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Dienstag, 21. August 2018
Frankreich: AREVA wegen Flamanville erneut in der Kritik

(28-10-08 / U.S.) Der französische Atomkonzern steht erneut wegen Schlamperei an der Baustelle des neuen Atomkraftwerks in Flamanville in der Kritik. Die französische Atomaufsicht kritisiert, dass Areva seine Zulieferer nur mangelhaft kontrolliert.

Diesmal geht es um Metallteile der italienischen Firma Societa delle Fucine, die nicht ausreichend getestet worden wären. Areva sei jedoch für alle Bauteile verantwortlich, so die Atomaufsichts behörde ANS, auch wenn diese von Zuliefererfirmen stammen.

Am 28.Mai 2008 veranlasste ANS bereits einen Baustop für Flamanville, der am 19. Juni wieder aufgehoben wurde. Grund damals waren Risse im Beton-Fundament und Fehler an einem Viertel der Schweißnähte im Reaktor-Sockel. Laut der französischen Wochenzeitung Canard enchaîne hat dass Projekt nach 9 Monaten Bauzeit bereits 9 Monate Verspätung.  

 
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