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Gunter Dickmann

Auf Unverlässligkeit ist Verlass

So wird aus dem Forschungslager ASSE II per Gesetzesänderung (30. Jan. 09 im BT; 15. Febr. 09 im BR) mal eben ein Atommüll-Endlager, sodass der Atommüll bleiben kann, wo er ist, gegebenenfalls unter Wasser.
Eigentlich nachvollziehbar, ist ja kein Geld mehr da, wird ja alles für den natio-nalen Banken-Schutz-Schirm benötigt – was aber, wenn für einen Strahlen-Schutz-Schirm finanzielle Mittel benötigt werden?? Kein Problem, gibt es doch die beruhigende Formulierung:
„Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.“
Wie unglaubwürdig ist dieser Ausspruch, der meistens dann bemüht wird, wenn Politiker und / oder „Verantwortliche (!?)“ etwas zugeben müssen, weil es eh nicht mehr zu leugnen ist.
Da ist es egal, ob in Frankreich die Betreiberfirma AREVA jahrelang strahlenden Abraum aus den Uranminen als Füllmaterial für Straßen, Parkplätze, Grünanlagen oder Sportplätze verteilte (Quelle: Deutschlandradio, 12.02.09) oder das deutsche Helmholtz-Institut, das über 20.000 Kubikmeter radio-aktiv verseuchte Lauge in andere Schachtanlagen verbrachte – selbstverständlich alles korrekt nach den Regeln des Bergrechtes – kein Problem:
„Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.“
Der Gipfel der Ignoranz ist die verlässliche Unverlässlichkeit von liberalen und Unions-Politiker, die wieder einmal den Einstieg in den Ausstieg des Ausstieges planen (nach der Bundestagswahl CDU-Generalsekretär Profalla). Daraus ziehe ich den Schluss, wer bei der Bundestagswahl 2009 FDP oder CDU wählt, wählt den Ausstieg aus dem Atomstromverzicht!
„Für die Bevölkerung besteht zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr? . . . ?“
Gunter Dickmann, Lehrer im Vorruhestand
 
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