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Freitag, 17. August 2018
Neuer Störfall in Tricastin

(09-09-07 / U.S.) Die Pannenserie im französichen AKW Tricastin reißt nicht ab. Beim Austausch von Brennelementen habe sich zwei Brennstäbe verkantet. Die Beschäftigte sind evakuiert worden. Nachdem die französische Aufsichtsbehörde ASN zuerst verlauten ließ, es wäre keine Radioaktivität ausgetreten, warnte das Institut für Strahlenschutz IRSN vor einer Freisetzung von Radioaktivität 

Die Brennelemente waren zu zwei Dritteln aus dem Reaktorkern gezogen worde, als zwei Brennstäbe sich verkeilten. Nun besteht die Gefahr, dass sich Behälter lösen und auf den Reaktorkern fallen. Wenn dies passiert, droht die Freisetzung von Radioaktivität im Reaktorgebäude und in die Umwelt.

Bei einem ähnlichen Störfall im AKW Nogent-sur-Seine 1999 hatten die Bergungsarbeiten an den Brennstäben drei Wochen gedauert.

 
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