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Dienstag, 23. Juli 2019
Aktuelles
Mobile Atomaufsicht: Angebot an VW-Vorstand Diess zur Weiterbildung

(Mi., 12.06.19/US) Am 7. Juni fand im Rahmen des "KONRAD-Seminars" der IG Metall die 23. Mobile Atomaufsicht statt. Hinter den Teilnehmenden lag eine Woche intensive Beschäftigung mit den Problemen bei der Atommülllagerung in Deutschland und den Atommüllprojekten in der Braunschweiger Region. Die Teilnehmenden waren beeindruckt, wie groß und vielfältig die Probleme sind und wie wenig die Verantwortlichen nach wirklich guten Lösungen suchen. Umso absurder erschien allen die aktuell angefachte Debatte über die Weiternutzung der Atomenergie. Carsten Kawka, einer der beiden Seminarleiter, brachte es in seiner Rede am Schacht auf den Punkt: "Atomenergie ist kein Klimaretter" und bot VW-Vorstand Diess an, im August das nächste KONRAD-Seminar der IG Metall zu besuchen, damit er anschließend seine Aussage pro Atomenergie nochmal überdenken könne.

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Brand in Schacht KONRAD – Wann wird das alte Bergwerk endlich aufgegeben?

(KONPress/ 28.05.19) Wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) letzten Freitag mitteilte, ist es am 14. Mai zu einem Brand unter Tage an den alten Holzeinbauten gekommen. „Es ist einfach nicht zu verantworten, ein solch altes Bergwerk wie den Schacht KONRAD zu einem Atommülllager umbauen zu wollen. Dieses Bergwerk ist nicht für einen sicheren Betrieb als Atommülllager errichtet worden und weist Gefahrenpunkte auf, die inakzeptabel sind,“ so Ludwig Wasmus vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

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Bereit für Absurdistan?

(Do., 28.02.19/LW) Beim Beginn des Umbaus von KONRAD nach den abgewiesenen Klagen wurde die Inbetriebnahme auf 2013 terminiert, später dann auf 2019. Bis dahin war von einem „Bereitstellungslager" niemals und nirgends die Rede. Letztes Jahr dann die abermalige Verschiebung auf 2027 und plötzlich ist ein „Bereitstellungslager" für den Betrieb von KONRAD unerlässlich; der einzig sinnvolle Ort für ein solches Lager wird aber von Vornherein ausgeschlossen, weil dann für das Gesamtprojekt KONRAD ein neues Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden müsste; und wie das ausgehen würde wissen nicht nur die Kritiker sondern auch die Betreiber. 

Das ist an Absurditäten aber längst nicht Alles: ...

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Offener Brief Stadt Salzgitter

Im Nachgang zum Besuch der Bundesumweltministerin Schulze in Salzgitter, äußerte sich Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel in einem offenen Brief wie folgt:

Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin, liebe Frau Schulze,

vielen Dank dafür, dass Sie sich vergangenen Donnerstag und Freitag persönlich einen Eindruck von den Schächten Asse und Konrad und der Lage vor Ort gemacht haben. Das ist mit Blick auf die regionale und nationale Bedeutung dieser Thematiken für die Menschen vor Ort und die Landes- und Bundesregierung auch das Mindeste, was man von der zuständigen Bundesumweltministerin knapp 1 Jahr nach Amtsantritt erwarten kann und muss.

Leider erscheint auch mir die von Ihnen gewählte Form und der Inhalt zumindest der BGE-Veranstaltung am 08.02.2019 in Salzgitter zum Thema „Schacht Konrad“ überhaupt nicht geeignet, in eine ernsthafte Diskussion zwischen Ihnen und dem Bündnis gegen Konrad, zu dem auch die Stadt Salzgitter gehört, um die richtige Sicherheitskonzeption einzutreten und damit hier vor Ort verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen.

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Offener Brief an BMU Schulze anlässlich ihres Besuches in Salzgitter am 8.2.2019

Folgenden offenen Brief haben wir heute Morgen an Frau Bundesumweltministerin Schulze anlässlich der geplanten Veranstaltung am 8.2.2019 zum Atommülllager Schacht KONRAD gesandt:

Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin Schulze,
wir haben positiv vernommen, dass Sie nach nunmehr fast einem Jahr im Ministeramt in unsere Region kommen, um sich vor Ort mit dem geplanten Atommülllager „Schacht Konrad“ zu befassen.

Mit Befremden haben wir die Einladung der BGE zu deren Veranstaltung am 8.2.2019 im Ratssaal der Stadt Salzgitter zur Kenntnis genommen, auf der Sie nach zwei Referaten von Herrn König und Herrn Lautsch im Anschluss "eine Diskussion mit der engagierten Öffentlichkeit" führen wollen. Dauer insgesamt 1 1/2 Stunden. Von Rang und Wichtigkeit wäre es sinnvoll gewesen, wenn Sie in Ihrer Funktion als Bundesministerin und in Ihrer Zuständigkeit für die Endlagerung eingeladen und die Veranstaltung in Form eines Gesprächs mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern gesucht hätten. Weder Form noch Inhalt dieser BGE- Veranstaltung erscheinen uns so im Bemühen um eine ernsthafte Diskussion angemessen.

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