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Montag, 21. Oktober 2019
Aktuelles
1400 demonstrierten in Ahaus

(Di, 12.03.18/MN) Mit einer eindrucksvollen Demonstration haben am Samstag (9. März 2019) mindestens 1400 Menschen in Ahaus an die Fukushima-Katastrophe vor acht Jahren erinnert. Gleichzeitig demonstrierten sie gegen jegliche Nutzung der Atomenergie und gegen weitere Castor-Atommüll-Transporte nach Ahaus.

Weitere Informationen und Fotos auf der Demo-Homepage

Der Vorstand der AG Schacht KONRAD als einer der zahlreichen Unterstützer der Demo wurde vom Trägerkreis um ein Grußwort gebeten, das während der Kundgebung verlesen wurde, in dem der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD die Teilnehmer der kraftvollen Protestaktion mit folgender Botschaft solidarisch grüßt: "Und gemeinsam mit euch werden wir uns für einen echten Neustart beim Umgang mit Atommüll einsetzen unter Einbeziehung aller Arten radioaktiver Abfälle, mit ergebnisoffenen Prüfungen und mit Mitentscheidungsrechten für die Bevölkerung."

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Atommüll-Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden

Ahaus Demo Sa. 09. März - (Di, 05.03.18/MN) Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD unterstützt den Aufruf zur Demo in Ahaus. ZUM HINTERGRUND: Derzeit lagern bundesweit mehr als 1000 Castor-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen in 3 zentralen und 12 dezentralen Zwischenlagern.

  • Die Genehmigungen für Lager und Behälter sind auf jeweils 40 Jahre begrenzt.
  • Die letzte endet im Jahr 2047.
  • Dann wird aber kein tiefengeologisches Lager ("Endlager") in Betrieb sein.
  • Eine Lösung zur sicheren Entsorgung von Atommüll gibt es weder in Deutschland noch weltweit.
  • Für eine "Dauer-Zwischenlagerung" sind aber weder die bestehenden Gebäude noch die Behälter ausgelegt.
  • Sie entsprechen schon jetzt nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik.
  • Die Bundesregierung will jedoch einfach so weitermachen und die Aufbewahrungsfristen in den bestehenden Lagern verlängern.
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Archiv in action
(Mi, 21.02.19/LW) Wertvolle Bestände gesichert! Das "Archiv Deutsches Atomerbe e.V." hat einen Großteil der Akten des Gutachterbüros INTAC von Hannover in die Räume des Archivs nach Braunschweig transportiert. Nach der Vereinsgründung und der Anerkennung als gemeinnütziger Verein steht nun also die Sicherung von Aktenbeständen als Arbeitsschwerpunkt an. Und ganz wichtig: Der neue Verein braucht Spenden und Mitglieder zur Sicherung der weiteren Arbeit:
Archiv Deutsches Atomerbe e.V., c/o Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1/2, 38100 Braunschweig, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ,
archiv-atomerbe.de
, IBAN: DE57430609674045381300, GLS Bank
 
Landkreis Wolfenbüttel sucht Position zu Schacht KONRAD

(Di, 12.02.19/CS) Im Zuge der Standortsuche für ein Bereitstellungslager für Schacht KONRAD hat sich der Landkreis Wolfenbüttel vorgenommen, sich eine Position zum geplanten Endlager KONRAD zu erarbeiten. Zu diesem Zweck nahmen die Mitglieder des Umweltausschusses am 04.02.19 an einer Befahrung des Bergwerks teil. Anschließend gab es - in einer öffentlichen Ausschuss-Sitzung - Vorträge von Herrn Junkert (BGE), Wolfgang Neumann von der intac und Claus Schröder von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.

Hauptthema war die ÜSiKo (Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager KONRAD). Die Vertreter der BGE behaupteten, alle wesentlichen Punkte im Hinblick auf den Stand von Wissenschaft und Technik überprüft zu haben. Wolfgang Neumann hielt dem entgegen, dass zu zentralen Fragen wie der Datenlage und der Berechnung der Langzeitsicherheit noch gar keine abschließenden Ergebnisse vorlägen. Claus Schröder betonte, dass gerade die Erfahrungen aus dem ASSE-Desaster bei KONRAD ignoriert würden: Es wird ein vorhandenes Bergwerk genutzt, eine Rückholbarkeit ist nicht vorgesehen und es wurden keine Alternativ-Standorte geprüft.

 
Auf ganzer Linie gefloppt

(Mi, 13.02.19/SW) Die sehr kurzfristig angekündigte Stippvisite der Umweltministerin in der havarierten Asse II und im geplanten Schacht Konrad und ihre anschließenden “Dialog(versuche) mit den örtlichen Akteuren” hinterließen am Donnerstag und Freitag vergangener Woche lediglich eine Reihe enttäuschter und wütender Gesichter. Ganze 90 Minuten hatte sich Svenja Schulze jeweils für die öffentlichen Diskussionen in Remlingen und Salzgitter für eine so komplexe Thematik Zeit genommen. Mehr als ausschweifende Dankesreden für ihren - längst überfälligen und nur auf Drängen von Parteigenoss*innen zustande gekommenen - Besuch und fast mantramäßige Wiederholungen von Appellen und Forderungen, die seit über einem Jahrzehnt nicht umgesetzt werden, kam dabei nicht heraus. Auch dieses Speed-Dating einer uninformierten Ministerin lässt die Skepsis der betroffenen Bevölkerung eher wachsen als beruhigen, darin sind sich die örtlichen Akteure offensichtlich einig.

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Jetzt anmelden zur Atommüllkonferenz!
(Sa, 02.02.19/SW)
Am Samstag, 16. Februar findet die 14. bundesweite Atommüllkonferenz von 11:00 bis 17:00 Uhr in Göttingen statt. Aktuelle Informationen zum Programm und der Anreise gibt es hier . Die Atommüllkonferenz ist seit 2012 das fachlich-politische, parteiunabhängige Forum für Betroffene und Akteure von Standorten, an denen Atommüll liegt oder an denen die Lagerung vorgesehen ist. Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftler*innen und von Vertreter*innen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Aber auch Privatpersonen, die sich für die aktuelle debatte interessieren, sind herzlich willkommen. Wichtig ist uns eine Mischung aus Fakten, Erfahrungsaustausch und Absprache gemeinsamer Positionen und Vorhaben. Für die Kalkulation des Raumbedarfs und der immer leckeren Verpflegung bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
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