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Samstag, 24. Februar 2018
Aktuelles
Zwischenlager statt Grüne Wiese

(Di., 01.11.2016/US) Über Jahrzehnte haben die Betreiber von Atomanlagen propagiert, dass nach dem Rückbau der Anlagen eine „Grüne Wiese“ zurückbleiben würde. Abgesehen davon, dass an 14 AKW-Standorten Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente stehen, werden an fast allen Standorten Zwischenlager für Betriebs- und Abrissabfälle errichtet, teilweise in den alten Gebäuden, teilweise als Neubau. Diese Zwischenlager werden noch weit nach dem Abriss hinaus vor Ort in Betrieb sein. Eine detaillierte Übersicht gibt es auf www.atommuellreport.de . Um die Probleme bei der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle geht es bei einer Fachtagung des Atommüllreports am 25.11. in Würzburg. Um Anmeldung wird gebeten.

 
Brennelemente aus Lingen – Die Achillesferse der Atomindustrie

Demo Lingen 29.10.2016 (Foto Publixviewing)
(Mo.; 31.10.2016/UT) Das war eine gute Demonstration in Lingen. Galt die Stadt mit ihren Atomanlagen und den damit verbundenen Steuereinnahmen, als hartes Pflaster für Atomkraftgegner. Doch damit ist nun Schluss. Über 700 Demonstranten aus dem In- und Ausland zogen am Samstag im bunten Zug vom Lingener Bahnhof zum Marktplatz, um die sofortige Schließung der Brennelementefabrik in Lingen und der Urananreicherung in Gronau zu fordern. Treffpunkt Lingen: denn hier befindet sich die Achillesferse der Atomindustrie. Fiele die Brennstoffversorgung durch Lingen und Gronau aus, würde den maroden Atomkraftwerken in Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim oder Cattenom automatisch der Hahn abgedreht.

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Katastrophe könnte ganz NRW treffen

(28.10.2016/SW) Rechtzeitig vor der großen Demonstration in Lingen ist jetzt eine Studie zum belgischen Pannenreaktor Tihange veröffentlicht worden. In Auftrag gegeben hatte sie die StädteRegion Aachen, da diese bei einem Reaktorunfall die Hauptbetroffene wäre. Dies bestätigte jetzt die Studie die gestern öffentlich vorgestellt wurde.

Wolfgang Renneberg (Professor am Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien) stellte die zentralen Ergebnisse der Studie vor. Alfred Böcking (Facharzt für Pathologie und Mitglied der „Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges“, IPPNW) erläuterte die konkreten gesundheitlichen Gefahren und eventuelle Schutzmöglichkeiten.

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Grafenrheinfeld: Erörterungstermin verkam zur Farce

(26.10.2016/US) Der Bund Naturschutz Bayern und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad haben heute Mittag den Erörterungstermin in der Kulturhalle Grafenrheinfeld unter Protest verlassen. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen erklärten ausdrücklich ihr Verständnis für den Auszug und teilten den Ärger über die Genehmigungsbehörde.

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Mia san' mia

(25-10-2016/US) Erster Tag des Erörterungstermins zur Stilllegung und Rückbau des AKW Grafenrheinfeld - Es sei das Wesen des Föderalismus, dass die Behörden ihren Ermessensspielraum unterschiedlich auslegen, so der Vertreter des bayerischen Umweltministeriums im Erörterungstermin Grafenrheinfeld. Und so könne die bayerische Genehmigungsbehörde (anders als das niedersächsische Umweltministerium im Esenshamm-Verfahren) entscheiden, die Errichtung des Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle BeHa in Grafenrheinfeld ohne Öffentlichkeitsbeteiligung in einem gesonderten Verfahren zu behandeln. Am ersten Tag des Erörterungstermins zur Stilllegung und Rückbau des AKW Grafenrheinfeld geht es vor allem um Verfahrensfragen. Und schon hier gibt es erhebliche Kritik.

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Jede Atomkatastrophe beginnt auch in Deutschland

(Mo, 24.10.16/SW) Gemeinsam mit 122 Initiativen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich rufen wir alle Mitglieder und FreundInnen der Arbeitsgemeinschaft auf, mit uns am kommenden Samstag zur Großdemonstration nach Lingen zu fahren. Warum ist (uns) das so wichtig?

Trotz in Deutschland 2001 beschlossenem „Atomausstieg“ laufen die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen immer noch mit unbefristeter Betriebserlaubnis. Von hier wird hemmungslos geliefert, was Atomkraftwerke in aller Welt brauchen: frisches Uran für immer wieder neue Spaltprozesse.

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