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Samstag, 20. Oktober 2018
Aktuelles
Export zum Ernstfall

Reaktorsicherheit: Deutschland liefert die Brennstäbe für Belgiens marode Meiler. Das Bundesumweltministerium könnte das stoppen.

(Fr., 08.06.18/Anika Limbach) Es ist schon ungewöhnlich genug, wenn Nuklearexperten verschiedener Länder zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen und diese auch noch öffentlich kundtun. Alarmierend ist es, wenn ihr Urteil vernichtend ausfällt. Es geht um Belgiens Atommeiler Tihange 2 und Doel 3. Dort wurden in den letzten Jahren Tausende Risse in den Reaktordruckbehältern entdeckt. Die zur Aachener Tihange-Konferenz geladenen unabhängigen Wissenschaftler des Atomforscher-Netzwerks INRAG stellten klar: Der Betrieb von Tihange 2 – wie auch der von Doel 3 – ist nach international anerkannten Maßstäben weder sicher noch zulässig. Ausgelöst durch einen gewöhnlichen Störfall könnte der Reaktordruckbehälter auseinanderbrechen, womit innerhalb kürzester Zeit große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt und weite Landstriche auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen verseucht würden. Wohlgemerkt: Es sind Fachleute, die das sagen, keine Atomkraftgegner.

Ganzer Artikel unter: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/export-zum-ernstfall

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AKW abschalten! Uranfabriken schließen! Uran-Exporte stoppen!

(Do, 07.06.18/MN) Die letzten Vorbereitungen für die Demo am Samstag, den 9. Juni in der Atomstadt Lingen laufen im Emsland und bei den beteiligten Initiativen auf Hochtouren. Aus verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen machen sich Demo-Busse auf den Weg nach Lingen. Auch die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, ruft zur gemeinsamen Zugfahrt von Braunschweig mit dem Niedersachsenticket auf, um damit die Demo auch aus der Region Weltatomerbe Braunschweiger Land zu unterstützen. Treffpunkt: 8:00 Uhr am Fahrkartenschalter im Braunschweiger Hauptbahnhof.

Weitere Infos zur geplanten Demo: https://www.lingen-demo.de

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Ausstellung jetzt im Rathaus Wolfenbüttel

(Mo., 04.06.18/SW) Mit einem Grußwort und einem persönlichen herzlichen Dank an die AG Schacht KONRAD für mehr als 30 Jahre Engagement gegen die Atommüllprojekte in der Region eröffnete Wolfenbüttels stellvertretende Bürgermeisterin Katrin Rühland am Montag Abend die Ausstellung "30 Jahre AG Schacht KONRAD - 30 Jahre erfolgreicher Widerstand" im Nordflügel des Rathauses. Die Ausstellung umfasst 12 Schautafeln zu den Atommüllprojekten der Region (Asse II, Eckert & Ziegler, ERA Morsleben und Schacht KONRAD) und zum Widerstand dagegen und ist noch bis zum 22. Juni zu den Öffnungszeiten des Rathauses dort zu besichtigen.

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Demo in Lingen: Uran-Exporte stoppen! Was ist los in Tihange?

(Do, 31.05.18/MN/SW) Die Demo am 9. Juni in Lingen, die am AKW Emsland startet und zur Brennelementefabrik führt, bringt u.a. folgende Forderungen ‚auf die Straße‘: Uranfabriken schließen! Uran-Exporte stoppen! In der Brennelementefabrik werden Brennelemente für den weltweiten Betrieb von Atomkraftwerke gefertigt. Die Brennelementefabrik Lingen und die Urananreicherungsanlage Gronau müssen so schnell wie möglich stillgelegt werden. Es kann nicht sein, dass sich Deutschland zwar zum „Atomausstieg“ bekennt, aber durch Brennstoff-Lieferungen die weltweite Atomindustrie noch jahre- und jahrzehntelang stützt - indirekt sogar Atomwaffenprogramme wie das in den USA.

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Besuch aus Brüssel

(Mi., 30.05.18/LW) Am Samstag den 26.05. besuchte die Europaabgeordnete Rebecca Harms im Rahmen einer vom Braunschweiger Kreisverband der Grünen organisierten Radtour auch die AG Schacht KONRAD. Die Tour führte von Braunschweig aus zunächst durch das geplante interkommunale Industriegebiet BS-SZ, wo die BI Südwest über die Bedenken gegen ein solches Vorhaben informierte.

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Neugeburt kopflos

(Fr., 25.05.18/LW) EILMELDUNG: Mit großer Verwunderung haben wir heute früh die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die neugegründete Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihre Aussendarstellerin verloren hat. Ursula Heinen-Esser wird nicht mehr Geschäftsführerin der BGE sein sondern als Umweltministerin nach Nordrhein-Westfalen umziehen. Über Hintergründe und mögliche Nachfolger ist bisher nichts bekannt.

http://www.paz-online.de/Stadt-Peine/Heinen-Esser-wird-NRW-Umweltministerin

 
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