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Sonntag, 15. September 2019
Aktuelles
Atomlobby schießt sich selber ab

(25-03-09 / U.S.) Der deutsche Energiekonzern E.ON und die französische EdF fordern weniger erneuerbare Energien. In Stellungnahmen für das britische Ministerium für Energie und Klimawandel haben sie eine deutliche Reduzierung der Ausbaupläne für erneuerbarer Energien gefordert. Die britische Regierung möchte, dass im Jahr 2020 35% des Strombedarfes auf der Insel durch Erneuerbare gedeckt wird. Dieses Ziel solle, so die EdF, auf 20% gesenkt werden. E.ON fordert eine Befristung der Förderung Erneuerbarer Energien durch die britische Regeirung. Ansonsten - so die Drohung - würden sie doch keine neuen Atomkraftwerke in Großbritannien bauen.

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Gelder für Atomenergie aus dem US-Konjunturprogramm gestrichen

(20-03-09/U.S.) Mitte Februar unterzeichnete Präsident Obama das 787 Mrd. Dollar schwere Konjunkturprogramm für die US-Wirtschaft. Ursprünglich umfasste das Programm auch 50 Mrd. Dollar Bürgschaften für die Atom- und Kohleindustrie. Dagegen liefen weit mehr als 200 Umwelt- und Konsumentengruppen, religöse Organisationen und der Kleinunternehmen Sturm. Mit Erfolg! Die Gelder wurden gestrichen. 

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Wieder wird deutscher Atommüll nach Rußland verschoben !

11. März, 23.07 Uhr: Uranzug gestartet.

Mit 25 Waggons und ca. 1250 t abgereichertem Uran ist am gestrigen Mittwoch, dem 11. März 2009 um 23.07 Uhr der bisher größte Uranmüllzug aus der Urananreicherungsanlage Gronau in Nordrhein-Westfalen nach Russland gestartet und hat um 0.24 Uhr den Münsteraner Hauptbahnhof passiert. Hier war bereits in den Abendstunden eine Transparent "Urantransporte stoppen" an Ballons aufgestiegen. In Rotterdam wird die brisante Ladung jetzt nach Rußland verschifft.

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Gelder für Yucca Mountain sollen gestrichen werden

Es sollte das erste Atommüll-Endlager für hochradioaktive Abfälle werden: Yucca Mountain im Bundesstaat Nevada. Gegen alle Sicherheitsbedenken entschied die Bush-Administration im Jahr 2002 dass das Lager errichtet und 2010 in Betrieb gehen soll. Bisher wurden neun Millarden Dollar in das Projekt investiert. Nun sieht der Haushaltsentwurf der Obama-Regierung eine weitgehende Streichung der weiteren Gelder für das Projekt vor.

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Den Strahlen ein Gesicht geben

Ekaterina Bulgakowa ist "Miss Atom 2009". Pünktlich zum Internationalen Frauentag veröffentlichte die russische Nuklearindustrie das Ergebnis ihres Schönheits-Wettbewerbes. Die meisten Bewerberinnen wollen "gute Mütter und Ehefrauen werden". Bikini vor den Kühltürmen des AKWs Nowoworonesch: Mit diesem Bild bewarb sich die 22-jährige Aljona Kirssanowa.  Mehr dazu auf www.wir-klimaretter.de

 
Bundesweite Aktionswoche gegen RWE

Mit vielfältigen Aktionen protestieren in dieser Woche an mehr als 50 Orten Menschen gegen die Atompolitik von RWE. RWE ist derzeit Vorreiter in der pro-Atom-Diskussion: Für das uralte AKW Biblis hat RWE einen Antrag auf Laufzeitverlängerung gestellt, unter dem Motto "pro-Klima-Strom" bietet RWE Atomstrom an und in Bulgarien, Cernavoda und Rumänien beteiligt sich RWE an Neubau-Plänen. Die Organisation urgewald hat zusammen mit anderen Partnern zu dieser bundesweiten Aktionswoche aufgerufen. (Foto: Aktion bei RWE- Aufsichtsratssitzung)

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