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Mittwoch, 22. November 2017
Schulterschluss der Region – Resolution gegen Schacht Konrad

Gemeinden, Städte und Landkreise haben die gemeinsame Resolution „Appell der Region“  verabschiedet
(Di., 12.01.2016 /UT) Ob Städte, Landkreise und Gemeinden;  Braunschweig, Peine oder Goslar;  Liebenburg, Vechelde oder Lengede – bisher haben bereits über zehn Gebietskörperschaften die gemeinsame Resolution „Appell der Region  verabschiedet, in der sie das Atommüllprojekt Schacht KONRAD in Zweifel ziehen und eine komplette Neubewertung fordern. Dieser Appell soll Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei ihrem Besuch in Salzgitter, am 19. Januar 2016 übergeben werden.

Der „Appell der Regionen“ wurde  bei einem Treffen am 16. Oktober 2015  als Teil einer gemeinsamen – regional verankerten – Vorgehensweise in der KONRAD-Frage zwischen den Partnern des „Aktionsbündnisses“ (Stadt Salzgitter, IG Metall Salzgitter-Peine, Landvolk des Braunschweiger Landes, Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.) und  vielen Vertretern der betroffenen Kommunen verabredet. Anlass zur Sorge – so der Tenor dieses Appells – gäbe der wenig transparente und sorglose Umgang mit der Zukunftsaufgabe „Entsorgung und Lagerung von atomaren Abfällen“, der  bei der Erstellung des sogenannten Nationalen Entsorgungsprogramms (NaPro)  zutage getreten sei. Besondere Sorge bereitet hierbei die Rolle, die Schacht KONRAD in der Atommüllfrage zugedacht sei.

Im Appell heißt es dazu:

„Die Absichtserklärung von Frau Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, auf eine Kapazitätserweiterung zu verzichten, begrüßen alle Gebietskörperschaften in der Region. Andererseits nähren die gewählten einschränkenden Formulierungen erneut Zweifel und Unsicherheit bei der Bevölkerung (…) zumal es nur um die Kapazitätserweiterung und nicht um eine Neubewertung des gesamten Projekts geht.

Eine solche vage Vorgehensweise offenbart die Furcht bei den Verantwortlichen in der Politik, bei einer Neubewertung KONRAD als Endlager aufgeben zu müssen und aufgrund jahrzehntelanger Versäumnisse in der Atommüllentsorgungspolitik mit leeren Händen dazustehen.“

 
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