Home arrow Schacht Konrad arrow Aktuelles
Samstag, 22. Juli 2017
Aktuelles
Bildungsurlaub: "Atommüll und Endlagerung - Bedeutung und Folgen für die Region"

(Di., 13.09.16) Vom 5.9. - 9.9.2016 fand das 2. Konrad-Seminar 2016 von der IG Metall-Verwaltungsstelle Salzgitter-Peine im Gewerkschaftshaus in Salzgitter Lebenstedt statt. Zunächst erhielten die TeilnehmerInnen einen Überblick darüber, was ist Atommüll und wo entsteht dieser? Kurz gesagt: worüber sprechen wir hier. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass man Hintergrundwissen zum Atommüll erlangt und dass man Hintergrundinformationen zum geplanten Atommülllager Schacht Konrad erhält.

weiter …
 
Gefälligkeitsgutachten beim BGR? Neuer Sargnagel für KONRAD

Pressemitteilung 29-06-2016: Wie Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" (SZ) ergeben haben, ließ sich die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) über Jahrzehnte von einer Industriestiftung finanzieren. Auch bei Schacht KONRAD war es die BGR, die die grundlegenden geologischen Gutachten für die Eignung der Schachtanlage als Atommülllager vorgelegt hat. Nun bekommt der Verdacht, dass die BGR die geologischen Verhältnisse beschönigt hat, neue Nahrung.

weiter …
 
Gezielte Desinformation - Hat das Bundesamt für Strahlenschutz das nötig?

(26-05-16/U.S.) Die Salzgitter Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel "Was Konrad alles schlucken muss" von einer Informationsveranstaltung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Die zitierten Äußerungen sind derart irreführend, dass wir uns zu einer Richtigstellung veranlasst sehen:

BfS: "Nur 11 Prozent dessen, was im Schacht Konrad ab 2022 eingelagert werden soll, ist überhaupt radioaktiver Abfall. [...] Der Rest: Behälter und Fixierstoff".

Richtigstellung: Der radioaktive Abfall muss in den Abfallgebinden fixiert und samt den Behältern eingelagert werden. Das ist notwendig, weil der Abfall strahlt und weil seine physikalisch-chemischen Eigenschaften ohne die Fixierung zu sehr unerwünschten Reaktionen führen würden. Deshalb ist es unsinnig, zwischen der Ummantelung und dem Inhalt eines Gebindes zu unterscheiden. Noch dazu, da das Gebinde durch den Inhalt kontaminiert wird.

weiter …
 
Falsch deklarierter Atommüll aus Leese wartet auf KONRAD

(Mi., 25.05.16/UT) In der Niedersächsischen Sammelstelle für Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) ist wieder ein falsch deklariertes Atommüllfass gefunden worden. Bei der Überprüfung dieses korrodierten Fasses kamen anstelle schwach radioaktiven Zellstoffs aus der Medizin –  Beton, Holz und sogar Behälter mit Flüssigkeiten zum Vorschein. Dieses Fass wartet, wie rund 5000 andere darauf, in Schacht KONRAD eingelagert zu werden. Dabei ist zurzeit völlig unklar, ob der Planfeststellungsbeschluss für Schacht KONRAD die realen Inhalte der Fässer überhaupt abdecken würde.

weiter …
 
Schacht KONRAD: BfS will prüfen, aber mit Scheuklappen

(Mi., 27-04-16 / KONPress) Am morgigen Donnerstag, den 28.4.2016 veranstaltet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen großen Workshop in Braunschweig zum Thema „Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik für das Endlager Konrad (ÜsiKo)“. Auf Basis einer schriftlichen Vorhabensbeschreibung des BfS sollen Stakeholder und Betroffene „Themen und Aspekte identifizieren und sammeln, die bei der weiteren Bearbeitung zu berücksichtigen sind“. Dazu erklären die Bündnispartner Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, Stadt Salzgitter, IG Metall Salzgitter-Peine und Landvolk Braunschweiger Land:

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 6 - 10 von 133