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Donnerstag, 13. Dezember 2018
Aktuelles
Zwischenlager Leese: 435 Problemfässer verheimlicht?
(Mo. 16-04-2018/Di) Im Zwischenlager für schwach radioaktiven Atommüll in Leese (Kreis Nienburg) stehen 442 Fässer, die intensiv nachbehandelt werden müssen, berichtete das NDR 3 Magazin Hallo Niedersachsen am Sonntag. Zugegeben hatte das Land bisher 7. Wenn es stimmt, das die bisher unveröffentlichte Studie des Umweltministeriums, auf die sich das Magazin bezieht, bereits ein Jahr alt ist, hat Niedersachsen nicht nur ein Atommüll- sondern auch ein Glaubwürdigkeitsproblem. Auf einem Gelände der Raiffeisen-Genossenschaft in Leese lagert die umstrittene Privatfirma Eckert&Ziegler, die auch eine Atomfabrik in einem Braunschweiger Wohngebiet betreibt, eigenen Atommüll und Atommüll, für dessen Aufbewahrung das Land Niedersachsen verantwortlich ist. weiter Grohnde-Kampagne
 
Gut besuchter Vortragsabend zur Braunschweiger Nuklearlandschaft

BISS Veranstaltung
(Fr., 13.04.18/ BISS) Die BISS veranstaltete am 11. April im Haus der Kulturen einen Vortragsabend mit Diskussionen zu den möglichen radioaktiven Auswirkungen durch die Braunschweiger Nuklearbetriebe. Dazu gehörte nicht nur die Erläuterung des Stresstests , den die BISS nach den Regeln der ESK neu erstellt hat, sondern auch die aktuellen Beurteilungen radioaktiver Auswirkungen durch die Ärzte der IPPNW. Mit Dr. Winfried Eisenberg sprach ein kompetenter Arzt und Vertreter der IPPNW über die verschiedenen Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf Kinder. Auch setzte er den Evakuierungsrichtwert von 100mSv (innerhalb einer Woche) in einen verständlichen Rahmen. Denn erst bei 100mSv (normal sind 1mSv pro Jahr erlaubt) wird bei einem Störfall evakuiert, aber da haben die Bürger*innen im Braunschweiger Land bereits genug radioaktive Luft eingeatmet, um die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung enorm zu erhöhen.

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Schacht KONRAD aufgeben - ASSE ausräumen

(Do.,12-04-18/ Pressemitteilung) "Schacht ASSE V statt Schacht KONRAD 2", so lautet das Jahresmotto der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD für 2018 - beschlossen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Damit verbunden ist die klare Forderung an die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als Betreiberin beider Anlagen, ihre Kapazitäten auf den Schachtneubau an der Asse zu konzentrieren und das sinnlose Projekt KONRAD endlich aufzugeben.

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Kirchen laden zum Pilgerweg nach Schacht Konrad ein

Geschichte und Gegenwart in der Region erleben: Die evangelische Kirche, Stadthistoriker und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad laden für den 21. April zu einem Pilgerweg in Salzgitter ein. Er verbindet die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Drütte mit dem geplanten Atommülllager Schacht Konrad.

Auf den Seiten der evangelische Konföderation heißt es: „Schacht Konrad wird vom Bund zum nationalen Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle umgebaut. Der geplante Einlagerungsbeginn wurde immer wieder verschoben, nach neuesten Berechnungen soll der Betrieb 2027 aufgenommen werden. Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad fordert die Aufgabe des Projektes. Zum Abschluss des Pilgerwegs hält Pastorin Ann-Kathrin Rieken aus Salzgitter eine Andacht an der Kirche im Ortsteil Bleckenstedt.“

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20.04. Fachworkshop "Wem gehört der Atommüll?" - Jetzt anmelden!

2017 wurde der Betrieb der „Endlager“-Projekte in die Hände einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegeben. Ein Teil der Belegschaft des vormals zuständigen Bundesamtes für Strahlenschutz wechselte zum neuen Betreiber, ein anderer zur neu gegründeten Aufsichtsbehörde Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit. Auch die Zwischenlagerung wurde neu strukturiert. Doch wer ist jetzt eigentlich für was genau zuständig? Das ist Thema des Fachworkshops „Wem gehört der Atommüll?“ am Freitag, 20.04.2018, 12.00 Uhr im Raschplatzpavillion Hannover.

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Samstag, 07. April 2018 - Mitgliederversammlung der AG

(Do, 05.04.18/MN) Einladung zur Mitgliederversammlung der AG am Samstag, den 07.04.2018 im Gemeindehaus in Bleckenstedt. Der Vorstand der  Arbeitsgemeinschaft freut sich auf die diesjährige Mitgliederversammlung und lädt Mitglieder und interessierte Gäste herzlich dazu ein. Themen sind der Rückblick auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2017 und auch der Ausblick und Planung von Aktionen in 2018 unter dem Motto Stop and Go in der Atompolitik?. Nach dem Berichten der Fachgruppen ASSE und Fachgruppe KONRAD als Basis dafür schließt sich daher nach dem formalen Teil der Mitgliederversammlung und gemeinsamen Mittagsimbiss ab 13:30 Uhr eine Aktionsbesprechung ein. Auch dazu sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Details in der Einladung.

 
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