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Freitag, 17. August 2018

       AKW Grohnde JETZT stilllegen!

   AKW Grohnde 
Grohnde- News
Anti-AKW-Initiativen fordern die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde

(Di., 20.09.16/Grohnde-Kampagne) Bereits Mitte September 2016 besuchte Stefan Wenzel, nach anhaltener Pannenserie und einem tragischem Todesfall, das AKW Grohnde: Es mutete fast wie ein Picknick an, als sich Bürgerinitiativen gestern am AKW in Grohnde niederließen. Der Grund: Niedersachsens Umweltminister Wenzel war seit Mittag im AKW und wollte sich danach äußern. Die Polizei (dpa: drei Streifenpolizisten und zwei Staatsschutzbeamte) brauchte gleichwohl einen spontanen Anmelder, der dann ordnungsgemäß darüber belehrt wurde, dass sich niemand am Zaun festketten dürfe.

Dr. Angelika Claussen erläuterte den anwesenden Journalisten die Position der Initiativen: 30 Jahre seien für jedes Kraftwerk genug und angesichts der nicht endenden Kette von Vorfällen (siehe Presseinfo) sei es an der Zeit, das AKW-Grohnde endgültig stillzulegen.

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Laufen bis der GAU kommt?

(Di., 02.08.16 UT) Das Atomkraftwerk Grohnde ist schon wieder vom Netz. Wie das Niedersächsische Umweltministerium am Sonntag bekannt gab, handelt es sich wieder einmal um eine Undichtigkeit an einer Schweißnaht. Wieder einmal ein Alarmsignal dafür, dass die Alterungsprozesse rapide zunehmen und der Reaktor keinesfalls mehr angefahren werden darf – es sei denn, der Betreiber E.on plant die Gefahr auszureizen bis zum Super-GAU.

Dabei war das Atomkraftwerk Grohnde erst Mitte Juni nach einer fast dreimonatigen Reparatur wieder in Betrieb genommen worden. Bereits im Juli waren erneut Wartungsarbeiten notwendig gewesen, die eine zweiwöchige Drosselung der Stromproduktion erforderten. Nun der nächste Störfall.

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Volle Kraft voraus im AKW Grohnde

(Mo., 20.06.2016/UT) Nach einer Verzögerung von gut sechs Wochen ist das Atomkraftwerk Grohnde am Donnerstag, 16. Juni doch wieder ans Netz gegangen. Ganz so störungsfrei ging aber auch dieser Prozess nicht von statten. Nachdem wochenlang an immer sichtbarer werdenden Alterungserscheinungen herumgedoktert wurde, war es dieses Mal die Undichtigkeit an der Verschraubung eines nuklearen Hilfssystems. Kein Problem! Nur eine geringfügige, nicht meldepflichtige Geringfügigkeit, befand das Niedersächsische Umweltministerium in seiner Eigenschaft als Aufsichtsbehörde.

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AKW-Grohnde – Endlich mal richtig abschalten

update: Die hier angekündigte Unterrichtung im Umweltausschuss findet NICHT statt, sondern wurde lediglich schriftlich vorgelegt (pdf hier).

(Mi., 08.06.2016 / UT) Am Montag, 13. Juni 2016 (update s.o.) findet im Niedersächsischen Umweltausschuss in Hannover eine Unterrichtung zum Atomkraftwerk Grohnde statt. Just an diesem Tag sollen auch die Reparatur- und Überprüfungsarbeiten an den Kühlpumpen endgültig abgeschlossen sein. Dann will E.on den Reaktor wieder hochfahren. Ob der Wunschtermin des Betreibers jedoch zu halten ist, darüber hat jedoch erstmal - als zuständige Aufsichtsbehörde - das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) zu befinden. Das gibt sich verhalten: „Über eine Zustimmung zur Wiederinbetriebnahme der Anlage kann erst nach Abschluss dieser Prüfungen und nach Vorliegen aller Nachweise entschieden werden“, verlautbart es auf seiner Internetseite.

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Stillstand geht weiter: Steht Grohnde vor dem Aus?

(Mo.,30.5.16/KS) Noch einmal wird ein neuer Anfahrtermin bekannt gegeben. Laut aktueller Presseinfo des Niedersächsischen Umweltministeriums plant E.on das Wiederanfahren nun am 13. Juni. Seit Beginn der Revisionsarbeiten Anfang April steht die Anlage jetzt still. Immer wieder wurde ein neuer Anfahrtermin bekannt gegeben mit der Begründung, die Arbeiten im Zusammenhang mit der beschädigten Nachkühlpumpe seien noch nicht abgeschlossen. Bliebe es tatsächlich beim aktuell angekündigten Termin, wäre der Reaktor dann rund zweieinhalb Monate außer Betrieb. Offensichtlich ist es ein äußerst komplizierter Vorgang, alle Metallteile, die sich an der beschädigten Pumpe gelöst haben, aus dem Primärkreislauf des Reaktors wieder herauszufiltern. Bleiben derartige Fremdkörper im Kreislauf zurück, können sie sich dort frei bewegen und Schäden mit unkalkulierbaren Ausmaßen verursachen. Weiter Grohnde-Kampagne

 
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