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Montag, 22. April 2019
Aktuelles
Knappes Aus für Industrie- und Gewerbegebiet
(Mo., 02.07.18/SW) Nach zwei Jahren kontroverser Diskussion um das geplante Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet zwischen Stiddien, Geitelde, Steterburg und Üfingen setzte die Abstimmung im Rat der Stadt Salzgitter am vergangenen Mittwoch allen Plänen ein Ende. Während der Rat der Stadt Braunschweig sich zwei Wochen zuvor deutlich für die Errichtung des über 300 ha großen Gebietes zwischen Braunschweig und Salzgitter entschieden hatte, setzte jetzt die Abstimmung im Lebenstedter Rathaus einen Schlussstrich unter das umstrittene Projekt. Das Ergebnis fiel mit 20 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen und einer Enthaltung allerdings äußerst knapp aus.
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16. Novelle des Atomgesetzes - Entschädigung für RWE und Vattenfall

(Mi., 20.06.18/US) Bis zum 30. Juni 2018 muss der Bundestag eine Novellierung des Atomgesetzes beschließen, die RWE und Vattenfall eine Kompensation für Strommengen der AKW Mülheim-Kärlich und Krümmel zugesteht. Notwendig wurde die Novelle durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Es hatte den Atomausstieg zwar im Prinzip für verfassungskonform erklärt, wegen der beiden Sonderfälle jedoch eine Ungleichbehandlung der beiden Unternehmen zu den anderen Atomkonzernen festgestellt. Der Entwurf für die Novelle liegt jetzt vor, die Kritik daran auch. [weiter beim Atommüllreport]

 
Sommerakademie Atommüll - Sei dabei!

Die Atomenergiekontroverse braucht kritischen Sachverstand. Sei dabei!


Sommerakademie:
"Atomares Erbe - Herausforderungen für die nächste Generation"
7.-11. August 2018, Karlsruhe


(19.06.18) Welches atomare Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Dieser Frage soll eine interdisziplinäre Gruppe junger WissenschaftlerInnen und Studierender bei der Sommerakademie nachgehen.  Die Sommerakademie richtet sich an Studierende und junge Akademikerinnen und Akademiker aller Fachrichtungen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf. Anmeldung bis 15.07.2018

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AG unterwegs....in Immenrode (Goslar)

(Do., 14.06.18/SW) Am Freitag, 15. Juni, ist die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD mit ihrem Infostand auf dem "Global Wind Day" bei der Firma SOWIWAS präsent. Genießen Sie dieses Fest gemeinsam mit uns: wie immer gibt es bei uns aktuelle Informationen zu den Atomprojekten im Braunschweiger Land, Hintergrundinformationen zur aktuellen Bundes- und Landespolitik und die beliebten Fahnen, Westen, Aufkleber und Buttons am Stand zu erwerben. Die Firma SOWIWAS - Sonne Wind und Wasser GmbH - blickt seit mittlerweile 25 Jahren auf zahlreiche Bürger-Energieprojekte zurück, an denen sich viele Menschen beteiligt haben.

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Radioaktivität kennt keine Grenzen – Internationale Anti-Atom-Demo in Lingen
Demo in Lingen Juni 2018 Foto Hanna Poddig
(
Mi, 13.06.18/MN)
Samstag, 09.06.2018 - 8 Uhr - Hauptbahnhof Braunschweig - eine kleine Gruppe versammelt sich mit guter Laune bei der Anti-Atom-Fahne am Fahrkartenschalter zur Zugfahrt zur Demo in die Atomstadt Lingen. Wobei die Demo in gewisser Weise schon im Zug beginnt, da wir sofort, nachdem wir unsere Sitzplätze eingenommen haben, von den Mitreisenden um uns herum aufgrund der Anti-Atom-Fahne angesprochen werden. Dadurch kommen wir zufälligerweise auch mit einer jungen Frau ins Gespräch, die in Lingen aufgewachsen ist und jetzt zu ihren Eltern dorthin fährt.
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Export zum Ernstfall

Reaktorsicherheit: Deutschland liefert die Brennstäbe für Belgiens marode Meiler. Das Bundesumweltministerium könnte das stoppen.

(Fr., 08.06.18/Anika Limbach) Es ist schon ungewöhnlich genug, wenn Nuklearexperten verschiedener Länder zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen und diese auch noch öffentlich kundtun. Alarmierend ist es, wenn ihr Urteil vernichtend ausfällt. Es geht um Belgiens Atommeiler Tihange 2 und Doel 3. Dort wurden in den letzten Jahren Tausende Risse in den Reaktordruckbehältern entdeckt. Die zur Aachener Tihange-Konferenz geladenen unabhängigen Wissenschaftler des Atomforscher-Netzwerks INRAG stellten klar: Der Betrieb von Tihange 2 – wie auch der von Doel 3 – ist nach international anerkannten Maßstäben weder sicher noch zulässig. Ausgelöst durch einen gewöhnlichen Störfall könnte der Reaktordruckbehälter auseinanderbrechen, womit innerhalb kürzester Zeit große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt und weite Landstriche auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen verseucht würden. Wohlgemerkt: Es sind Fachleute, die das sagen, keine Atomkraftgegner.

Ganzer Artikel unter: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/export-zum-ernstfall

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