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Mittwoch, 22. November 2017
KETTENreAKTION geht weiter

Bundesweite Beratung in Frankfurt, weitere Aktionen in Berlin

(Fr. 28-05-2010/Di.) Zu einer bundesweiten Beratung über die nächsten  Schritte im Kampf gegen die Atomenergie treffen sich Initiativen und Verbände am morgigen Samstag in Frankfurt. Ablehnung und Widerstand gegen Atomenergie haben in den letzten Jahren kontinuierlich wieder zugenommen, heißt es in der Einladung . Am 24. April hat sich gezeigt, wie breit diese Ablehnung in allen Teilen der Gesellschaft ist. Damit diese Ablehnung aber auch praktische Folgen hat, muss in den nächsten Wochen und Monaten noch vieles passieren:  Im Oktober will die Bundesregierung ein Energieprogramm vorlegen, vielleicht schon im Juni über die Laufzeiten von Atomkraftwerken entscheiden.  Auf dem Treffen, das von 11.00 - 18.00 Uhr im Tagungshaus Ka Eins in Frankfurt stattfindet, soll die aktuelle Situation bewertet, geplante Aktionen und Aktionsvorschläge vorgestellt und über eine weitere bundesweite Aktion am 2. Oktober diskutiert werden. [Einladung/Anreise ]

Bereits nächste Woche werden weitere Aktionen in Berlin stattfinden. Damit reagieren verschiedene Organisationen auf die hektische Betriebsamkeit, in die die CDU-Spitze angesichts der aktuellen Atomdebatte verfallen ist. Statt wie geplant im Oktober ein neues Energieprogramm vorzulegen, in der die strukturelle Entwicklung für Jahrzehnte festgelegt werden soll, soll jetzt versucht werden, bereits vor der Sommerpause eine Entscheidung über die Laufzeiten der Atomkraftwerke herbei zu führen. Für Montag, den 31. Mai, 11.00 Uhr lädt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)  zu einer demonstrativen Pressekonferenz am Brandenburger Tor. Mit dabei: Weiger (BUND), Schütz (BEE), Filbert (HSE), Gabriel (SPD), Trittin (Bündnis90/Grüne), Baake (DUH), Tschimpke (NABU), Maier (Klima-Allianz), Golbach (B.KWK), Moczek (GtV), Willenbacher (juwi), Brand-Schock (Enercon), Kampwirth (Lichtblick), Dietsche (EWS) und anderen. [mehr Informationen ]

Für kommenden Dienstag, den 01. Juni, 12.30 Uhr ruft die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt auf, unter dem Motto "Atomkraft? Uns stinkt's!" Müll zu den örtlichen CDU-Geschäftsstellen zu bringen. [mehr Informationen ]

Campact kündigt an: Wenn Merkel nächste Woche erstmals mit Bundesministern und Ministerpräsidenten verhandelt, schlagen wir mit Hunderten Menschen unüberhörbar Alarm - mit Trommeln, Töpfen, Rasseln und Pfeifen. Skelett-Figuren geben den Takt auf Atommüllfässern vor und warnen vor der tödlichen Gefahr. [mehr Informationen ]

 
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