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Radioaktive Bedrohung in den USA

Hochwasser bedroht das AKW Fort Calhoun, Feuer die Atombombenschmiede in Los Alamos

(29.06.2011 / U.S.) Die Hiobsbotschaften in den USA reißen nicht ab. Bereits Anfang Juni trat der Missouri über seine Ufer und umspült seitdem das AKW Fort Calhoun im Bundesstaat Nebraska. Das AKW ist seit Anfang April wegen Brennelementewechsel abgeschaltet. Am 7. Juni meldete der Betreiber Feuer im Schaltraum und den Ausfall der Kühlwasserpumpen des Brennelementelagers. Nach 90 Minuten konnte die Erwärmung des Wassers durch den Einsatz einer Ersatzpumpe gestoppt werden. Mit Sandsäcken und Wasserpumpen wird versucht, das AKW vor den Fluten zu schützen. Trotzdem brach letzten Sonntag ein Damm. Neben- und Sicherheitsgebäude seien bereits vom Wasser umgeben. Berichte über die tatsächliche Lage vor Ort gibt es kaum, Betreiber und Atomaufsicht beschwichtigen, es bestünde keine unmittelbare Bedrohung.

Gleichzeitig bedroht in New Mexico eine fast 250 Quadratkilometer große Feuerwalze das Atomwaffenlabor in Los Alamos.

Los Alamos ist eine militärische Forschungsanlage. Hier wurden die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki entwickelt und hier wird auch heute noch an der Weiterentwicklung von Atombomben gearbeitet. Auf dem 100 Quadratkilometer großen Gelände liegen unter anderem 30.000 Fässer mit plutoniumhaltigen Abfällen. Bereits die große Hitze kann die Behälter zum Bersten bringen und Plutonium freisetzen. Inzwischen ist das Feuer bis auf 15 Meter an die Anlage heran gekommen. Kaum vorzustellen was passiert, wenn das Feuer die Bio-, Chemie- und Atomlabore in los Alamos in Brand setzt. Natürlich erklären auch hier die Behörden und der Sprecher der Forschungsanlage immer noch, dass keinerlei Gefahr bestünde. [Tagesschau]

 
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