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Mittwoch, 22. November 2017

Steffis Blog

Hier bloggt Steffi Schlensog über Erlebnisse, Erfahrungen und ihre Sicht der Dinge.

Seit 2009 unterstützt Steffi Schlensog unsere Arbeit. Als sie im Herbst 2010 die Demonstration in Berlin mit organisierte, hat sie diesen Blog angefangen und berichtet seither über Erlebnisse, Begegnungen, Erfahrungen und persönliche Sichtweisen.Seit Mai 2011 ist Steffi jetzt bei der Arbeitsgemeinschaft angestellt. Im KONRAD-Haus und bei externen Terminen arbeitet sie daran, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und dem gewachsenen Informationsbedürfnis nach zu kommen.

Zur Finanzierung sind wir auf Spenden angewiesen.

Braunschweiger Atomnarren

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Stimmung in Berlin

(Di,07.09.10) Sich selbst zu organisieren ist in der Tat mein größtes Anliegen. Mein Blog hängt hinterher, sorry!

Das Wichtigste sind im Moment die Gespräche, die wir führen, damit wir immer gut aufeinander abgestimmt sind. Wir, das sind Thomas Erbe, der die Büro-Koordination hauptsächlich bewältigt, das sind Stipe, Huge und Kevin, die die Beschaffung der Kundgebungs- und Bandbühne koordinieren, sowie das Catering umsetzen, das ist Laura, Studentin aus Chemnitz, die Fragen rund um die Demo am Telefon beantwortet.

Heute ist auch Mareike wieder im Büro, um gemeinsam mit mir die Spendenorganisation voran zu treiben. Mareike arbeitet halbtags in dem Berliner Projekt „Frauen aktiv gegen Atom “ , die auf der Demo einen Frauenblock organisieren werden. Nach den Büro-Gesprächen gibt es jedes mal einen neuen Aufgabenkatalog für uns. Für Mareike und mich bedeutet es, einen Wohnwagen zu organisieren, in dem die Spendendosen(die inzwischen bei Kevin im Keller auf ihren Einsatz warten) ausgegeben werden, einen Münzzähler zu besorgen, um die vielen Geldstücke, die dann in den Dosen klimpern, zu sortieren und zu zählen.

Mareike mit Spendendose
Und natürlich das Schreiben von Aufrufen an alle Unterstützer_innen, dass wir viele Spendensammler_innen brauchen, weil eine Demo Geld kostet. Vom Wasser, über die Stromversorgung, die Dixis, das Mobilisierungsmaterial (Flyer, Buttons, Plakate), die Bühne und einfach alles was zu einer Veranstaltung benötigt wird, muss bezahlt werden. Ein großer Teil der Unkosten ist bereits durch Spenden von Verbänden, Vereinen, Parteien und natürlich auch die privaten Spender_innen gedeckt, reicht aber noch nicht! Nochmal zurück zum Gespräch. Das man nicht alles auf sofort klären kann ist klar und somit heißt es für uns immer noch warten, was die Polizeidirektion entscheiden wird, oder besser wie der Auflagenbescheid (mehr wenn er da ist, was voraussichtlich am Freitag sein wird) ausfallen wird. Wir werden demonstrieren und wir wollen auf die Reichstagswiese, das ist erklärtes Ziel und dafür werden wir uns hier mit allen Mitteln stark machen, d.h. wenn nötig, auch auf dem Rechtsweg! Auf jeden Fall werden wir die Reichstagswiese nicht kampflos aufgeben!

Ich muss jetzt  zum Bündnis-Treffen, bis bald...

 

 
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