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Freitag, 24. Mai 2019
   AKW Grohnde 

       AKW Grohnde JETZT stilllegen!

Grohnde- News
Skurriles Nachspiel zu MOX-Transport 2012

(2016-10-28 / Grohnde) Demonstrant soll für das Missgeschick eines Polizisten zahlen, das er gar nicht verursacht hat - Weil sich ein Beamter beim hektischen Versuch der Personalien-Feststellung nach einer Aktion verletzte, soll ein Demonstrant jetzt über 15.121,72 € Heilkosten zahlen. Dabei lag dieser am Boden und hat sich völlig passiv verhalten. AKW-Gegner sehen darin einen indirekten Angriff auf die Versammlungsfreiheit und fordern vom Land, die Klage zurück zu nehmen. Die Berufungsver­hand­lung findet am 9. November vor dem OLG Celle statt. Unter landesweiten Protesten wurden im November 2012 Plutonium-MOX- Brennelemente aus dem briti­schen Sellafield via Nordenham ins Nieder­sächsi­sche AKW Grohnde transportiert. Kurz bevor der Transport das AKW erreichte, versammel­ten sich spontan mehrere Demon­stran­ten, um ihn zu blockie­ren, einer von ihnen kettete sich mit einem Rohr unter dem LKW fest.

Weiterlesen auf der Homepage der Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten...

 
Anti-AKW-Initiativen fordern die sofortige Stilllegung des AKW Grohnde

(Di., 20.09.16/Grohnde-Kampagne) Bereits Mitte September 2016 besuchte Stefan Wenzel, nach anhaltener Pannenserie und einem tragischem Todesfall, das AKW Grohnde: Es mutete fast wie ein Picknick an, als sich Bürgerinitiativen gestern am AKW in Grohnde niederließen. Der Grund: Niedersachsens Umweltminister Wenzel war seit Mittag im AKW und wollte sich danach äußern. Die Polizei (dpa: drei Streifenpolizisten und zwei Staatsschutzbeamte) brauchte gleichwohl einen spontanen Anmelder, der dann ordnungsgemäß darüber belehrt wurde, dass sich niemand am Zaun festketten dürfe.

Dr. Angelika Claussen erläuterte den anwesenden Journalisten die Position der Initiativen: 30 Jahre seien für jedes Kraftwerk genug und angesichts der nicht endenden Kette von Vorfällen (siehe Presseinfo) sei es an der Zeit, das AKW-Grohnde endgültig stillzulegen.

weiter auf www.grohnde-kampagne.de

 
Laufen bis der GAU kommt?

(Di., 02.08.16 UT) Das Atomkraftwerk Grohnde ist schon wieder vom Netz. Wie das Niedersächsische Umweltministerium am Sonntag bekannt gab, handelt es sich wieder einmal um eine Undichtigkeit an einer Schweißnaht. Wieder einmal ein Alarmsignal dafür, dass die Alterungsprozesse rapide zunehmen und der Reaktor keinesfalls mehr angefahren werden darf – es sei denn, der Betreiber E.on plant die Gefahr auszureizen bis zum Super-GAU.

Dabei war das Atomkraftwerk Grohnde erst Mitte Juni nach einer fast dreimonatigen Reparatur wieder in Betrieb genommen worden. Bereits im Juli waren erneut Wartungsarbeiten notwendig gewesen, die eine zweiwöchige Drosselung der Stromproduktion erforderten. Nun der nächste Störfall.

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Volle Kraft voraus im AKW Grohnde

(Mo., 20.06.2016/UT) Nach einer Verzögerung von gut sechs Wochen ist das Atomkraftwerk Grohnde am Donnerstag, 16. Juni doch wieder ans Netz gegangen. Ganz so störungsfrei ging aber auch dieser Prozess nicht von statten. Nachdem wochenlang an immer sichtbarer werdenden Alterungserscheinungen herumgedoktert wurde, war es dieses Mal die Undichtigkeit an der Verschraubung eines nuklearen Hilfssystems. Kein Problem! Nur eine geringfügige, nicht meldepflichtige Geringfügigkeit, befand das Niedersächsische Umweltministerium in seiner Eigenschaft als Aufsichtsbehörde.

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AKW-Grohnde – Endlich mal richtig abschalten

update: Die hier angekündigte Unterrichtung im Umweltausschuss findet NICHT statt, sondern wurde lediglich schriftlich vorgelegt (pdf hier).

(Mi., 08.06.2016 / UT) Am Montag, 13. Juni 2016 (update s.o.) findet im Niedersächsischen Umweltausschuss in Hannover eine Unterrichtung zum Atomkraftwerk Grohnde statt. Just an diesem Tag sollen auch die Reparatur- und Überprüfungsarbeiten an den Kühlpumpen endgültig abgeschlossen sein. Dann will E.on den Reaktor wieder hochfahren. Ob der Wunschtermin des Betreibers jedoch zu halten ist, darüber hat jedoch erstmal - als zuständige Aufsichtsbehörde - das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) zu befinden. Das gibt sich verhalten: „Über eine Zustimmung zur Wiederinbetriebnahme der Anlage kann erst nach Abschluss dieser Prüfungen und nach Vorliegen aller Nachweise entschieden werden“, verlautbart es auf seiner Internetseite.

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