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Dienstag, 21. November 2017
Rat der Stadt Salzgitter: Einstimmige Ablehnung der KONRAD-Pläne

(Do., 27-11-2014/Di) Am Ende bedurfte es keiner Diskussion mehr: Ohne Aussprache beschloss der Rat der Stadt Salzgitter auf seiner gestrigen Sitzung einstimmig eine von allen Parteien gemeinsam eingebrachte Resolution gegen Schacht KONRAD. In seiner Rede zum Haushalt nahm Oberbürgermeister Klingebiel (CDU) dann aber noch einmal explizit Stellung: "Ich werde weiterhin gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, der IG Metall, dem Landvolk und anderen gesellschaftlichen Gruppen gegen die Einlagerung von Atommüll in Schacht KONRAD vorgehen". Weil in Ratssitzungen keine Fotos gemacht werden dürfen, hat unser Chronist den historischen Moment quasi von außen aufgenommen.

In einer Presseinformation teilte die  Stadt Salzgitter mit: "Rat und Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter protestieren nachdrücklich gegen die Pläne der Bundesregierung, die Einlagerungsmengen in Schacht Konrad zu erhöhen," Weiter heißt es: „Die Atommüll-Verantwortlichen in Berlin werden aufgefordert, Schacht Konrad in das Endlagersuchverfahren einzubeziehen sowie eine ganzheitliche Neubewertung nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik vorzunehmen. Desweiteren wird gefordert, nicht zu versuchen, das Konrad-Projekt auszuweiten ohne das Endlagersuchverfahren einzubeziehen und eine Neubewertung vorzunehmen. Außerdem, so Klingebiel und der Rat, soll es keine Änderungen der Betriebserlaubnis, sondern einen Stopp der Konradvorbereitungen geben.

Denn nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik scheide Schacht Konrad von vornherein als Lagerstätte für Atommüll aus, da Konrad (ein ehemaliges Gewinnungsbergwerk) in einer wasserführenden Schicht liege und nicht-rückholbar konzipiert sei.“ [weiter auf der Homepage der Stadt Salzgitter

 
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