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Mitgliederversammlung beschließt mehrere Zukunftsprojekte

Mitgliederversammlung beschließt mehrere Zukunftsprojekte
(Mo., 31-03-2014/SW) Wie steht unsere Organisation, deren formuliertes Ziel es ist, die nukleare Strahlenbelastung zu minimieren, eigentlich zur Energiewende? Welche energiepolitischen Konsequenzen erfolgen aus einem Atomausstieg und welche Forderungen vertreten wir und welche nicht? Stellvertretend für die Mitglieder stellten Ralf Schmidt als Geschäftsführer der Firma Windstrom, Björn Harmening als Betriebsrat des regionalen VW-Werks und Helmut Kasinger vom Landvolk Region Braunschweig zu Beginn der Mitgliederversammlung am 27. März ihre Erfahrungen und Erwartungen an „die Energiewende“ in ihren facettenreichen Kurzreferaten dar.

Nach kurzer Diskussion wurde angeregt, sich intensiver mit Fragen künftiger Energiepolitik zu befassen und ein zeitgemäßes Positionspapier für die AG Schacht Konrad zu erarbeiten.

Politische Konsequenzen seitens der Regierung müssen wiederum bei der Standortsuche für ein dauerhaftes Atommülllager gezogen werden, schloss Ursula Schönberger anschließend ihre Vorstellung des jüngst erschienenen „Sorgenbericht“: Atommüll - die Bestandsaufnahme für die Bundesrepublik Deutschland. Das im 2013 erlassene Standortauswahlgesetz löst nämlich NICHT – wie von der Politik angekündigt - das „letzte große Problem“ der Atomindustrie, sondern blendet 95% der Atommüllmenge völlig aus. Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD fordert gemeinsam mit zahlreichen Umweltverbänden und Initiativen eine gesellschaftlich breite Diskussion um den künftigen Umgang mit Atommüll.

Hierzu gehört ihrer Ansicht nach auch, die Erfahrungen aus Asse II und Morsleben bei der wisenschaftlichen Bewertung von Schacht KONRAD einfließen zu lassen, denn die sanierungsbedürftige Eisenerzgrube kann das Atommüllproblem weder qualitativ noch quantitativ lösen. Die Fachgruppe hat dazu eine öffentlichkeitswirksame Kampagnen erarbeitet, die mit einem Offenen Brief an die zuständigen PolitikerInnen startet.

Wie lange die Auseinandersetzung mit den Kernthemen der Arbeitsgemeinschaft noch andauern wird, machte Silke Westphal an den Beispielen derzeitiger Planungsstand Schacht KONRAD, Rückholungsplanung Asse II, noch ausstehendes Planfeststellungsverfahren ERA Morsleben; Abschaltung und Rückbau AKW Grohnde und vor allem an der noch weit bis über die Mitte des 21. Jahrhunderts dauernden Erarbeitung eines dauerhaften Lagerkonzeptes für den gesamten Atommüll deutlich. Daraus erfolgt die Konsequenz, dass sich die Arbeitsgemeinschaft in den kommenden Jahren insofern professioneller als bisher aufstellen sollte, als eine Weitergabe des Auseinandersetzung an die nächsten Generationen leider unvermeidlich erscheint. Hierfür ist angedacht, die Mitgliederbasis und die Spendenbereitschaft zu stärken und zu fördern und hierauf einen weiteren Schwerpunkt zu setzen.

In den neuen Geschäftsführenden Vorstand wurden Ursula Schönberger, Ludwig Wasmus, Antonia Uthe, Thomas Erbe und Marianne Neugebauer Jahr gewählt, der neue Koordinationsausschuss wurde ebenfalls für ein Jahr neu gewählt und tagt das nächste Mal am 17. April öffentlich.

 
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