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AKW-Betreiber proben den Aufstand

(So.,07.09.14/Kommentar) In der Frage der Lagerung ihres Atommülls gehen die Betreiber von Atomkraftwerken auf Konfrontationskurs zur Politik. Offensichtlich als konzertierte Aktion haben die Stromkonzerne Eon, RWE, EnBw, und Vattenfall Widerspruch gegen die jüngsten Gebührenbescheide eingelegt, mit denen sie an den Ausbaukosten für die Atommüllprojekte Schacht KONRAD und Gorleben beteiligt werden sollen.

  • Das ließe sich als gutes Zeichen werten, wenn die Konzerne der Bundesregierung damit zeigen wollten, dass diese beiden Atommüll-Projekte keine Zukunft haben und das Geld, statt es für diese sinnlosen Projekte zum Fenster heraus zu schmeißen, lieber für ein tragfähiges Atommüll-Konzept verwendet werden sollte.

  • Ein schlechtes Zeichen wäre es, wenn die AKW-Betreiber mit dieser Offensive demonstrieren wollen, dass sie nicht länger gewillt sind, die Verantwortung für ihre strahlenden Hinterlassenschaften zu übernehmen, wenn sie in Zukunft keine horrenden Gewinne mehr mit der Produktion von Atomstrom einfahren können. – Die Vermutung liegt nahe, dass dieses Motiv wohl eher zutrifft.

Antonia Uthe

 
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