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Donnerstag, 16. August 2018
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ASSE- Machnwache
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Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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ASSE-Öffentlichkeitsarbeit vom Deutschen Atomforum bezahlt

(18-05-09 / U.S.) Das deutsche Atomforum hat über Jahre hinweg die Öffentlichkeitsarbeit der GSF zur ASSE II bezahlt, wie die Lobbyorganisation inzwischen bestätige. Von 1997 bis 2002 sind 700.000 Euro von der Atomlobby an den Betreiber, die GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (heute Helmholtzzentrum), geflossen. Damit sind unter anderem die Öffentlichkeitsarbeiter bezahlt worden, die die Besuchergruppen in der ASSE II geführt haben.

Kommentar: Diese Enthüllungen sind eine Warnung an alle,die glauben, ein staatlicher Betreiber einer Atomanlage wäre "neutral". Die GSF war eine Einrichtung des Bundes und des Freistaates Bayern, also eine staatliche Forschungsgesellschaft. Dass sich diese ihre Öffentlichkeitsarbeit für die ASSE II direkt von der zentralen Lobbyorganisation der Atomindustrie bezahlen ließ zeigt, dass es keine Trennlinie zwischen Staat und Atomindustrie gibt.  Dass vier von den fünf Jahren dieser lobbygesponserten Öffentlichkeitsarbeit auf der ASSE dann auch noch ausgerechnet in die rot-grüne Regierungszeit fallen zeigt auch, dass jeglicher Vertrauensvorschuß in irgendwelche politischen Parteien völlig unangebracht ist. 

Ursula Schönberger 

 
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