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Mittwoch, 20. Juni 2018
Illusionen zerplatzen

Ab Donnerstag, dem 22. Oktober 2009 liegen die Pläne für die Schließung des "Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben" (ERAM) in Magdeburg, Erxleben und Helmstedt aus. Morsleben ist für die Lagerung von Atommüll ähnlich gut geeignet wie ASSE II. Das ERAM besteht aus zwei alten, miteinander verbundenen Bergwerken, deutlich weitläufiger als ASSE II. Das Grubengebäude ist instabil, akut droht ein Abbruch von 20.000 t. Es gibt Wegsamkeiten ins Grundwasser und viele Probleme mehr. Mehr Infos auf www.morsleben-kampagne.de .

Gemeinsam mit der BI Lüchow-Dannenberg, der BI Morsleben, dem ASSE-II-Koordinationskreis und dem BUND Sachsen-Anhalt ruft die Arbeitsgemeinschaft dazu auf, gegen die Schließungspläne massiv Einwendungen zu erheben. Zwar gibt das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber zu, dass die Anlage nach heutigen Standarts nicht genehmigungsfähig wäre, behauptet aber gleichwohl, es durch technische Maßnahmen sicher schließen zu können. Dazu soll das Bergwerk mit Salzbeton verfüllt, in einzelnen Bereichen technische Barrieren errichtet werden. Ließe sich dieses Konzept durchsetzen, bräuchte man sich in Zukunft über die geologische Eignung eines Endlager-Standortes gar keine Gedanken machen.

 

 
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