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Samstag, 24. Februar 2018
Frontal21 über Morsleben

Errichtet wurde das Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM) in den 70er Jahren zwar von der DDR, aber Hauptnutzer waren die Atomkraftwerksbetreiber aus der BRD. Im "Einigungsvertrag" von 1990 sicherte sich die Bundesregierung die weitere Nutzung und entlastete damit die westdeutsche Energiewirtschaft, die hängeringend nach Lagerkapazität suchte. Obwohl westdeutsche Geologen vor den Betriebsrisiken warnten, setzte die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel die weitere Nutzung mit Macht durch. Das Ergebnis: Die größere Menge des Atommülls in dem ebenso wie ASSE II vom Absaufen und Zusammenbruch bedrohten alten Salzbergwerk, wurde aus dem Westen eingebracht. Das ZDF-Magazin Frontal21 berichtete am 29. Juli 2008. 

-> Zum Morsleben-Beitrag von Frontal21

 
Morsleben Impressionen

Wie das Bundesamt für Strahlenschutz an "seinem" Endlager mit Öffentlichkeit umgeht.

(30-03-08/Di) 18 Interessierte und ein Hund kamen am 30. März bei strahlend schönen Wetter zum Spaziergang an das Endlager für radioaktive Abfallstoffe nach Morsleben. Die TeilnehmerInnen kamen v.a. aus Magdeburg, Braunschweig und von der Asse, weniger aus der näheren Umgebung.

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Morsleben-Spaziergang

Umweltorganisationen und AktivistInnen aus dem Morsleben-Netzwerk laden für diesen Sonntag, den 30. März 2008 um 14.00 Uhr zu einem Sonntags-Spaziergang mit Suppenküche und aktuellen Informationen zum Endlager. Die Probleme bei dem zunächst von der DDR, später gesamtdeutsch genutzten "Endlager für radioaktive Abfallstoffe Morsleben", kurz ERAM, sind kaum geringer als bei der ASSE II. Allerdings gibt es keine jahrzehnte zurückreichende Auseinandersetzung. (mehr Infos in Kürze).  Medienmeldung des Morsleben-Netzwerkes

 
Impressionen und Informationen

Befahrung des Endlagers Morsleben im Mai 2000

von Ursula Schönberger

(23.05.2000) Ruhig ist es geworden, im Atommüllendlager Morsleben. Kaum jemandem begegnet man mehr auf den langen und verzweigten unterirdischen Straßen der Grube. Konnte man vor 5 Jahren den Arbeitern bei der Einlagerung des strahlenden Mülls zusehen, müssen heute die beiden MitarbeiterInnen von der Öffentlichkeitsarbeit an den jeweiligen Lagerstätten erst einmal das Licht anmachen. Gearbeitet wird in der Grube nur im Einschicht-Betrieb, Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 14.00, Aufgabe: Instandhaltung und Überwachung.

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Tonnenschwerer Salzbrocken im Endlager Morsleben von der Decke gestürzt.

(Mo. 04.12.2001) Tonnenschwerer Salzbrocken im Endlager Morsleben von der Decke gestürzt. Ein ca. 2000 bis 2500 Tonnen schwerer Salzbrocken ist am Freitag, dem 29. November im Endlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) von der Decke gestürzt. Dass der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, daraufhin „vorgezogene Verfüllmaßnahmen” forderte, mag gut gemeint sein, ist aber problematisch, solange sein Haus nicht den längst überfälligen Sicherheitsnachweis für das atomrechtliche Schließungsverfahren vorlegen kann.

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