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Freitag, 25. Mai 2018

       AKW Grohnde JETZT stilllegen!

   AKW Grohnde 
Grohnde- News
Junge WissenschaftlerInnen haben nachgefragt

(Di., 15.05.18/ Grohnde-Kampagne) Angeregt vom Projekt „40 Jahre Schlacht um Grohnde“ haben StudentInnen vom Institut für Sozio­lo­gie der LeibnizUniversität Hannover ZeitzeugInnen befragt. Sie wollten wissen, wie sich die Beteiligung an den Ereignissen damals auf ihren Lebenslauf ausgewirkt hat. Am Freitag abend stellten sie Ergeb­nisse in Hameln vor und zur Diskussion. Ziel sei dabei auch, Wissenschaft öffentlich zu betreiben, erläuterte Se­minar­leiter Dr. Mathias Wagner und methodisch wichtig, ergänzte Co-Leiterin Dr. Ina Rust, um Ergeb­nis­se und daraus gezogene Schlüsse zu überprüfen. Beeindruckt zeigten sich die jungen WissenschaftlerInnen von der Fülle des Materials: Die Bilder der heftigen Auseinandersetzung am Bauzaun, die vielleicht nicht alle gewollt aber doch die meisten toleriert hätten, aber auch das hohe Maß an Vernetzung der Gruppen und die Vielzahl der sozialen Orte über die sie stattfand. weiterlesen Grohnde-Kampagne

 
Atommüll, Grohnde-Klage und ein bischen Nostalgie

Hochaktiv und zuversichtlich: Karsten Schmeißner und Achim Müller-Blank am Gorleben-Stein in Hannover (Foto: Juliane Dickel)
(Di., 24-04-2018/Grohnde-Kampagne) Ganztagseinsatz für Grohnde-Aktive am Freitag im Kulturzentrum Pavillon in Hannover. Zunächst ging es beim Workshop „Wem gehört der Atommüll“ um die Neuorganisation der Atomverwaltung, ein kom­plexes Problem, denn immerhin wird der ganze Atommüll jetzt verstaatlicht, die Profiteure der Atomenergie weitgehend entlastet. Intensiv fragten Karsten Schmeißner und Achim Müller-Blank nach, wie es mit dem Zwischenlager am AKW Grohnde weitergeht, das bis zum 1.1.2019 an die neue staatliche Zwischenlagergesellschaft (BGZ) übergeben werden muss.

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Aufgabe Atommüll: Staat, übernehmen Sie!

(Mo., 23-04-2018/KS) Mit dem neuen Standortauswahlgesetz wurde auch eine Neuordnung der Verantwortung im Umgang mit dem Atommüll und ein neues Finanzierungskonzept vom Bundestag beschlossen. Zu diesem Thema veranstaltete das Fachportal atommüllreport am Freitag, dem 20.4. in Hannover den Fachworkshop „Wem gehört der Atommüll“, an dem 40 Vertreter von Firmen, Behörden, Wissenschaft, Initiativen und Umweltverbänden teilnahmen.

Zunächst referierte die Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm über die Verant­wortung im Bereich der Finanzierung. Der sog. staatliche Entsorgungsfonds ermöglicht es den privaten Betreibern von Atomkraftwerken, ihre Rückstellungen für den Atommüll einzuzahlen. Darüber hinaus können sie sich von der Nachhaftung freikaufen, indem sie zusätzlich rund 35% ihres Grundbetrages überweisen. Mit insgesamt knapp 24 Milliarden Euro haben alle Energieversorger das bereits erledigt und so die Haftung an den Staat übergeben. Diese Konstruktion setzt das Verursacherprinzip außer Kraft und verpflichtet den Steuerzahler, alle Kostensteigerungen zu tragen. weiterlesen Grohnde- Kampagne

 
AKW Grohnde: Notstromdiesel muss ausgetauscht werden

(Mi. 11-04-2018/ Pressemitteilung) Das Niedersächsische Umweltministerium hat eine weiteres meldepflichtiges Ereignis im AKW Grohnde mitgeteilt: "Im Kernkraftwerk Grohnde (KWG) muss einer der vier Notstromdiesel gegen ein Reserveaggregat ausgetauscht werden", heißt es in der Pressemitteilung. Im Rahmen einer Routineprüfung seien zwei Befunde festgestellt worden. Und: "Für die Notstromversorgung der Anlage sind zwei der vier Notstromdiesel erforderlich."

weiterlesen Grohnde Kampagne: Meldepflichtige Ereignisse

 
Auch der Hamelner Rat verabschiedet die Resolution zur vorzeitigen Stilllegung des AKW Grohnde

(21.02.18/GS) Am Mittwochabend, dem 21. Februar, verabschiedete der Hamelner Rat die Resolution der Listenverbindung von Grünen/LINKE und SPD zur vorzeitigen Abschaltung des AKW Grohnde. Die "Vorarbeit" hatte der Hamelner Umweltausschuss geleistet, der die Resolution bereits am 31. Januar befürwortet hatte (wir berichteten). Gleichwohl hatte sich der Hamelner Verwaltungsausschuss zwischenzeitlich gegen die Resolution entschieden. Dass es im alles entscheidenden Rat zum Schluss ein knappes Rennen werden würde, war angesichts der dortigen Mehrheitsverhältnisse schon vorher klar.

Weiterlesen bei der Regionalkonferenz "AKW Grohnde abschalten"

 
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