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Sonntag, 24. Juni 2018
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Fachgruppe ASSE
Kontakt: Claus Schröder
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Mo., 02.07.18 - 18.00 Uhr Gilzum
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ASSE- Machnwache
 jeden 1. Montag im Monat

Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

Ansprechpartner Claus Schröder
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Eine Region hält zusammen !

(01.01.2012/Sg) Die Asse bringt es an den Tag...Unter diesem Motto rief der Verein aufpASSEN e.V. zur Demo an der Schachtanlage ASSE 2 am Sylvester- Nachmittag auf. Und die Region Braunschweiger Land war da. Mehr als 500 Menschen hatten sich kurzfristig auf den Weg zur ASSE gemacht.

Kurz vor Weihnachten hatte das BfS durch ein internes Memorandum der Region ASSE einen Knaller beschert: Dort heißt es, aus bergtechnischen Gründen bezweifle das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Möglichkeit einer Bergung der Atommüllfässer. Die Nachricht, sowie die Reaktion der Bürgerinitiativen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer und wurden durch die Presse-Arbeit des ASSE2- Koordinationskreises (A2K) über die niedersächsischen Grenzen verbreitet. Ebenso rasant verbreiteten sich die aktuellen Meldungen des A2K und die Einladung zur Demonstration am ASSE 2- Schacht über das email- Netzwerk in der Region. Die hohe Beteiligung am Sylvester- Nachmittag hat gezeigt, dass die Region zusammenhält.

Sylvester- Demo am ASSE2 Schacht
Sylvester- Demo am ASSE2 Schacht

 

Heike Wiegel von aufpASSEn e.V. sprach mit klaren Worten während der Kundgebung aus, worum es bei der ASSE gehe: “102 Tonnen radioaktives Uran, 87 Tonnen strahlendes Thorium, 28 Kilogramm Plutonium und 500 Kilogramm extrem giftiges Arsen liegen in der Erde. Diese Stoffe dürften niemals ins Grundwasser gelangen.“ Zum Zustand des Atommülls zeigte Udo Dettmann vom A2K noch einmal deutlich auf das sich  „Ein Brei aus Atommüll, chemotoxischen Abfällen, Behälterresten und Salz" in den Schächten befinde. Das Grundwasser in der Region bis hin zu Weser und Elbe könnte kontaminiert werden. "Das ist nicht hinzunehmen."

 

Sylvester- Demo am ASSE2 Schacht
Udo Dettmann vom A2K spricht bei der Sylvester- Demo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am offenen Mikrofon sprachen BürgerInnen über ihren Unmut betreff der Vorgehensweise von Politik und BfS. „Seid zornig!“ war die Botschaft. Viel Applaus gab es aber nicht nur für die vielen Wortbeiträge, sondern auch für die Sambattacie- Trommelgruppe, den Allewelt- Chor sowie den Gesangsbeitrag einer Schülerin von der IGS Franzsches Feld. Ein besonderes Highligt des Nachmittags war die Kletteraktion von  RobinWood Aktivisten. Sie erkletterten unter Beifall der KundgebungsteilnehmerInnen den Förderturm der Schachtanlage und entrollten ein 50 Meter großes Transparent mit der passenden Aufschrift:

 

RobinWood Aktivisten erklettern den Förderturm

Sambataccies spielen auf

Strahlender Förderturm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Auslaufmodell ASSE. Rückholung sofort. Raus kommt es - so oder so"

 

 

Flyer: Wir lassen es krachen! |
Presseerklärung des A2K vom 23.12.2011 | Presseerklärung des A2K vom 27.12.2011|

Pressemitteilung der WAAG 28.12.2011/ Brief an McAllister

 

www.braunschweig-spiegel.de

www.taz.de/Protest-gegen-Atommuellager-Asse/!84751/ www.tagesschau.de

 
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