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Dienstag, 21. August 2018
Endlager-Symposium in Berlin: Es wird geredet, aber es bewegt sich nichts.

(31-10-08/Di.) „Eine Alibi-Veranstaltung um Gorleben durchzusetzen, resümierte Dirk Seifert, Energie-Experte von Robin Wood. Wer auch immer auf welcher Seite auch immer vom Endlager-Symposium in Berlin Neues erwartet hatte, wurde durch den Fortgang der Veranstaltung am Freitag eines besseren belehrt. Es wurden sattsam bekannte Positionen vorgetragen und ausgetauscht, ohne sich ernsthaft mit den veränderten Realitäten auseinander zu setzen. RobinWood setzte dem „Ein dreimaliges NEIN zur Atommüllkippe Gorleben“ entgegen und stieg nicht nur dem Symposium, sondern auch noch der ASSE II auf`s Dach und blockierte das Zwischenlager Gorleben. [Pressemittelung]

Allerdings machten auch die anwesenden KritikerInnen und VertreterInnen der Standorte in Beiträgen zur  Tagung und im Umfeld deutlich, dass sie nicht bereit sind, in einem vorgegebenen Rahmen einfach nur mit zu spielen.

Mediale Begleitmusik machten dann noch der in der Rolle des Bayrischen Umweltminister ins deutsche Polit-Kabarett zurück gekehrte Markus Söder, der die Veranstaltung als Verschwendung von Steuergeldern abtat.

 

Fotos: gemeinsames Transparent der Endlagerstandorte am Tagungshaus und gemeinsame Pressekonferenz. Von links: Ursula Schönberger (KONRAD), Wolfgang Ehmke (Gorleben), Udo Dettmann (ASSE II), Susanne Kamien (Bäuerliche Notgemeinschaft) und Falk Beyer (Morsleben-Netzwerk).

 

Atompriesterschaft der Atomianer praktizieren vor dem Veranstaltungsort ihren Kultus der Überlieferung von dem Wissen der strahlenden Gefährlichkeit praktizieren.

 

 

 

Fotos: RobinWood (2), Arbeitsgemeinschaft (4)
 
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