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Samstag, 22. Juli 2017
KONRAD: Eine Region setzt sich zur Wehr - Flasbarth kommt nach Salzgitter

(Do. 26.2.15/ US) Die jüngst bekannt gewordenen Pläne, mehr und ganz anderen Müll nach Schacht KONRAD einlagern zu wollen, haben die Proteste gegen das geplante Atommülllager noch weiter gestärkt. Nach Aufforderung an die Bundesumweltministerin, ihre Pläne persönlich und vor Ort zu erklären, kommt am 26. März ihr Staatssekretär Jochen Flasbarth nach Salzgitter. Auch der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel wird an der Diskussion teilnehmen. Sie findet um 17.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Am Fredenberg, Hans-Böckler-Ring 28a statt. Begrüßt werden die TeilnehmerInnen ab 17.00 Uhr mit einer Kundgebung vor Ort.

26. März 2015 

17.00 Uhr Kundgebung   |    17.30 Uhr Podiumsdiskussion

 Aula des Gymnasiums Am Fredenberg, Hans-Böckler-Ring 20a

38228 Salzgitter

 

 

Jochen Flasbarth, Staatssekretär Bundesumweltministerium
Stefan Wenzel, Umweltminister Niedersachsen
Wolfram König, Präsident Bundesamt für Strahlenschutz

 

Frank Klingebiel, Oberbürgermeister Stadt Salzgitter

Ursula Schönberger, Vorstand Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Wolfgang Räschke, 1. Bevollmächtigter IG Metall Salzgitter-Peine

Ulrich Löhr, 1. Vorsitzender Nieders. Landvolk Braunschweiger Land e.V.

Dr. Bernd Meier, Hauptgeschäftsführer IHK Braunschweig

 

Moderation: Armin Maus und Dr. Michael Ahlers, Braunschweiger Zeitung 


Im Zuge der Veröffentlichung des Nationalen Entsorgungsprogramms wurde bekannt, dass die Bundesregierung deutlich mehr und ganz anderen radioaktiven Müll in KONRAD einlagern will, als genehmigt wurde. Um die Sache zu vereinfachen soll das Ganze allerdings erst nach Inbetriebnahme von KONRAD spruchreif werden. Dann - so hoffen auch die Abfallanlieferer- wird die Absenkung der Sicherheitsanforderungen einfacher. Unter anderem, weil mit der Zeitpunkt der Inbetriebnahme die Atomaufsicht des Landes endet. 

Grund genug für die Stadt Salzgitter, die IG Metall Salzgitter-Peine, das Niedersächsische Landvolk Braunschweiger Land und die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. gemeinsam die Bundesumweltministerin aufzufordern, vor Ort in Salzgitter öffentlich Rechenschaft über ihre Pläne zu geben. Gleichzeitig wurde der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel aufgefordert, eine Neubewertung des Projektes vorzunehmen, wie dies ja auch rot-grün in ihrer Koalitionsvereinbarung festgeschrieben hatte.

 

 
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