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Freitag, 25. Mai 2018
Aktuelles
Friede, Freude, Endlagerkuchen

(Mo., 04.09.17/SW) Vor 3 Wochen erreichte den Vorstand der AG Schacht KONRAD ein Einladungsschreiben der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung), die mit uns am Dienstag, den 5. September in Berlin den „Beginn des Standortauswahlverfahrens“ einleiten möchte. Auf Grund des angekündigten Formats der Veranstaltung gehen wir davon aus, dass wir als Eingeladene in der Veranstaltung kein Rederecht bekommen werden, so wie wir es schon aus der Vorgängerbehörde - dem Bundesamt für Strahlenschutz - kennen. Wir erinnern hier z.B. an die Veranstaltung vom 28.04.2016 in der Braunschweiger Stadthalle, in der sogar der Stadt Salzgitter verweigert wurde, eine Stellungnahme vorzutragen. Die vorgesehene RednerInnenliste für die Berliner Veranstaltung hingegen lässt ahnen, in welche Richtung der Zug fahren wird:

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Neustart statt „neue“ Akteure
(Mo., 28.08.17/ KONPress) "Vielmehr als eine neue Behördenstruktur braucht es eine neue Debatte um den Umgang mit Atommüll. Die Konzepte aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben an den Beispielen Asse II und Morsleben gezeigt, dass sie nichts taugen. Wer heute noch an einer nicht-rückholbaren Atommülllagerung unter Tage festhält, hat in den letzten 40 Jahren nichts dazu gelernt“, erklärt Silke Westphal vom Vorstand der AG Schacht KONRAD anlässlich der morgigen Einführungsveranstaltung der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) in Salzgitter-Lebenstedt.
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Nachlese zur Sommerakademie

(Do., 17.08.17/UT) Zwanzig junge Menschen, StudentInnen und DoktorantInnen nahmen Anfang August an der Sommerakademie „Atomares Erbe – Herausforderung für die nächste Generation“ in Wolfenbüttel teil. Einige haben mit Vorträgen und/oder Infoplakaten zu ihren eigenen Projekten und Aktivitäten die Sommerakademie bereichert.

Leben mit dem Gau
Katharina Ebinger studiert an der Universität in Friedrichshafen Politik, Verwaltung und Internationale Beziehungen. Außerdem ist sie Vorstandsmitglied im BUND Baden-Württemberg. Bei ihrem Vortrag - einem Reisebericht zu Belarus (Weißrussland) und Japan - ging es keineswegs um Vergnügungsreisen, sondern vielmehr um einen „trinationalen Erfahrungsaustausch“ - subjektive Begegnungen - mit den Menschen, die unmittelbar von den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima sowie den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki betroffen sind.

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50.000 bei Menschenkette - jetzt nachlegen! +++ Demo 9.9. in Lingen +++

(So., 13.08.17/SW) Am 25. Juni kamen 50 000 Menschen zur 90 km langen Menschenkette durch drei Länder von Aachen über Maastricht nach Tihange! Damit war dies mit Abstand die größte Anti-Atom-Demo seit langem und eine deutliche Forderung, dass nicht nur die Risse-Rreaktoren in Tihange und Doel, sondern auch die AKW in Frankreich, den Niederlanden und hier in Deutschland sofort abgeschaltet werden müssen!

Die Bundesregierung sowie die NRW-Landesregierung und die künftige niedersächsische Landesregierung müssen endlich ein Exportstopp für Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau verhängen, damit die Belieferung der Pannen-Reaktoren aufhört. NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) kündigte im Juni an, er wolle in Berlin nun einen Exportstopp für Brennelemente aus Lingen nach Belgien fordern. Die zuständige SPD-Ministerin Hendricks weigert sich jedoch hartnäckig und der Bundestag stimmte dagegen.

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Sommerakademie: Atomares Erbe - Austausch junger WissenschaftlerInnen

(Mo., 07.08.2017/Ut) Schon die Teilnehmerliste ließ ein lebendiges Seminar erwarten. Zwanzig StudentInnen und DoktorandInnen aus Medizin, Umwelttechnik, Physik, Geografie, Forstwirtschaft, aus Politik, Philosophie und Anthropologie… Junge WissenschaftlerInnen der gesamten Bundesrepublik, sogar aus Ungarn, waren zu einer fünftägigen Sommerakademie in die Schünemannsche Mühle nach Wolfenbüttel gekommen, um sich über Details und Problematik radioaktiver Hinterlassenschaften kundig zu machen und auszutauschen. Veranstalter dieser Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe - Herausforderung für die nächste Generation“ waren Trägerkreis und fachlicher Beirat des Atommüllreports www.atommuellreport.de. Ihr Ziel: Sich explizit an die Generation zu wenden, die eine Hauptlast des atomaren Erbes zu tragen hat.

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Energie zukünftiger Generationen

(Mi., 02.08.17/SW) Welches atomare Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Um dieser Frage nachzugehen, hatten sich knapp 20 junge Aktivist/-innen und Studierende zur 4-tägigen Sommerakademie des Atommüllreports eingeschrieben. Für das "warming up" und den Einstieg in die Debatte sorgte am Mittwochabend Bernward Janzing mit seinem Bildervortrag über die Geschichte der Atomkraft, ihre Befürworter/-innen und ihre Kritiker/-innen. Im Anschluss entwickelte sich eine erste spannende Diskussion um künftige Energiesysteme, die auch gleichzeitig in den Zusammenhang mit der aktuellen Auseinandersetzung um fossile Energieträger und intelligente Elektromobilität gesetzt wurde. Schon am ersten Veranstaltungsabend wurde deutlich: hier trifft eine Gruppe energischer Menschen zusammen, die recht konkrete Vorstellungen von einer besseren Zukunft haben. Die Sommerakademie verheißt spannend zu werden (Bericht).

 

 
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