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Freitag, 23. Februar 2018
Atommüll und Ausstieg: Alles hängt an Konrad?

Mit einem 120 Quadratmeter großen Transparent demonstrierten ROBIN WOOD-Aktivisten am 15. Juni 2002 - dem Tag der offenen Tür - vor dem Eingang des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter.
(Mo., 26.11.12/RobinWood-Magazin) Im neuen ROBIN WOOD Magazin berichtet Ursula Schönberger von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, über die Atommüllprobleme, was beim Ausstieg aus der Atomenergie auf uns zukommt und warum das vermeintliche Atommülllager im Schacht Konrad nicht sicher, dafür aber aus politischen Gründen genehmigt wurde. [Zum Artikel RobinWood-Magazin]

Kaum sind die ersten Atomkraftwerke stillgelegt, werden Forderungen nach einem schnellen Rückbau bis hin zur „Grünen Wiese“ laut. Kein Wunder, denn wenn die Segnungen der Gewerbesteuer ausbleiben, will man den radioaktiven Dreck auch nicht mehr vor der Haustür haben. „Grüne Wiese“ – Problem gelöst? Ganz so einfach ist das nicht. Denn das Dilemma mit dem radioaktiven Abfall ist, dass wir ihn innerhalb menschlich vorstellbarer Zeiten nicht mehr los werden. Wir können ihn allenfalls von einem Ort zu einem andern Ort schaffen. Ein solcher Ort soll Schacht KONRAD werden, eine stillgelegte Eisenerzgrube in der Stadt Salzgitter. Die ist zwar genehmigt, sicher aber ist der Schacht dennoch nicht. In dieses Bergwerk sollen künftig alle leicht- und mittelradioaktiven Atomabfälle versenkt werden.

 
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