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Dienstag, 21. November 2017

Steffis Blog

Hier bloggt Steffi Schlensog über Erlebnisse, Erfahrungen und ihre Sicht der Dinge.

Seit 2009 unterstützt Steffi Schlensog unsere Arbeit. Als sie im Herbst 2010 die Demonstration in Berlin mit organisierte, hat sie diesen Blog angefangen und berichtet seither über Erlebnisse, Begegnungen, Erfahrungen und persönliche Sichtweisen.Seit Mai 2011 ist Steffi jetzt bei der Arbeitsgemeinschaft angestellt. Im KONRAD-Haus und bei externen Terminen arbeitet sie daran, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und dem gewachsenen Informationsbedürfnis nach zu kommen.

Zur Finanzierung sind wir auf Spenden angewiesen.

Braunschweiger Atomnarren

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Willkommen bei der Arbeitsgemeinschaft

Björn Harmening(li) VW Salzgitter und gewerkschaftlicher Vertreter im Koordinationsausschuss der Arbeitsgemeinschaft , die japanische Journalistin Yoko Yamamoto und Jörg Langenberg, Ortsbürgermeister aus Salzgitter Bleckenstedt
(Fr., 26.09-14/Sg) Mit, „Ich bin immer dabei, wenn wir Besuch aus Japan bekommen“, begrüßte mich gestern Nachmittag Jörg Langenberg, Ortsbürger- meister aus Salzgitter Bleckenstedt. Bereits angekommen Björn Harmening, erwarteten wir gemeinsam die japanische Journalistin Yoko Yamamoto von der Tageszeitung Chugoku Shimbun aus Hiroshima für eine Info- und Diskussionsrunde im Konrad-Haus. Frau Yamamoto befindet sich gerade auf einer Recherchereise auf Einladung des Auswärtigen Amts in Deutschland. 

Zuvor war sie bereits in  Frankreich und England. Anlaufpunkte waren dort die Atomanlage Sellafield, das Atommülllager- Projekt Bure und das AKW Marcoule. Sie war Gast im Bundestag, sprach mit der Kommission und fuhr in Schacht Konrad ein.

Das Thema Rückbau von Atomkraftwerken in Deutschland und die Suche nach einer Lagermöglichkeit, will sie in einer Serie in ihrer über 650.000 starken Tagesauflage bringen. Und ganz wichtig ist ihr alle zu hören, d.h. die BürgerInnen vor Ort, Bürgerinitiativen und Vereine. Da war sie bei uns genau richtig. Über eine Stunde gab es einen regen Austausch aller Beteiligten über unsere Arbeit, warum Schacht Konrad nicht geht und über die aktuelle Atommüll Alarm-Kampagne. Die Journalistin war besonders beeindruckt von unserer Bestandsaufnahme Atommüll, die sie gerne als Gastgeschenk annahm.

Laut ihrer Aussage, gibt es in Japan eine neue Kommission, die sich mit der Atommüllproblematik beschäftigt und diese hätte international Kontakt aufgenommen, um die Erfahrungen anderer Länder kennenzulernen. Und da ist der Kommission Schacht Konrad als gelungenes Beispiel empfohlen worden. Da haben die Betreiber wohl vergessen dazu zu sagen, dass die Pläne für Konrad bereits über 30 Jahre alt sind und nicht nach dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik sind! Mit diesem Abschlussstatement verabschiedeten wir uns und Frau Yamamoto versprach uns ihre Serie zukommen zu lassen.

Besucherprogramm vom Auswärtigen Amt: Willkommen

 
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