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Donnerstag, 21. Juni 2018
Uran-Müll-Export aus Deutschland nach Rußland

(Dortmund /22-09-2007)  Mehr als 100 Interessierte aus mehreren Europäischen Ländern nahmen am 22. September 2007 an einer internationalen Uran-Konferenz in Dortmund teil. Ausgangspunkt des Treffens waren die Transporte von abgereichertem Uran, das bei der Brennelementeproduktion anfällt, aus Deutschland nach Russland. Damit entledigt man sich kurzerhand gigantischer Mengen Atommülls, die nach Art und Menge weder in Gorleben noch in KONRAD untergebracht werden könnten.

Für die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, die die Konferenz unterstützte, erklärte Peter Dickel: "Atommüll fällt nicht erst hinter dem Reaktor an. Die dreckige Spur der Atomtechnik beginnt in dem Moment, indem die Erde aufgerissen und das Uran aus der Erde geholt wird. Angesichts der tausenden Tonnen Uranhexafluorids, das aus Deutschland nach Rußland abgeschoben wird, ist es schon längst absurd, von einer nationalen Entsorgung zu reden."

2008 soll mit einem europaweite gemeinsamen Aktionstag auf die Probleme und Gefahren der Uranwirtschaft hingewiesen werden.

 

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