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Zeit läuft: NaPro-Einwendungen bis 31. Mai

(01-04-15/Di) Bis zum 31. Mai soll die Öffentlichkeit jetzt die Möglichkeit haben, zum Nationalen Entsorgungsprogramm (NaPro) Stellung zu nehmen, kündigt die Bundesregierung pünktlich zum 1. April und mitten in den Osterferien an. Die Arbeitsgemeinschaft ruft auf, sich bundesweit massiv mit Stellungnahmen und Einwendungen zu beteiligen. Dazu wird sie unmittelbar nach Ostern eine Übersicht über kritische Aspekte und wesentliche Mängel verbreiten und das Gespräch mit den betroffenen Standorten und interessierten Gruppen suchen. Für Salzgitter und die Braunschweiger Region lädt die Arbeitsgemeinschaft alle Interessierten, die die Einwendungskampagne vor Ort unterstützen wollen, für Samstag, den 18. April ins Gemeindehaus in Salzgitter-Bleckenstedt ein.

[Bekanntmachung im Bundesanzeiger ] [Entwurf NaPro ] [Umweltbericht ]

Das Nationale Entsorgungsprogramm ersetzt die Atomprogramme, die es seit den 50er Jahren gab. Deren Aufgabe war die Durchsetzung und massive Förderung der Atomtechnik, koste es was es wolle und mit aller Gewalt. Das Nationale Entsorgungsprogramm ist das krasse Gegenstück: Abwicklung zu Lasten der Standorte mit möglichst geringer Belastung der Verursacher. Nicht geändert hat sich die Sicherheitsphilosophie: Atommüll wegdefinieren oder exportieren, umbenennen (NeuSprech) und wie wunderbar: Probleme sind keine, wenn man sie nicht benennt. Während die Berliner TalkShow hochdotiert über ein irgendwo irgendwann redet, schafft die Bundesregierung Tatsachen.

 

 
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