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Samstag, 29. April 2017
In Morsleben muss wesentlich mehr passieren

Picknick
(01.06.11)Unter dem Motto "mit Rad und Tat zum Atomausstieg" startete am vergangenen Sonntag die Episode Braunschweig - Morsleben morgens um 10:00 Uhr am Natur-historischen Museum. Mit ordentlichem Rückenwind ging es über einen Zwischenstopp in Königslutter (wo sich noch weitere RadfahrerInnen anschlossen) über insgesamt dreieinhalb Stunden Fahrzeit zum 50km entfernten Atommülllager Morsleben. Vor Ort gab es nicht nur frisch gebackene „Atom-Kraft Nein Danke“ Waffeln, sondern auch jede Menge Wissenswertes über die Geschichte und das laufenden Schließungsverfahren des ERAM Morsleben zu hören. Der Künstler des Projekts "Steine für Morsleben" Kirsten Neubig,  Tourenleiterin Silke Westphal und Aktive aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt saßen noch lange bei sommerlichem Wetter zusammen und berieten über weitere Aktivitäten und stellten fest, dass hier unbedingt mehr passieren muss...

Die nächste Tour mit Rad und Tat gegen Atomkraft ist am 19. Juni und führt zur ASSE unter dem Motto „Kann die ASSE kein Wässerchen trüben?!“ [Mehr Infos ]

 
Mit Rad und Tat zum Atomausstieg 2010

Rast und Rat beim Morsleben-Spaziergang amAugust 2010 29.
Letzte Runde in diesem Jahr führte von Braunschweig nach Morsleben.

(So.,29-08-2010/EB) Trotz widrigster Wettervorhersagen und recht hohem Restrisiko, klitschnass anzukommen sind heute Anti-Atom-Aktive aus Braunschweig zur 60km entfernten Atommüll-Altlast Morsleben geradelt. Nicht nur politischer sondern auch reeller Rückenwind machten die Tour zum spätsommerlichen Vergnügen. In Helmstedt wurden die RadfahrerInnen von der örtlichen Bürgerinitiative empfangen und die letzten Kilometer durch das Brunnental begleitet. An der Atomanlage trafen die RadlerInnen auf die Morsleben-SpaziergängerInnen.

Anti-Atom-Waffeln
Bei selbstgebackene Waffeln mit Anti-Atom-Sonne, auf einem mitgebrachten Ofen frisch zubereitet, wurden dann weitere Pläne für die Demo in Berlin und den bevorstehenden Castor-Transport ins Wendland geschmiedet. 

 
Über 12.000 Einwendungen gegen die Schließungspläne von Morsleben
(25-02.10 / U.S.) Über 12.000 Einwendungen wurden gegen die Schließungspläne für Morsleben eingelegt, ein Achtungserfolg für die Morsleben-Kampagne. Frau Koch, zuständige Abteilungsleiterin im Umweltministerium Sachsen-Anhalt betonte bei der Übergabe der Einwendungen, dass es keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe. Alle Fragen, auch die Rückholung der zwischengelagerten Abfälle, würden intensiv geprüft. Der Erörterungstermin wird frühestens Ende 2010 stattfinden.
 
Morsleben Info-Abend in Salzgitter-Bleckenstedt

Haben wir da nicht was übersehen ?

Infoabend der Arbeitsgemeinschaft an diesem Donnerstag, dem 19.11. um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Salzgitter-Bleckenstedt.

Einstürzende Kammern, Laugezuflüsse, illegal eingelagerter Atommüll – das gibt es nicht nur in der ASSE II. Nur 30 Kilometer weiter sind die Zustände im Atommülllager Morsleben ähnlich katastrophal, es wird nur weniger darüber geredet. Von 1994 - 1998 wurde auf Weisung der damaligen Bundesumweltministerin Merkel Atommüll aus westdeutschen AKW schnell und billig im alten DDR-Endlager „entsorgt“.  Warum es wichtig ist, gegen die Schließungspläne von Morsleben Einwendung einzulegen, was Morsleben mit Schacht KONRAD zu tun hat und welche Konsequenzen aus der gescheiterten Endlagerpolitik in Deutschland zu ziehen sind, darüber kann diskutiert werden mit  Silke Westphal von der Morsleben-Kampagne und  Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. [Einladung ]

 
Morsleben-Seminar am Wochenende

Wenn im Herbst die Stillegungspläne für das Atommüll-Endlager Morsleben öffentlich ausgelegt werden, geht es auch um wichtige Vorentscheidungen für ASSE II und Gorleben. Der Standort Morsleben ist nicht besser geeignet für die Endlagerung von Atommüll als ASSE II. Allerdings sind die Probleme im Detail in der Öffentlichkeit bisher weniger bekannt. Mit einem Seminar der Heinrich-Böll-Stiftung am Freitag, dem 21. August und Samstag, dem 22. August  wollen die 4 bundesdeutschen Endlager-Standorte den Stand der Dinge ausloten. Das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber stellt seine Pläne vor, der unabhängige Geologe Jürgen Kreusch (Hannover) gibt einen Überblick über die Probleme der Anlage. Kerstin Koch von der Genehmigungsbehörde in Sachsen-Anhalt (auf dem Foto rechts auf einem ähnlichen Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung 2007) erläutert das Verfahren und Oliver Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt Handlungsmöglichkeiten von Bürgern, Verbänden, Kommunen und Initiativen.  [Anmeldung und Programm]

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Asse-Ausstellung im Rathaus Königslutter eröffnet

Im Beisein von über 50 Gästen und Interessierten wurde am 31.07.2009 die Ausstellung des Vereins AufpASSEn! e.V. über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Atommülllagers Asse II eröffnet.

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