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Mittwoch, 22. November 2017
Atommüll back to sender 2

(Do., 15-07-2010/Di.) 126 gelbe „Atommüll”-Fässer bauten Atomkraftgegner am Mittwoch, dem 14. Juli morgens um 11.00 Uhr vor dem Sitz der baden-württembergischen Landesregierung in Stuttgart auf, eines pro tausend, die in der ASSE liegen. Aber selbst dieses Promill war schon zuviel: Die Versammlungsbehörde wollte nur 25 Fässer zulassen, fand die Symbolik nicht zwingend und wollte die AnwohnerInnen nicht belästigt wissen. Schade, dass das in der Asse nie jemanden interessiert hat. Erst eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes während der schon laufenden Kundgebung bestätigte, dass diese Symbolik sehr wohl von Bedeutung ist und die Kundgebung konnte wie angemeldet stattfinden. Die rund 200 TeilnehmerInnen machten die Entladung des Atommülls kurzerhand zum Happening.

Große Mengen des ASSE-Mülls kommen aus Baden-Württemberg, insbesondere dem Kernforschungszentrum Karlsruhe, und dort liegen bereits weitere große Mengen, die dann in KONRAD eingelagert werden sollen. Aber vom Atommüll will der baden-württembergische Ministerpräsident Mappus, der die Atomkraftwerke auch gerne 60 Jahre laufen und Atommüll produzieren lassen will, nichts wissen. Mit dabei aus der Region Udo Dettmann vom ASSE-II-Koordinationskreis und Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Angeregt und organisiert wurde die Aktion dankenswerter Weise von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die dabei die Aktionsidee „Atommüll back to sender” aufgriff, mit der sich unsere Region am 24. April 2010 an der Aktions- und Menschenkette in Brokdorf beteiligt hatte.

Mehr Infos bei .ausgetrahlt

 
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