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Mittwoch, 13. November 2019
  ASSE II 
 
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Fachgruppe ASSE
Kontakt: Claus Schröder
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Nächstes Treffen:
27.11.19 - 18.00 Uhr
DGH Burschenhof, Kantorweg 1,  Sickte

ASSE- Machnwache
 jeden 1. Montag im Monat

Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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ZGV erwartet Vorlage der Rückholpläne

(Mi., 06.11.19/ SW) Am 25. Oktober besichtigte die Zivilgesellschaftliche Vertretung die Schachtanlage Asse II, um sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den Problemen und Fortschritten zu verschaffen. Nach einem Einführungsvortrag in der Infostelle Asse ging es auch unter Tage. Während der Grubenfahrt wurden die komplexen Herausforderungen der Rückholung der radioaktiven Abfälle erläutert. Die Befahrung der Asse konnte bei den Mitgliedern der ZGV Informationslücken schließen und Wissensstände verbessern. Die Kritik am Vorgehen des Asse-Betreibers und der zuständigen Ministerien wurde durch die Besichtigung  bestätigt.

Die Komplexität der Aufgaben von der Erhaltung der Standsicherheit des Grubengebäudes über die Handhabung der täglichen Laugenzuflüsse und die immer noch nicht genehmigte Kamerabefahrung der Kammer 8a/511 (Kammer mit mittelaktivem Müll) bis hin zu den Plänen zur Abteufung des Schachtes V und der Errichtung eines Rückholungsbergwerks macht deutlich, dass es ohne eine Gesamtplanung nicht funktionieren kann. Seit dem Frühjahr wurde im Asse-Begleitprozess angekündigt, dass der Betreiber der Atomanlage – die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) – seine Rückholpläne vorlegt. Die ZGV vertritt die Meinung, dass es sechs Jahre nach dem gesetzlichen Beschluss zur Rückholung allerhöchste Zeit wird, dass der Öffentlichkeit die Gesamtpläne zur Bergung des Atommülls vorgestellt werden. Sie erwartet die Präsentation der BGE auf der nächsten öffentlichen Quartalssitzung des Begleitprozesses am 22. November (ab 14:00 Uhr im TWW Wolfenbüttel, Am Exer)

 
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