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Freitag, 17. August 2018
Warum gehen Menschen zur Fukushima- Mahnwache?

Kitti Specht bei der Mahnwache
(31.5.2011/ SD) Report einer Braunschweiger Schülerin. Die Mahnwache am 30.5.2011 in Braunschweig wurde mit dem Bericht von der Demo in Hannover am vergangenen Samstag eingeleitet. Begeistert erzählt Simone L., dass viele Menschen da waren und das die aktive Beteiligung weitergehen sollte. Anschließend erzählte Peter Rosenbaum, dass sich Initiativen in den USA gegen hoch radioaktiv verstrahltem Atommüll aus Braunschweig wehren, der in der USA verbrannt und danach wieder nach Deutschland gebracht werden solle. (nuclear watch south ). 

Viele andere BürgerInnen nahmen auch das Mikrophon, sagten ihre Meinung und sprachen Lob an alle aus, die sich an den Aktionen für den Atomausstieg beteiligen. Die Sängerin Kitti Specht sagte: „Alle großen Menschen die etwas erreichen wollten waren nicht nur gegen, sondern auch für etwas“. Sie selbst ist für das Leben und verdeutlichte dies mit ihrer solo Präsentation des Liedes „Wonderful World“ bei dem jeder herzlich eingeladen war mit zu klatschen.

Maiko bei Braunschweiger Mahnwache
Einer der interessantesten Beiträge war der Bericht von Maiko, einer Japanerin, die seit Oktober in Deutschland ist. Sie berichtete von dem Entschädigungssystem der Bauern in Japan. Dieses System verlangt, dass die Bauern in den verseuchten Gebieten weiter aussäen. Wenn sie dies nicht tun würden, würden sie auch kein Geld mehr bekommen. Bereits am vorherigen Montag am Anschluss an die Mahnwache hatte Maiko beim Treffen der Gauß Freunde viel über die Situation in Japan erzählt. Freundlicherweise hat Maiko ihren Redebeitrag zur Veröffentlichung bereit gestellt. Mein Fazit: Der Bedarf an der Fukushima- Mahnwache ist uneingeschränkt da. Viele Menschen möchten aktuell etwas zum Thema Kernkraft sagen, oder durch ihre Anwesenheit Anteilnahme und Interesse zeigen.

 

 
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