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Donnerstag, 24. Mai 2018
BfS: Bilanz des Scheiterns

Die Bilanz von 20 Jahren Bundesamt für Strahlenschutz ist nach Auffassung der Umweltorganisation Robin Wood eine Bilanz des Scheiterns. "Nie war das Vertrauen in offizielle Äußerungen zur Atommüll-Lagerung in Deutschland geringer als heute“, sagt Thomas Erbe von ROBIN WOOD Braunschweig.

„Fast täglich kommen neue Informationen ans Licht der Öffentlichkeit, die alle eins zeigen: Es geht bei den Endlagerprojekten vor allem darum, schnell und billig den Atommüll beiseite zu schaffen. Die Sicherheit der Bevölkerung ist da nicht so wichtig.“ 

ROBIN WOOD-AktivistInnen werden beim morgigen Tag der offenen Tür gemeinsam mit weiteren AtomkraftgegnerInnen vor dem Amt in Salzgitter demonstrieren und Antworten auf drängende Fragen zur katastrophalen Situation bei der Atommüll-Lagerung einfordern. Während die Atommülllager Asse II und Morsleben einsturzgefährdet sind und dort unkontrolliert Wasser eindringt, wurde nun auch noch bekannt, dass während der Erkundung des Salzstocks in Gorleben illegal mit Maßnahmen zum Ausbau eines Endlagers begonnen worden ist. AtomkraftgegnerInnen rufen deshalb zu einer Protestaktion ab 9:30 Uhr vor dem Bundesamt in Salzgitter-Lebenstedt auf.

 
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