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Dienstag, 21. November 2017
Das fängt ja gut an

(Do., 07-01-10/Di) Das Jahr fängt so an, wie das alte aufgehört hat: Tag für Tag wird die Ablehnung der Atomenergie und ihrer Folgen sichtbar. Ein Feuerwerk an den Atomanlagen in Gorleben eröffnete das Atom-Ausstiegsjahr 2010, am 4. Januar ging der ASSE-II-Koordinationskreis gegen die immer noch erwogene Flutung des Atommülls in der ASSE in Stellung. 200 AtomkraftgegnerInnen versammelten sich am gestrigen 6. Januar um 10.30 Uhr zu einer Kundgebung beim traditionallen Drei-Königstreffen der FDP in Stuttgart [Bericht und Fotos].
Wolfram Scheffbuch vom Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. bei Kundgebung zum FDP-Dreikönigstreffen 2010 in Stuttgart.
TeilnehmerInnen bei Kundgebung zum FDP-Dreikönigstreffen 2010 in Stuttgart.

Höhepunkte im Januar:

  • Für Samstag, den 16. Januar laden einzelne Akteure aus Anti-AKW- und Umweltbewegung zu einer bundesweiten Beratung in Hannover. Die Frage ist, was kann in den nächsten Monaten, die die Bundesregierung genommen hat, um über ihr Energiekonzept nachzudenken und zu verhandeln, gegen Atomenergie und für eine Energiewende in die Waagschale geworfen werden. Dahinter steckt ein Vorschlag für zwei Menschenketten (Krümmel - Brunsbüttel und Biblis - Neckarwestheim) und eine bereits beschlossene Demonstration in Ahaus zum Tschernobyl-Jahrestag im April. Die Arbeitsgemeinschaft hält diese Projekt für realistisch und angemessen.

    Termin:
    Samstag., 16. Januar, 11.00 - 15.00 Uhr IG Metall Bezirk, Postkamp 12, Hannover 
    [Einladung ]   [Konzept ]
  • Am Samstag, dem 23. Januar geht’s vom Zwischenlager Ahaus „back to sender“, ein Autokorso über die Atommüll-Route-retour vom Zwischen(?)lager zu den Absendern der für die nächsten Monaten angesagten Atommülltransporte. Ins Blickfeld geraten nicht nur die Transportstrecken und wer davon betroffen ist,  sondern vor allem auch die Täter:  Die Gesellschaft für Nuklearservice und das Atomforschungszentrum Jülich. [mehr Infos ]
  • Einen Leckerbissen präsentiert die Niedersächsische Stiftung Leben und Umwelt (Heinrich-Boell-Stiftung) Ende des Monats mit der Ausstellung  Strahlende Zukunft – deutsche atomare Endlagerprojekte in Hannover. Lisa-Marie Wuttke porträtiert die Endlagerstandorte in zahlreichen Fotos. Ein etwas anderer Blick auf Lebensräume, Problemlagen und Zusammenhänge.
    Vernissage am Mo., 25. Januar, 19.00 Uhr, Raschplatz-Pavillion, Lister Meile, Hannover (hinter dem Hauptbahnhof), weitere Öffnungszeiten 26./27. Januar, 11.00 - 19.00 Uhr [Einladung ]

Und außerdem:  Die BI Lüchow-Dannenberg hat eine Aktionsreihe zum Endlager Gorleben gestartet, lädt für Sonntag, den 24. Januar ein „mit der Atomlobby Schlitten“ zu fahren und zu einem Gorleben-Ratschlag am 31. Januar.  Traditionelle Sonntagsspaziergänge an den Standorten ASSE II (10.1.),  Ahaus (17.1.), am AKW Biblis als „Neujahrsempfang“ (17.1.)  und in Morsleben (31.1.). Und viele weitere örtliche Aktionen und Veranstaltungen. Mehr Infos auf  unserer Terminseite   oder auf der neuen Seite von contrAtom .

 

 
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