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Donnerstag, 24. Mai 2018
Gorleben: Widerstand läuft weiter

Widerstandsmarathon hoch zu Pferde
(Di, 27-08-2013 / Di.) Langen Atem im Wortsinne bewies am vergangenen Wochenende der wendländische Widerstand. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und viele andere Gruppen hatten zu einem 24stündigen Widerstandsmarathon aufgerufen. Läufer, Radler, Trecker, Reiter, Kutschen und thematische Exkursionen wechselten sich auf dem Parcours um das Zwischen­lager und den „Schwarzbau“, das Bergwerk im Salzstock, ab.
Keine Kundgebung also bei der Tausende großen Worten lauschten, sondern ein hand- oder besser fußfestes Bild für das, was die Wendländer seit mehr als 35 Jahren stark gemacht hat und was sie auch in Zukunft brauchen.

Schließlich gibt es gute Gründe anzunehmen, dass die sog. „Standortsuche“, die jetzt bundespolitisch vorgeführt werden soll, am Ende doch wieder auf den Standort Gorleben hinauslaufen wird. Nicht weil der in irgend einer Weise geeignet wäre, sondern weil die Atomindustrie hier schon mal 1,6 Mrd. € verbaut hat. Das während in Berlin geredet wird, nicht weitere Tatsachen geschaffen und weitere Castoren nach Gorleben gebracht werden sollen – zumindest wurde das versprochen, könnte von interessierter Seite mit der Hoffnung verbunden sein, der Gorleben-Widerstand könne in den nächsten Jahren sanft entschlummern. Wer am Wochenende gesehen hat, dass da sehr junge LäuferInnen ebenso am Start waren wie die Initiative60, Musiker, Bauern und alle Schichten der Bevölkerung, dem mußte schnell klar werden, dass man mit dem wendländischen Widerstand auch in Zukunft rechnen muß.

Info-Stände beim Widerstandsmarathon

 
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