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Freitag, 17. August 2018
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Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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ASSE 2: Mitarbeiter kontaminiert - wer hat's mitbekommen?
(Di., 26.11.13/TE) Bei Arbeiten in der ASSE II wurde die Hand eines Mitarbeiters kontaminiert. In den Medien des Betreibers stößt man darauf nur zufällig. Tief verschachtelt - böse Zungen würden behaupten "versteckt" - im Menü der Homepage, die von ihrem Betreiber nicht mehr endlager-asse.de genannt wird, obwohl sich angeblich inhaltlich-fachlich keinerlei Änderungen in der Situation ergeben hätten, findet sich eine Nachricht, die aufhorchen lässt. Etwas einfacher findet man den Weg zu der nicht ganz unbrisanten Neuigkeit über die Homepage der Asse-GmbH und deren Informationen zu den "Wesentlichen betrieblichen Arbeiten in der 46. KW". Dort wird lapidar von "angetroffenem kontaminiertem Salzgrus" berichtet und verlinkt auf die Seite, die nun www.asse.bund.de heißen muss.

Hier wird schon am 13.11. - ganz transparent im Untermenü "Was passiert in der Asse?"/"Betrieb der Schachtanlage"/"Weitere Informationen" - davon berichtet, dass Asse-Mitarbeiter bei Bohrarbeiten auf radioaktiv belastetes Bohrmehl stießen - so die Überschrift. Das ist ansich ja schon interessant genug und hätte für eine Information der Öffentlichkeit ja eventuell auch ganz gut einen Platz auf der Startseite finden können, wohin sich schon seit einigen Wochen überhaupt keine für eine baldige Rückholung relevante Information verirrt hat.

Hand eines Mitarbeiters kontaminiert

Und dann, im zweiten Satz des Artikels, so ganz nebenbei: "Bei den Arbeiten wurde die Hand eines Mitarbeiters kontaminiert." Egal, wie hoch die gemessene Radioaktivtät dabei war; egal, ob es sich um sog. "Restkontaminationen aus der Zeit der Einlagerung" handelte - so etwas unter den virtuellen Teppich zu kehren, wird der Sache nicht gerecht. Bleibt zu hoffen, das sich dieser Satz bewahrheitet: "Ein gesundheitlicher Schaden kann ausgeschlossen werden."
 
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