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Sonntag, 17. Februar 2019
Aktuelles
Keine Beteiligung an der Standortsuche für ein Bereitstellungslager KONRAD

(Do., 30.08.18/Pressemitteilung) Mit Hochdruck arbeitet die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung an der Errichtung eines sogenannten "Bereitstellungslagers KONRAD". Sogar eine Sondersitzung der Entsorgungskommission wurde dazu einberufen, obwohl die Inbetriebnahme von Schacht KONRAD auf 2027 verschoben wurde. Nun wurde ein Beteiligungsverfahren gestartet, um einen Standort für dieses bundesweite Zwischenlager zu suchen. Wegen seiner zentralen Funktion für den Betrieb des gefährlichen und völlig veralteten Projekts Schacht KONRAD lehnt die Arbeitsgemeinschaft Schacht gemeinsam mit anderen angefragten Initaitven das Bereitstellungslager und somit logischerweise auch das Beteiligungsverfahren ab. Ludwig Wasmus, "Mit einem zusätzlichen Bereitstellungslager entfernt man sich immer weiter von den ursprünglichen Plänen. Statt ein absurdes Beteiligungsverfahren zu starten muss das  Projekt KONRAD endlich aufgegeben werden."

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Kolleginnen und Kollegen der IG Metall rufen auf

Mobile Atomaufsicht 31.08.2018, 15.00 Uhr am Schacht KONRAD

Am 31.08.2018  um 15.00 Uhr rufen wir zur „Mobilen Atomaufsicht“ am Schacht 1 der Schachtanlage Konrad auf - Die Betreiber verbrennen weiter unser Geld, deshalb grillen wir für Euch am Schacht. Begleitet wird die Kundgebung durch Aktionen des Ortsjugendausschusses der IG Metall Salzgitter-Peine sowie durch verschiedene Redner. Nachdem der „grüne“ Umweltminister Stefan Wenzel immerhin ein Mindestmaß an Problembewusstsein in Sachen KONRAD an den Tag gelegt hatte vollführt der neue Umweltminister Lies (SPD) eine Rolle rückwärts in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts: Alles sicher, alles gut, Rückholung braucht´s gleich gar nicht, von Problemen keine Spur. Zeigen wir Herrn Lies, dass er sich irrt!

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Rolle rückwärts in die 80er

(So, 12.08.18/SW) Klare Kante wollte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies offensichtlich am vergangenen Mittwoch bei seinem Besuch in Salzgitter zeigen: Er halte KONRAD für geeignet, ließ er die Journalisten während der Schachtfahrt wissen. Dass dort mittlerweile ein völlig anderes Projekt entsteht als jenes, das mit dem Planfeststellungsbeschluss 1992 genehmigt wurde, hält er für eine Anpassung an den neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Warum aber Betreiber und Genehmigungsbehörden in den letzten Jahrzehnten quasi in Salamitaktik insgesamt 35 - angeblich unwesentliche - Veränderungen vornahmen und eine erneute Planfeststellung scheuen wie der Teufel das Weihwasser, scheint das Umweltministerium Niedersachsen nicht zu interessieren.

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Schacht KONRAD - eine unendliche Geschichte

(Di., 13.03.18/Atommüllreport) Am 8. März 2018 verkündete der Betreiber von Schacht KONRAD, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), dass sich die Inbetriebnahme des Endlagers auf 2027 verschieben würde. 2027 wäre das Projekt 50 Jahre alt und die Genehmigung 25 Jahre.

Beim Atommüllreport den ausführlichen Artikel weiterlesen, seit 1975 das Eisenerzbergwerk für die Lagerung von Atommüll ins Gespräch gebracht wurde +++ unsere Presseerklärung vom 8.3. +++ Presseschau

 
Erneute Verschiebung der Inbetriebnahme von Schacht KONRAD

(Do., 08.03.18/KONPress) Gutem Geld schlechtes hinterher werfen … sagt man, wenn versucht wird kostspielig etwas zu regeln, das nicht zu regeln ist. Gemeint sein können aber auch Prozesse oder Projekte, die so aussichtslos oder wacklig sind, dass sie nicht zu retten sind und man lieber die Finger davon lassen sollte. 

1988, 1996, 2013, 2019, 2022 und jetzt also 2027; das sind die Jahreszahlen die vom jeweiligen Betreiber für die Inbetriebnahme des Atommülllagers Schacht KONRAD genannt wurden. Es dauert länger, es wird teurer, die Diskrepanz zwischen Plan und Realität wird immer größer und bei alldem geraten Sicherheitsaspekte immer weiter in den Hintergrund. Zusätzlich wird das Projekt augenfällig immer sinnloser: fehlende Rückholbarkeit, ungeklärte Transportfragen, und für große Mengen schwach- und mittelradioaktiven Mülls wird ein weiteres Lager notwendig werden.

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