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Freitag, 23. Februar 2018
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ASSE- Machnwache
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Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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ASSE II: Verfüllung der 750-m-Sohle stoppen!

(Mi. 31-07-2013/Di) Den Stop der Verfüllung der 750-m-Sohle und sofortige Maßnahmen zur Rückholung des Atommülls aus ASSE II hat der ASSE-II-Koordinationkreis heute in einer Presseerklärung gefordet. Das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber der ASSE II stehe kurz davor, weitere Strecken auf der 725-m-Sohle und der 750-m-Sohle mit Salzbeton zu verfüllen. Hier liegen fast alle Kammern mit Atommüll.
Mit der Kampagne ‚Pumpen statt Fluten‘ haben wir vor gut einem Jahr genau gegen diese Flutungsvorbereitungen im Rahmen des Notfallkonzeptes protestiert. Heute müssen wir feststellen: Das BfS verweigert substantielle Schritte wie die Auftragsvergabe für die Rückholungsplanung und setzt das Flutungskonzept Schritt für Schritt als Notfallkonzept um.“, kritisiert Heiko Judith von der BürgerAktionSichereAsse (BASA) aus Sickte.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bisher keinerlei konkrete Vorstellungen vor­gelegt, wie der Atommüll nach Verschließen der Sohlen mit Beton zurückgeholt werden kann. Mit dem Verschluss wird es unmöglich, kontamienierte Lauge aufzufan­gen, zu messen und zu kanalisieren. Schlimmer noch: Neue Zutrittsstellen können nicht mehr erkannt werden und es muß damit gerechnet werden, dass durch den Laugenzufluss in die Einlagerungskammern Fässer aufgelöst und das umgebende Salz kontaminiert wird. Dies würde zu einer erheblichen Erschwerung und Verzögerung der Rückholung führen.

Auch die Asse II-Begleitgruppe und die wissenschaftliche „Arbeitsgruppe Option Rück­holung“ haben sich deutlich gegen diese Verfüllmaßnahmen ausgesprochen. Diese Bedenken aber wehre das BfS mit dem Hinweis ab, dass es als Betreiber freie Hand zum Handeln habe. „Wenn das BfS bei fehlender Rückholplanung Sohlen einfach verfüllt, ohne für eine sichere Drainage zu sorgen, dann setzt das BfS ausschließlich die ersten Schritte des Flutungskonzeptes des ehemaligen Betreibers, des Helmholtz-Zentrums München, um. Der gesetzliche Auftrag zur Rückholung wird dann zur Farce“, stellt der ASSE-II-Koordinationsausschuß fest und fordert: „Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) muss endlich die Planung der Rückholung in Auftrag geben!“. Bis heute sei noch keine Ausschreibung der Planung für die Rückholung erfolgt, obwohl die Unterlagen bereits erarbeitet seien. Hier liege bisher das größte Handlungsdefizit des gegenwärtigen Betreibers von Asse II.

 
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