook, und macht Ihnen klar, worum es hier geht: Wenn, wie der Oberbürgermeister es wünscht, das Thema Strahlenschutz im neuen Bebauungsplan nicht aufgenommen wird, verschenkt er damit die Sicherheit der Bevölkerung. Dabei ist dies dem Lüneburger Urteil, auf das sich der Oberbürgermeister beruft, nicht zu entnehmen.

Der Musterbrief kann natürlich nach Belieben umgeschrieben werden, er dient als selbsterklärende Vorlage. Wir freuen uns, wenn er möglichst oft weiterverbreitet wird!

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