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Dienstag, 21. November 2017
  ASSE II 
 

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Fachgruppe ASSE
Kontakt: Claus Schröder
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Mi, 29.11.17 - 18.00 Uhr
DGH Burschenhof, Kantorweg 1, 
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ASSE- Machnwache
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Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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BfS gefährdet die Rückholung des Atommülls aus der ASSE II

(Mi. 19.10.16/PM) Bundesamt für Strahlenschutz lehnt Forderung nach Asse-Moratorium ab - Im Dezember will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die 2. südliche Richtstrecke vor den Einlagerungskammern vier und acht auf der 750m-Sohle verfüllen. Bis jetzt wird die Lauge, die sich vor den Kammern sammelt, abgepumpt. Nach der Verfüllung, so die begründete Befürchtung, staut sich diese Lauge in den Einlagerungskammern auf. Das vom BfS verfolgte sogenannte Topfkonzept, dass eigentlich den Atommüll vor zutretender Lauge schützen soll, droht so in sein Gegenteil verkehrt zu werden: Die sich aufstauende Lauge wird zur Korrosion der Atommüllfässer und zur Mobilisierung der enthaltenen Radionuklide führen; „die Rückholung könne so massiv erschwert, wenn nicht ganz verhindert werden“, so Claus Schröder von der Fachgruppe ASSE der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

In einer kurzen schriftlichen Antwort hat Fachbereichsleiter Jörg Tietze vom BfS die Forderung der ASSE II-Begleitgruppe (a2b) nach einem Moratorium für die Verfüllungsmaßnahmen abgelehnt. Die von der a2b aufgeführten Aspekte seien mehrere Jahre diskutiert und die Positionen intensiv ausgetauscht worden. „Die Hauptkritikpunkte der a2b an den geplanten Verfüllmaßnahmen konnten vom BfS aber bis heute nicht entkräftet werden.“ so Claus Schröder.

Das Grundproblem ist, dass die Planung und Durchführung der Notfallmaßnahmen schon sehr weit fortgeschritten sind, während auf der anderen Seite ein Masterplan für die Rückholung - auch fast sieben Jahre nach dem Ende des Optionenvergleichs – immer noch nicht vorliegt. So kann eine konkrete Abwägung, auf welche Weise und in welchem Ausmaß bestimmte Maßnahmen die Rückholung beeinflussen, gar nicht vorgenommen werden.

Für Rückfragen: Claus Schröder Tel.: 0173 / 8326462

 
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