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Donnerstag, 21. Juni 2018
Aktuelles
Radioaktive Bedrohung in den USA

Hochwasser bedroht das AKW Fort Calhoun, Feuer die Atombombenschmiede in Los Alamos

(29.06.2011 / U.S.) Die Hiobsbotschaften in den USA reißen nicht ab. Bereits Anfang Juni trat der Missouri über seine Ufer und umspült seitdem das AKW Fort Calhoun im Bundesstaat Nebraska. Das AKW ist seit Anfang April wegen Brennelementewechsel abgeschaltet. Am 7. Juni meldete der Betreiber Feuer im Schaltraum und den Ausfall der Kühlwasserpumpen des Brennelementelagers. Nach 90 Minuten konnte die Erwärmung des Wassers durch den Einsatz einer Ersatzpumpe gestoppt werden. Mit Sandsäcken und Wasserpumpen wird versucht, das AKW vor den Fluten zu schützen. Trotzdem brach letzten Sonntag ein Damm. Neben- und Sicherheitsgebäude seien bereits vom Wasser umgeben. Berichte über die tatsächliche Lage vor Ort gibt es kaum, Betreiber und Atomaufsicht beschwichtigen, es bestünde keine unmittelbare Bedrohung.

Gleichzeitig bedroht in New Mexico eine fast 250 Quadratkilometer große Feuerwalze das Atomwaffenlabor in Los Alamos.

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“Keiner lacht. Alles strahlt.”

Seit Herbst letzten Jahres setzt sich ein Oberstufenkurs der Braunschweiger IGS:FF mit dem Thema “Atomkraft” auseinander. Anlass war die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung für  deutschen Atomkraftwerken und deren Auswirkung auf die Problematik der atomaren Entsorgung – insbesondere für diese Region. In einer Szenenkollage über 8 Szenen entstand ein rund 30-minütiger „Walk-Act“ für jeweils 50 Zuschauer durch einen Teil des Schulgebäudes der IGS:FF.  Vorstellungen finden vom 28. Juni bis 02. Juli jeweils um 20 Uhr statt. Der Vorverkauf zu “Keiner lacht. Alles strahlt.” wird über das Schulsekretariat der IGS:FF abgewickelt (Tel.: 470-5850).

 
AKWs laufen weiter. Der Widerstand auch.

(Mo., 20-06-2011/Di.-CA.) Alle reden von Atomausstieg. Aber viele AKWs laufen weiter. Und das noch mehr als ein Jahrzehnt. Dagegen regt sich Widerstand. Am vergangenen Wochenende fand eine erste Blockade - Aktion am AKW-Brokdorf statt, wo wir uns aus der Region Braunschweig vor über einem Jahr an der Menschenkette beteiligt haben. 

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Einstimmung - Demonstration am AKW Brokdorf

(14.06.11/Sg) 6 vor 12 Uhr, Pfingstsonntag im Landkreis Steinburg, Schleswig-Holstein. Das Anti- Atom- Bündnis Unterelbe hatte für den 12. Juni zur Demonstration an das AKW Brokdorf aufgerufen. Über 400 TeilnehmerInnen versammelten sich bei schönstem Sonnenschein in der Wilstermarsch, um gegen den Weiterbetrieb des AKW Brokdorf und die Atompolitik der Bundesregierung zu protestieren. 

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Italien: 94,7% gegen Atomenergie

(14.06.11 / U.S.) Am Pfingstwochenende haben die ItalienerInnen ihre Ablehnung der Atomenergie beeindruckend bestätigt. In einer Volksabstimmung lehnten 94,7% den Wiedereinstieg Italiens in die Nutzung der Atomenergie ab. Damit sind sämtliche Pläne von Ministerpräsident Berlusconi und seiner Regierung, die Atomenergie in Italien wieder aufleben zu lassen, vom Tisch gefegt worden. Die Beteiligung an dem Referendum lag bei 57%.

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Die IAEO versucht selbst die schlimmste Katastrophe noch zu verharmlosen

(02.06.11/US) Zehn Tage lang untersuchte ein 18-köpfiges Team der Internationalen Atomenergieorganisation die Katastrophe von Fukushima. Am 1. Juni überreichte sie den Entwurf ihres Berichtes an die japanische Regierung. Fazit: Japan hat die Tsunami-Gefahr unterschätzt. Doch das ist falsch. Japan hat nicht die Gefahr eines Tsunamis unterschätzt, sondern unterschätzt die Gefahren von Atomkraftwerken – ebenso wie die IAEO.

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